Thema: GeoCaching ~ schon mal probiert?  (Gelesen 1392 mal)

little_earthquake

« am: 10. Oktober 2010, 18:38 »
Mich würde mal interessieren ob jemand das hier im Forum aktiv betreibt, bzw es Anreiz gibt auf der Weltreise die Cachs aufzusuchen. Manche kamen ja wirklich zu dem hobby (per navigation kleine verstecke mit cachs zu finden) auf deren weltreise.

habt ihr erfahrungen damit??

ich habe eine freundin die derzeit in wales studiert die ganz verrückt darauf ist aber sie kommt halt nicht wirklich rum in der weltgeschichte. irgendwelche meinungen zu dem thema??

wer nicht weiß was das ist, geocachs gibts auf der ganzen welt verteilt  > hier mal die deutsche seite zum nachlesen >> http://www.geocaching.de/
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Stesa

« Antwort #1 am: 11. Oktober 2010, 21:02 »
Hallo little earthquake,

ich bin vor kurzem durch meinen Freund auf Geocaching aufmerksam geworden. Letzten Sonntag haben wir mal bei uns in der näheren Umgebung 3 solche Caches aufgesucht und ich war hellbegeistert. Leider habe ich dies (noch) nicht im Ausland ausprobieren können, aber sobald sich das nächste mal eine Gelegenheit ergibt werde ich das nachholen. Bis dahin übe ich hier noch ein bisschen :)
Was ich daran besonders schön finde ist, dass man seinen Aufenthalt in der Natur mal etwas anders gestaltet und am Ziel angekommen "etwas vorfindet das auf einen wartet"..klingt jetzt etwas komisch..hehe
kann ich nur jedem weiterempfehlen!

Lg Stesa
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Horitamus

« Antwort #2 am: 11. Oktober 2010, 21:20 »
Hallo,
auch ich habe schon einige Caches gefunden, würde aber nicht sagen, dass ich Geocaching aktiv, regelmäßig betreibe. Zum Cachen auf Reisen muss ich sagen, dass ich nicht genau weiß, was ich davon halten soll.

Einerseits findet man bestimmt interessante Orte, da ja oft ortskundige Leute die Caches verstecken und damit auf besondere Orte aufmerksam machen wollen, die man sonst vielleicht nicht entdecken würde.

Andererseits kann man glaub ich auch Gefahr laufen, zu viel Zeit mit sowas zuzubringen, aber das muss ja jeder selbst entscheiden. Auch muss man (wenn man zu zweit reist) einen Reisepartner haben, der sich auf für Geocaching begeistern kann, da das glaube ich sonst nervig für den anderen werden könnte. Und als letzter "Kritikpunkt": Man muss zusätzliche Ausrüstung mitnehmen (ist allerdings nur ein GPS-Gerät, das nicht so groß und schwer ist).

Lg Horitamus
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little_earthquake

« Antwort #3 am: 11. Oktober 2010, 21:25 »
hey stesa, danke fürs antworten.

was findet man eigentlich so in den cachs??? also ich weiß es gibt wohl travelbugs die reisen müssen und die man von cach zu cach reisen lässt. aber ich glaub gelesen zu haben dass es wohl verschiedene cachs gibt. ??

und sind die cachs schwer versteckt??

ich überlege halt es mal auszuprobieren... aber meine freundin ist da in ne richtige sucht verfallen. haha. wer weiß vielleicht ist es etwas was einmal begonnen man nie wieder aufhören kann.  ;)

Zitat
Andererseits kann man glaub ich auch Gefahr laufen, zu viel Zeit mit sowas zuzubringen

ja ich habe auch so meine zweifel ob man dafür dann die reise opfern will.. vielleicht ist das wirklich nur was für daheim... andererseits wenn man bedenkt dass solche cachs auch an orten wie stone henge versteckt sind, macht es schon neugierig.

bin da aber auch eher unschlüssig.
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Stesa

« Antwort #4 am: 11. Oktober 2010, 21:36 »
Ja es gibt tatsächlich verschiedene Caches. Bis jetzt hab ich 2 verschiedene angetroffen. Der eine war ein klassischer mit ner Box (in einer Baumwurzel versteckt) mit einer Dose wo es halt ein Logbuch drin hat und Gegenstände wo du einen mitnimmst und einen gleichwertigen wieder reinlegst.
Der andere war eine Stelle im Wald wo es einen Steinbruch gibt. Der Cache war kann eigentlich der Beschrieb zum Steinbruch..also nichts mit eintragen und so..

Diese beiden haben wir auf anhieb gefunden (obwohl der in der Baumwurzel knifflig war..glückliches Händchen gehabt)...den dritten haben wir leider nicht gefunden. Dort war absolut dichtes Gebüsch...das GPS hat dauernd angezeigt dass wir die Stelle erreicht haben aber im Umkreis von 20-30 Meter haben wir nichts gefunden.. >:( entweder sind wir drüber gestolpert oder jemand hat den Cache entfernt (hab gehört das kann schon mal vorkommen)
Ich würd dir empfehlen, probiers einfach mal aus, dann merkst du schnell ob du Spass daran findest (vielleicht kannst du dir ja von jemandem ein GPS borgen oder so).
LG Stesa
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sommerjogurth

« Antwort #5 am: 11. Oktober 2010, 22:18 »
müsste das nicht viel leicht auch mit einem navi ausm auto gehen? dann üwrde ich das auch mal ausprobieren. gehört hatte ich schon davon aber extra Gerät kaufen (mein handy unterstützt das leider auch nicht), wollte ich nicht
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Stesa

« Antwort #6 am: 11. Oktober 2010, 22:24 »
hab mich da mal erkundigt..wegen autonavi..wenn ich das richtig verstanden hab dann ist es nicht unmöglich damit aber auch nicht optimal..je nachdem was für karten installiert sind. du solltest damit aber deinen standort bestimmen können und die Richtung in welche du gehen musst. mehr kann ich dir dazu leider nicht sagen..vielleicht weiss sonst jemand mehr über den technischen aspekt?
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sommerjogurth

« Antwort #7 am: 11. Oktober 2010, 22:47 »
ach ich probier es am we einfach mal aus und dann schreib ich euch
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nanni

« Antwort #8 am: 12. Oktober 2010, 03:24 »
Hallo zusammen,

also, ich gehöre auch nicht zu jenen, die das unbedingt regelmäßig betreiben - allerdings vor allem aus dem Grund des Mangels an "Mit-Cachern".. habe das während meines Auslandssemesters auf Malta entdeckt, da hat das einer angefangen und wir waren letztlich dreimal unterwegs. Ich fand's super. Hab einfach die Insel anders gesehen, wir haben teilweise mehrere Caches verbunden und sind halt so mal um die 15km gewandert und haben auf diesem Weg Malta entdeckt. Außerdem ist es für eventuelle Passanten auch ulkig, wenn zehn Leute plötzlich in die Büsche springen und jeden Stein zweimal umdrehen.. Kann ich also nur empfehlen. Natürlich würde ich jetzt bei ner Städtereise nicht unbedingt einen Tag "opfern", wenn ich nur 3-4 Tage da bin.

Technisches Equipment kann man sich auch ausleihen, ist glaube ich gar nicht so teuer. Hab ein Handy, das mit GPS ausgestattet ist, bin aber noch nicht so weit gekommen, das auch zu testen ;)

Ich kann euch nur raten, probiert es aus! Es gibt so viele unterschiedliche Caches (auch Themen- und Nachtcaches), da findet sicher fast jeder das Richtige. Allerdings hab ich keinen einzigen Cache bisher gemacht, der mit dem Auto zu bewältigen gewesen wäre. Geht irgendwie auch an der Idee vorbei, finde ich.. oder hab ich da was falsch verstanden?!? In Süddeutschland gibt es übrigens nen Nachtcache, der inkludiert ein Schlauchboot ;)

Und zu den Verstecken: manche sind echt einfach zu finden, andere halt nicht. Den schwersten haben wir auf Malta erst nicht gefunden, sondern nur durch Zufall. Mit Hilfe eines Magnets war er an der Rückseite eines Straßenschilds befestigt..

Dann mal viel Spaß beim Ausprobieren! Falls jemand in und um Stuttgart Geo-Caching probieren möchte, wär ich dabei! :)
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little_earthquake

« Antwort #9 am: 12. Oktober 2010, 07:24 »
@nanni

irgenwie machst du mich jetzt doch neugierig... mmm vielleicht werd ichs doch mal ausprobieren um sehn obs spaß macht. :) danke für die vielen antworten.
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Skraal

« Antwort #10 am: 25. Oktober 2010, 15:01 »
Meinen erſten Cache habe ich mit einem Freund und ſeinem Auto-Navi gehoben. Geht alſo.
Meinen erſten Auslandscache habe ich auf dieſer Reiſe in Rumänien gehoben, in der Türkei beinhaltete eine Suche ſogar einen Tauchgang (Kaş-Cache) und den letzten habe ich in Shiraz gehoben.
Außerdem trage ich einige Travelbugs durch Aſien (die ſollen nach Auſtralien).

Das Gewicht vom GPS macht nicht viel aus, und Spaß macht es allemal. Und Zeit „opfern“ tue ich auch nicht. Ich ſchau mir an, was der Cache verſpricht und dann ſuch ich ihn, oder auch nicht.
Oftmals gibt die Suche aber Möglichkeiten, weg von den Touriſtenpfaden zu kommen, weil Einheimiſche „ihre“ Plätze zeigen wollen.

Unbedingt ausprobieren und wenn's Spaß macht, warum nicht auf der Weltreiſe einem Hobby nachgehen, ſchließlich lieſt man ja auch auf der Reiſe, obwohl ſo ein Buch ganz ſchön ſchwer iſt und auch Zeit fordert. ;)
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Ginggi

« Antwort #11 am: 25. Oktober 2010, 15:59 »
sali zusammen

Ich betreibe dieses absonderliche Hobby schon seit längerem und habe bisher über 100 Caches in verschiedenen Ländern gefunden.
Daher war es für uns klar, dass wir auch auf der Weltreise weitercachen werden. Wir sind jetzt seit 3 Monaten unterwegs (Transsib - China) und haben uns zum Ziel gesetzt, in jedem besuchten Land mindestens einen Geocache zu finden. (sogar die 30 Minuten Aufenthalt am Bahnhof München haben uns gereicht). Da uns in der Mongolei unser GPS gestohlen wurde mussten wir bis Hong Kong warten, bis wir uns ein neues kaufen konnten.

Uns geht es dabei eben nicht nur um die Caches. Meistens sind die Caches eben an besonders interessanten und bemerkenswerten Stellen versteckt, die sonst in keinem Guidebook stehen. (So hätten wir ohne dem Cache auf dem Blackhead-Point in Hong Kong diesen wunderschönen und unbekannten Park niemals entdeckt). Für uns ist das Cachen im Ausland eine weitere Option zum Sightseeing weit weg von den Reiseführer-Pfaden.

Und von wegen Material zum Schleppen: Ein handliches Outdoor-GPS ist nicht grösser als ein Handy und wir möchten es auch abgesehen vom Cachen nicht mehr missen. Ein GPS mit Landkarten-Software kann wirklich Gold wert sein, wenn man Morgens um 5 in einer wildfremden Stadt aus dem Sleeperbus geworfen wird und schnell zum Hostel finden möchte. Oder wenn sich der Mongolische Taxifahrer in Ulan Baator hoffnungslos verfahren hat und du ihm den Weg zur Gastfamilie erklären kannst  ;)

Gruss Ginggi


www.wurstliswildeweltreise.blogspot.com
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xzarus

« Antwort #12 am: 10. Juni 2013, 12:09 »
Hallo,

ich bin Gelegenheitscacher (aktuell erst bei 12 geborgenen Caches) und finde es großartig an den Orten wo ich bin, nach Lust und Laune mal einen zu suchen.

Es gibt aktuell über zwei Millionen (ja: 2.000.000+) Caches weltweit.
Kaum zu glauben, dass dennoch in Nepal oder Laos jeweils nicht mal ein Dutzend Caches versteckt sind! Ok... Nepal ein paar mehr... da gibt's einige auf der Annapurna Runde, wie es scheint.

Ihr könnt hier mal einen Blick auf die interaktive Karte werfen, wo überall Caches sind:
http://www.geocaching.com/map/#?ll=37.96152,90.35156&z=4

Das wiederum macht es meiner Meinung nach umso spannender diese wenigen Geocaches zu "jagen".

Ich suche Geocaches ganz einfach mit meinem iPhone. Ist zugegebenermaßen nicht die beste Variante, aber ausreichend für den gewillten Gelegenheitscacher.

Mit der Geocaching App könnt ihr euch die Cachebeschreibung, den Kartenausschnitt (openstreetmap, google maps, etc.) sowie Bilder (die ein Tipp sein können, wenn die Suche doch erfolglos ist) etc. mit einem Knopfdruck  problemlos über WLAN aufs Handy laden und dann auch ohne Internetverbindung auf die Jagd gehen, denn GPS-Ortung funktioniert ja immer kostenlos ohne Roaming.
Nur mit der Akkuleistung ist das so eine Sache...

Erstaunlich, dass so wenig Backpacker das machen. Ich finde es eigentlich das optimale Weltreisen-Hobby, weil du ja ohnehin viel rumkommst und nicht die Caches an den Orten suchen musst, die du ohnehin schon kennst.

Viel Spaß beim Cachen
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