Thema: Sicherheit Kenia/Tansania  (Gelesen 2366 mal)

reisende

« am: 06. September 2010, 23:09 »
Hallo, ich bin gerade dabei, kurzfristig meinen Plan auf den Kopf zu stellen und mit Afrika anzufangen, genauer gesagt vor allem Tansania, aber eben auch angrenzende Länder wie Kenia, vielleicht Mosambik. Uganda?

Losgehen soll es am 1. November oder am 15. November.

Wie schätzt ihr es ein, dort allein hinzureisen? Wobei ich vor Ort vermutlich eine Reisepartnerin habe (steht noch nicht 100%-ig fest).

Liebe Grüße!
die reisende
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Dr_Flash

« Antwort #1 am: 07. September 2010, 07:51 »
Servus,

ich hab keine schlechten Erfahrugnen in diesen Ländern gemacht. Man muss sich halt ein wenig erkundigen und sobald es dunkel ist nichtmehr in jede kleine Gasse einbiegen. Viele Leute machen hier eine Panik die aus meiner Sicht nicht berechtigt ist. Was 2 Monate in Afrika unterwegs und hab nie etwas geklaut bekommen dafür aber ne Menge geschenkt...

CU

Sven
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karoshi

« Antwort #2 am: 07. September 2010, 10:17 »
Hi reisende,

ich kann nur zu Tansania etwas sagen. Grundsätzlich haben wir uns im Land ziemlich sicher gefühlt, mit Ausnahme von Dar es Salaam bei Nacht. Dort haben wir auch von Einheimischen konkrete Warnungen bekommen und innerhalb kürzester Zeit mehrere Leute getroffen, die Probleme hatten. Zwei Frauen sind gleich am Anfang auf den "Mit-falschen-Freunden-im-falschen-Taxi-und-falsche-Polizisten-finden-echte-Drogen-Trick" reingefallen.

Die kleinen Gassen von Stonetown (Sansibar) würde ich bei Nacht auch vermeiden und lieber auf den größeren, belebteren Straßen bleiben. Ist aber eine reine Vorsichtsmaßnahme, konkrete Geschichten von Problemen habe ich nicht gehört.

Ansonsten war alles Easy, vor allem in den Usambara Mountains, wo wir für ein paar Tage zum Trekken waren (wunderbar). In den Nationalparks muss man sich höchstens wegen der Büffel Sorgen machen, und kleinere Städte sind auch wesentlich sicherer als Dar. Natürlich gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen.

LG, Karoshi
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Afrinnka

« Antwort #3 am: 14. September 2010, 05:52 »
Hallo,

Ich fand Uganda und den Norden von Mosambik (im Sueden war ich nicht) fantastisch! Tolle Landschaften (sehr gruen und huegelig in Uganda, wunderbare Straende in Mosambik), sehr nette Menschen. Klar, Sansibar ist schoen, die Ilha do Mocambique hat mir aber fast noch besser gefallen.

Ich bin nicht alleine gereist, habe aber die Erfahrung gemacht, dass weibliche Reisende eher als "maennlich" wahrgenommen werden als einheimische Frauen, liegt vielleicht an der besonderen (positiven wie negativen) Stellung, die man als Weisser in Afrika hat. Ich denke nicht, dass Sicherheit mit den entsprechenden Vorkehrungen ein grosses Problem ist, aber die langen und anstrengenden Transportwege sind sicherlich amuesanter mit Reisebegleitung als alleine.

Gute Reise!
Annika

schmetterling

« Antwort #4 am: 14. September 2010, 17:51 »
Hi reisende,

ich habe ein halbes jahr in Tansania in Dar es Salaam gelebt und bin dort auch heute noch beruflich unterwegs. Ich bin eine Frau und habe mich immer frei bewegt, auch alleine. Ich hatte nie das Gefühl, dass es irgendwie unsicher ist. Im Gegenteil: Die Leute kümmern sich total um dich wenn du alleine unterwegs bist. In der Stadt würde ich abends vielleicht besser mit dem Taxi fahren. Ganz wichtig ist, dir vorher ein paar Brocken Swahili anzueignen. Willst du wirklich mit den Leuten auf der Straße in Kontakt, kommen, kommst du mit enlgisch nicht weit. Außerdem steigt der Respekt dir gegenüber sofort, wenn du die lokale Sprache sprichst.
Auch Mosambik empfinde ich als sicher. Wichtig ist keinen sichtbaren Schmuck zu tragen, immer ein Augen auf deine Sachen zu haben und nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Taxi zu fahren (und obwohl ich mich an den letzten Punkt nicht gehalten habe, ist mir nicht mal ein Shillingi geklaut worden).

Ich wünsch dir viel Spaß. Ostafrika ist fantastisch und die Menschen bezaubert.
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