Thema: Peru und dann?  (Gelesen 1322 mal)

tanileha

« am: 19. August 2010, 18:33 »
Hola, que tal? ;-)

Jaja, ich bin fleissig am Spanisch lernen und es geht nach vier Wochen schon bereits sehr gut:-)

Ich hätte da mal eine allgemeine Fragestellung betreffend einer Route, denn ich habe leider nicht mehr allzu viel Geld (Kanada war dann doch extrem teuer im Endeffekt) und bin jetzt etwas im Klinsch, kann nur noch wenige Länder bereisen bevor es nach Indien in ein Ashram geht.

Folgende zwei Möglichkeiten:

Entweder

Peru hoch nach Ecuador und Kolumbien oder
Peru dann runter Bolivien und Argentinien.

Welche Länder sind besser im Allgemeinen zum trekken und welche Länder sind günstiger? Mich würde halt sowieso alles interessieren aber jetzt muss ich mich entscheiden, alles kann ich nicht machen. Und wie teuer wird denn der Torres del Paine in etwa? ???
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Flynn

« Antwort #1 am: 20. August 2010, 09:03 »
Wir werden zwar erst Mitte 2011 dort ankommen, aber haben fleißig Informationen zusammengetragen.

Argentinien ist für uns (!!) hauptsächlich im Süden interessant, da der Norden einfach sehr europäisch sein soll - im Vergleich zum Norden mit den weiten Flächen und der Natur. Auch ist Argentinien nicht so billig wie Bolivien und Kolumbien, zumindest nicht in den großen Städten. Bueons Aires soll sogar zu einer richtigen Trendstadt wie Paris erblüht sein in den letzten Jahren...

Kurz und knapp: die Infos haben wir von Dritten und können dir daher auch nur das weitergeben. Ich würde - wenn Geld der Hauptbeweggrund ist - nach Norden pilgern und den Süden in einer späteren Reise bearbeiten. Mal ganz vom finanziellen Aspekt abgesehen, wirst du im Norden auch einfach mehr machen und erleben können, denn die Reisewege im Süden sind extrem weit.
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Mctree

« Antwort #2 am: 20. August 2010, 13:17 »
Hallo,

Wir waren von Februar bis Juni 4 Monate in Südamerika und haben dabei Chile, Argentinien, Bolivien, Peru und Ecuador bereist. Obwohl der Teil Bolivien recht kurz ausfiel (2 Wochen), hat uns dieses Land besonders gut gefallen und wir wollen definitiv da nochmals hin. La Paz ist zwar eher nicht so toll, aber man muss so ne Großstadt wirklich mal gesehen haben und es gibt auch nette Ecken. Sucre ist super, da kann man es länger aushalten. Potosi ist die höchstgelegene Großstadt der Welt und auch ein Besuch der Mine ist sehr interessant. Die Salzwüste von Uyuni ist grandios, aber vor allem die Jeep-Tour bis dorthin war mein absolutes Highlight. Wir haben diese Tour von San Pedro de Atacama (Chile) aus gestartet und auch diese Wüstenoase ist empfehlenswert. Salta im Norden von Argentinien ist ebenfalls toll, von hier aus kann man nette Ausflüge machen. Buenos Aires hat mir als Großstadt sehr gut gefallen...
Von Kolumbien kann ich nichts sagen, aber Ekuador ist auch ok, ich würde allerdings Bolivien vorziehen.

Viel Spaß beim weiteren Planen,
Marc

www.luxarena.lu/worldtrip
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karoshi

« Antwort #3 am: 20. August 2010, 13:37 »
Hi Tanileha,

Wie viel Zeit hast Du denn noch zur Verfügung?
Was hast Du von Peru schon gesehen?
Was für Aktivitäten wären Dir wichtig? (Kultur, Berge, Tierwelt, Strände, Dschungel, Städte...)

LG, Karoshi
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tanileha

« Antwort #4 am: 20. August 2010, 14:59 »
Hey Leute

Ich habe zum Reisen drei Monate (September bis Ende November).

Ich möchte am liebsten wandern und trekken, vielleicht EINMAL einen schönen Strand sehen, wieso nicht. Aber ansonsten Trekking, Dschungel und Städte und Sehenswürdigkeiten.

Dschungel mach ich aber hier schon in Peru.
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karoshi

« Antwort #5 am: 20. August 2010, 16:11 »
In diesem Fall würde ich eher in Richtung Norden aufbrechen, vielleicht vorher noch mit einer "kleinen" Schleife durch Chile und Bolivien (Arica, San Pedro, Salar de Uyuni, La Paz, Titicacasee). Das kannst Du von Arequipa aus in zwei Wochen schaffen.

Von den Kosten her wird es keinen zu großen Unterschied machen: Ecuador und Bolivien sind preislich vergleichbar, Kolumbien und Argentinien auch.

Trekking-Möglichkeiten gibt es in Peru, Ecuador und Kolumbien haufenweise (z.B. um Huaraz oder der Ciudad-Perdida-Trek); interessante Städte wären z.B. Lima, Cuenca, Quito, Cartagena (neben anderen), und die schönen Strände hast Du nur im Norden (z.B. Parque Nacional Tayrona, Kolumbien).

Es kann allerdings sein, dass es teurer ist, von Bogotá aus nach Indien zu kommen als von Buenos Aires. Das würde ich sicherheitshalber noch mal checken.

LG, Karoshi
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tanileha

« Antwort #6 am: 20. August 2010, 21:07 »
Ok danke Karoshi:-)
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Niels

« Antwort #7 am: 21. August 2010, 00:28 »
Hi,
sry ich muss Karoshi gerade einmal etwas widersprechen.

Aus meiner Sicht sind Ecuador und Bolivien preislich keineswegs vergleichbar. Insbesondere seit dem Euro Crash ist Ecuador, welches den USD als Landeswaehrung nutzt deutlich teurer geworden und hat in meinen Augen auch zuvor bereits ein hoeheres Kostenniveau gehabt. 3/4 Tagestreks fuer 60 Euro wie in Bolivien (bspw. Rurrenabague, oder Huayna Potosi), oder Hostels fuer 1,75 Euro findet man in Ecuador nicht. Zugegeben La Paz und Quito sind preislich vergleichbar.

Ebenso wuerde ich Argentinien als langfristig teurer einschaetzen, weil hier insbesondere die Busse doch enorm teuer sind. Ich bin gerade im Land und zahle fuer die Ueberlandbusse im Schnitt ueber 40-50 Euro, in Kolumbien zaehlte das eher zur Ausnahme. Klar, die Busse in Argentinien sind dafuer auch nochmal deutlich besser. (Was nicht bedeutet, dass die Busse in Kolumbien schlecht sind)

Mein Rat waere unbedingt, zumindest La Paz mitzunehmen und dafuer ggfs. die Zeit in Ecuador zu reduzieren. Die Gegend um La Paz bietet mit Titicacasee, Huayna Potosi, Rurrenabague, Death Road viele versch. Moeglichkeiten fuer teils phaenomenal gute Preise.
Von dort aus kanns dann wieder zurueck gen Norden gehen, die Orte und Aktivitaeten, welche Karoshi aufgezaehlt wuerde auch Ich empfehlen.

schoenen Gruss und gute Reise.

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