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Autor Thema: Kameraversicherung  (Gelesen 384 mal)
cielo
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« am: 10. März 2010, 22:58:04 »

Bei meinen Recherchen nach einem Sicherheitskonzept bin ich auf die Fotoversicherung gestoßen und da auf dieser Seite noch nichts zu steht und ich denke, dass es vielleicht für den einen oder anderen nützlich sein könnte (gerade wer mit teurer DSLR-Ausrüstung reist), möchte ich diese hier kurz vorstellen. Und nein, ich verdiene leider nichts daran Wink.

Die Versicherung umfasst die gesamte Fotoausrüstung. Also Kamera, Objektive, Taschen, Laptop! , GPS-Logger, Imagetank (vielleicht kann hierzu auch ein MP3-Player zählen, bin mir da aber nicht ganz sicher), etc. Also im Grunde genommen alle Wertsachen, die man versichern möchte. Zubehör (SD-Karten, Stativ, etc.) kann man sogar kostenlos mitversichern.

Das Tolle: sie gilt weltweit und ist zudem noch ziemlich günstig:
Bei 0 EUR Selbstbeteiligung zahlen Sie nur 3,25 % des Versicherungswertes
Bei 100 EUR Selbstbeteiligung zahlen Sie nur 2,50 % des Versicherungswertes
Bei 250 EUR Selbstbeteiligung zahlen Sie nur 2,00 % des Versicherungswertes
Bei 1.000 EUR Selbstbeteiligung zahlen Sie nur 1,60 % des Versicherungswertes

Es gilt der Wiederbeschaffungswert, den man selbst angegeben kann! Wenn also ein Objektiv stark im Preis fällt muss man nicht sinnlos Prämie bezahlen, wenn man das Objektiv neu günstiger bekommen kann. Andernfalls: würde es im Ausland deutlich teurer werden, kann man sicherheitshalber auch mehr angeben.
Der Mindestbetrag ist knapp 60 Euro, lohnt also nur wenn man eine teurere Kamera hat.

Meine Kameraausrüstung, die ich mitführe auf der Reise wird wahrscheinlich einen Wiederbeschaffungswert von 2000 Euro haben. Bei 0 Euro SB sind das dann 65 Euro im Jahr. Vielleicht gehe ich auch etwas höher, weil auf meiner Südamerikareise im Falle eines Falles die Wiederbeschaffung teurer kommt. Aber eben so als Beispiel (darin enthalten: Kamera, 3 Objektive, Tasche, Netbook, GPS-Logger, Zubehör).

"Versicherungsschutz gegen Verschrammen & Verkratzen von Linsen
Versicherungsschutz gegen versehentliches Fallenlassen!"

Wichtig ist nur, dass man die Kamera auch ein wenig schützt, also durch eine entsprechende Kameratasche, die auch wasserdicht sein sollte (oder eben mit Regenhülle). Man kann also nicht schutzlos durch einen Regen laufen und dann sagen "oh, Kamera kaputt" Wink.

Das Ganze ist absolut seriös. Versichert ist man bei der Generali, einer großen Versicherung. Den Tarif hat aber der Herr Pöpping von fotoversicherung.com ausgehandelt. Super Sache, wie ich finde. Ich werde auf jeden Fall eine abschließen. Habe hierzu auch nur gutes gelesen.

Dieses Angebot gilt erstmal nur für Deutsche. Die Ösis und Schweizer sollten hierzu dann selbst ein Angebot anfordern unter:  fotoinfo@poepping.de

Für weitere Fragen: http://fotoversicherung.com, service@fotoversicherung.com oder 0251-789000
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« Antwort #1 am: 11. März 2010, 08:39:52 »

Hallo Doreen,

sieht interessant aus! Ich habe in den Versicherungsbedingungen mal gestöbert, ob es eine Beschränkung bei der Reisedauer gibt, wie sie z.B. bei den günstigeren Jahres-Krankenversicherungen besteht. Bei dieser Versicherung gibt es die aber nicht. Grin Somit scheint das Angebot für die Absicherung der Technik ziemlich günstig.

Interessant wäre, ob Versicherungsschutz auch in einem für einen größeren Personenkreis zugänglichen Dorm (Schlafsaal) besteht. Nach dem Wortlaut der Bedingungen wäre das nur der Fall, wenn das Haus oder der Raum regelmäßig abgeschlossen ist, was nach meinen Erfahrungen unrealistisch ist.

LG, Karoshi
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« Antwort #2 am: 11. März 2010, 09:50:18 »

danke für die anregung! ich hab die frage gleich mal weitergegeben mit verschiedenen szenarien. bin auf die antwort gespannt Smiley.
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« Antwort #3 am: 11. März 2010, 13:55:36 »

hab eine antwort bekommen. für dorms siehts eher schlecht aus. es muss ein save vorhanden sein und dieser fest mit dem gebäude verbunden sein. wie sieht das in südamerikanischen hostels aus? ich denke mal das sind dann eher abschließbare schränke, oder? so kenn ich das.

hab auch mal gefragt wies in bussen aussieht wenn man den rucksack unterm sitz hat und sich jemand während man schläft daran vergreift. daraufhin wurde mir geantwortet: "Ich kenne die Verhältnisse in so einem Bus nicht, wenn ich aber wertvolle Sachen bei mir hätte würde ich diese auf jeden Fall sichern in dem ich einen Fuss durch die Trageschlaufe des Rucksacks stecken würde, wenn dann jemand den Rucksack aufschneidet und Sachen daraus entwendet, würde ich das als Versichert ansehen."

ok, so hätte ich es eh gemacht. jetzt ist nur die frage in wieweit man das nachweisen muss wie es im dorm ausgesehen hat ...
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« Antwort #4 am: 11. März 2010, 13:58:39 »

Einen Safe, der fest mit dem Gebäude verbunden ist, habe ich bis jetzt in keinem südamerikanischen Dorm gesehen. Entweder sind das abschließbare Schränke (auch schon mal aus Metall), oder es gibt gar keinen.
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« Antwort #5 am: 11. März 2010, 14:06:05 »

ok, die kenn ich auch. hab da nochmal nachgehakt.

nochmal kurz offtopic: wie ist da so die verteilung, also wie oft kommt es vor, dass es nichts abschließbares gibt? eher selten oder doch schon häufiger?
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« Antwort #6 am: 11. März 2010, 15:15:20 »

Ich würde sagen, das ist ziemlich häufig. Wobei es natürlich meistens die Alternative "eigenes Zimmer" gibt.
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« Antwort #7 am: 11. März 2010, 22:11:17 »

hm doof@häufig.

zu den schränken: "da ich die Schränke nicht kenne kann ich wenig dazu sagen, wenn Sie aber wirklich massiv sind und nur mit einem großen Aufwand aufgebrochen werden können, sollte das schon klar gehen."

allerdings: eine anzeige reicht, am besten aber mit zeugen. da die auf der polizeiwache die zimmer nicht kennen, kann man somit alles mögliche behaupten Wink. glaub auch nicht dass die versicherung überprüft ob man in einem eigenen zimmer geschlafen hat oder wie der safe ausgesehen hat etc.

mut macht mir der satz "Bisher haben wir aber noch jeden Diebstahlschaden ersetzt bekommen !" Smiley
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