Thema: 1-Personen-Zelt  (Gelesen 2793 mal)

jules

« am: 03. März 2010, 02:33 »
Kann jemand ein gutes empfehlen? Teurer als 200 Euro sollte es nicht sein. Hat z.B. jemand Erfahrungen mit dem Nordisk Pasch SI/PU oder Wechsel Pathfinder sammeln können?
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Sinned09

« Antwort #1 am: 25. März 2010, 11:53 »
Hey Jules,

also ich habe mich vor ca einem Jahr für das Vaude Hogan Ultralight entschieden und habe es nicht eine Sekunde bereut! Das Zelt ist sehr leicht (1,7Kg) und dabei sehr robust! Man passt gut mit Isomatte und daneben dann der Rucksack und die Ausrüstung rein. Allerdings kostet es so um die 280 €.

Gruß Dennis
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jules

« Antwort #2 am: 22. April 2010, 01:38 »
Hey Dennis, danke schonmal für den Tip (wenn auch etwas spät) - werd's mir auf jeden Fall mal anschauen..:-)

Hat zufälligerweise jemand das Jack Wolfskin Gossamer? War letztens im Laden und da wurde es als so ziemlich das günstigste, beste, stabilste usw. usw. angepriesen - aber irgendwie kann ich das für 99€ noch nicht so ganz glauben - da muss doch irgendwo ein Haken sein?
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Dumeklemmer72

« Antwort #3 am: 23. April 2010, 19:06 »
Hallo Jules,

ich denke der Haken an dem Gosshammer ist die größe des Zeltes. Ich habe in kleine nicht mehr erhältliches Zelt (TNF June Bug). Das ist schon sehr klein, ich könnte mir auch durchaus ein etwas kleineres Zelt vorstellen. Aber das Gosshammer ist m.E. nichts für eine Person plus Gepäck. Ich ahbe so meine zweifel. dass man im hinteren Bereich (wurde mit 40 cm höhe angegeben) nicht ständit mit den Füßen an der Decke anstößt und Kondenswasser in der Schlafsack übergeht. Kleine Zelte gibt's ne Menge, aber wenn Qualität und Gewicht stimmen sollen ist nach meinem Kenntnisstand nichts wirklich günstiges zu haben. Natürlich hängt vieles auch von den Anforderungen ab.

Vom Gosshammer würde ich die Finger lassen.

Gruß

Andreas
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Georginess

« Antwort #4 am: 18. Juni 2014, 15:20 »
Threadwiederbelebung...

Zur Problematik: Ich hätte einfach gern ein robustes und dichtes Zelt für mich und meinen Rucksack. Klingt so simpel, ist aber gar nicht so einfach^^  ::)

Die Sufu liefert mir hierzu leider nur diesen 1 Thread als Ergebnis und in den Kommentaren bei Globetrotter bzw. auf anderen Seiten liest man sehr Widersprüchliches über die verschiedensten Zelte.

Anfangs hatte ich ja vor mir ein Hilleberg Zelt zuzulegen, bin dann aber auf die Marke Vaude aufmerksam geworden, weil jemand meinte, die Vaude Zelte seien um einiges billiger als Hilleberg, aber trotzdem gleichwertig bzw. sogar innovativer. Von Modemarken al´a Jack Wolfskin o.ä. halte ich nichts.

Soweit so gut, habe mir dann das Vaude Hogan Ultralight 2P und das Hogan Ultralight Argon angeschaut und ab da stehe ich an.
Die einen schreiben, dass sie extrem zufrieden mit den Hogans sind, die anderen schreiben, dass es der totale Schrott ist und was noch viel schlimmer ist, dass die Leute angeblich so große Probleme mit Kondenswasser und generell Wassereintritt haben.  :P Außerdem gäbe es da noch das Modell Taurus und das Mark L...

Kurz zum Rahmen:
Das Zelt sollte zwischen € 200 - € 500 kosten.

Ich reise allein und geschlafen wird so oft wie möglich im Zelt, d.h. es sollte schon was abkönnen bzgl. Regen, Wind usw. Meine kleine Festung wenn man so will. Ich werde hauptsächlich in warmen Gegenden und in der warmen Jahreszeit unterwegs sein, also Winterfestigkeit ist kein Kriterium. Das Zelt sollte/darf so schwer sein, dass es auch was aushält - unter 2kg wäre trotzdem schön.

Darum meine Frage:

Was für Zelte benutzt ihr denn so bzw. was könnt ihr mir empfehlen?

Momentan hätte ich die Chance ein Hogan UL Argon in OVP um € 220 (NP € 360),  oder ein Hogan UL 2P um € 200 (NP € 320) zu bekommen. Soll ich da einfach zuschlagen?


Danke schon mal für eure Tips ;)
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Jens

« Antwort #5 am: 19. Juni 2014, 11:54 »
Ich habe ein MSR Hubba Hubba ist ein 2 Personenzelt aber das ist auch gut so, denn es wiegt nur 130g mehr als das 1 Personenzelt! Somit habe ich auch Platz für meinen Rucksack drin. Ich habe es von einer Radreisenden (über 200.000km hat sie auf dem Buckel) empfohlen bekommen. Das Packmaß war für mich entscheiden, denn es soll IN den Rucksack samt ThermaRest und Schlafsack rein. Ich mag es nicht, wenn draußen was drumherum hängt! Das Zelt kostet so etwas um die 320 Euro, aber da der Nachfolger gerade rausgekommen ist mit Carbongestänge (ist noch mal ein paar Gramm leichter) gibt es jetzt vielleicht im Ausverkauf noch etwas günstiger!
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Fender

« Antwort #6 am: 19. Juni 2014, 21:34 »
Das Vaude Hogan Ultralight wäre auch eher das Zelt, das ich mir zulegen würde.
Es hat eine angenehme Höhe, sodass Du auch mal darin sitzen kannst. Und es ist als 2-Mann Zelt konzipiert, Du wirst also auch Platz für Ausrüstung haben.
Angeblich soll es nicht soooo windstabil sein, da würde ich berücksichtigen, wo Du damit hin willst. Patagonien könnte da schon eine Herausforderung werden;)
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arivei

« Antwort #7 am: 21. Juni 2014, 00:16 »
Wir hatten ein Tarptent squall 2 dabei.

Das Zelt ist mit unter einem Kg superleicht, braucht sehr wenig Platz, es lässt sich auch allein sehr schnell aufbauen und ist superwasserdicht. Bei einem Sturm in Australien sind bei ein paar Zelten auf dem Zeltplatz die Stangen gebrochen, wir haben einfach die vordere Stange herausgenommen und das Zelt war dann wie ein überdimensionierter Biwaksack. Bei sehr starkem Wind (Australien, Patagonien) haben wir uns schon mal um das sehr dünne Material gesorgt, aber jedes mal umsonst - es ist enorm stabil. Ist es mal nass geworden, dann ist es auch gleich wieder trocken und wenn es draußen heiß ist, ist es immer noch einigermaßen luftig durch das Netz rundum. Schau mal bei trekking-lite-store.com - da gibts echt leichtes Zeug. Unseres haben sie mittlerweile nicht mehr, aber bei Interesse findest du es sicher woanders.

Wir haben es mit einem Mittel-"Pole" benutzt und wie empfohlen vor der Reise die Nähte nochmal extra mit Silikon abgedichtet. Es hat uns wirklich super Dienste geleistet bei jedem Wetter.

Bei Fragen kannst du dich gerne melden...

(zusätzlich hatten wir auch noch eine Hängematte dabei, die Amazonas Silk traveller. In der haben wir auch öfters geschlafen zum beispiel beim Inselhopping in Thailand am Strand, da kann man dann morgens noch halb im Schlaf schon die Aussicht genießen. Ansonsten haben wir die auch so am Strand immer hergenommen, weil wir es nicht leiden können, wenn überall der Sand dran klebt. Da haben wir einige neidische Blicke geerntet ;)

Viel Erfolg noch bei der Auswahl,
arivei

koelnerzeilen

« Antwort #8 am: 22. Juni 2014, 17:07 »
Ich habe auch seit langen jahren ein MSR Hubba Hubba und auch ein Hubba (1-Peronenversion), in uSA ca 300 Dollar, wer nicht ins Hochgebirge unter Schlechtwetter geht für den ist das völlig ausreichend, lebt lange und ist leicht... wir hat ein echter Sturm eine Stange geschrottet, nach 8 Jahren, habe von MSR umsonst ne neue bekommen...

Georginess

« Antwort #9 am: 23. Juni 2014, 13:30 »
Uiuiui, so viel Input, danke für eure Antworten  ;)

Also von MSR Hubba Hubba und Tarptent squall 2 ist mir bis jetzt ja überhaupt noch nie was untergekommen. Da werde ich mich die nächsten Tage (sobald es die Zeit zu lässt) mal schlau machen und die Zelte miteinander vergleichen, wobei mir das MSR und das Vaude auf den 1. Blick sehr ähnlich vorkommen und "sympathischer" gegenüber dem Tarptent Squall 2 wirken. Na mal schauen, was der Vergleich hergibt  ::)

Das Tarptent squall 2 gibt es übrigens noch zu kaufen, kostet um die € 350,- ;)

@arivei -> PN ist unterwegs...

Nein, also meine Route sieht Südeuropa - AUS - NZ - Südpazifik - SOA vor und keine Hochgebirge. Einzig und allein in den Pyrenäen werde ich vermutlich mal in den Bergen campen, aber ansonsten habe ich keine alpinen Abenteuer geplant.

Soweit so gut, ich schau mir die Zelte genau an und lasse euch wissen, welches es geworden ist.

Danke nochmals für eure Tipps und Infos ;)




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ChrisW

« Antwort #10 am: 23. Juli 2014, 12:50 »

Nein, also meine Route sieht Südeuropa - AUS - NZ - Südpazifik - SOA vor und keine Hochgebirge. Einzig und allein in den Pyrenäen werde ich vermutlich mal in den Bergen campen, aber ansonsten habe ich keine alpinen Abenteuer geplant.

Soweit so gut, ich schau mir die Zelte genau an und lasse euch wissen, welches es geworden ist.

Danke nochmals für eure Tipps und Infos ;)

Hi, und hast du dich für eines entschieden? Oder gibts neue Infos?? :)
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Georginess

« Antwort #11 am: 30. Juli 2014, 14:01 »
Hallo ChrisW!

Ja, ich habe mich mittlerweile für ein Zelt entschieden, aber dieses noch nicht gekauft. Es wird ein Hilleberg Allak, wobei ich diesen Samstag nach Innsbruck fahre um es mir vor dem Kauf in echt anzusehen und auch um mich samt Schlafsack mal rein zu legen. An sich wäre es m. M. n. perfekt, hab aber schon von Leuten gelesen, dass es zu klein für große Menschen sein soll (bin selbst 1,90m), deswegen kann ich erst nach kommenden Samstag sagen, ob es auch das Allak geworden ist. Ich hoffe es passt, hab langsam genug vom ewigen hin und her und vorallem vom Vergleichen.
Was für mich aber fest steht, es wird definitiv ein Zelt aus dieser Preisklasse, entweder Hilleberg oder Helsport.

Nach meinem Besuch in Innsbruck schreib ich nochmal, wie´s denn jetzt aussieht ;)
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Georginess

« Antwort #12 am: 05. August 2014, 09:37 »
So, jetzt ist es amtlich, das Allak ist´s geworden.

Bin damit 2 Tage, teils bei strömenden Regen, in den Bergen unterwegs gewesen und bin absolut begeistert. Da sifft nichts rein und ich hatte auch nie ein Gefühl der Unsicherheit im Zelt. Wie es sich in sehr starkem Wind verhält konnte ich nicht testen, jedoch  bin ich davon überzeugt, dass es auch hier hält was es verspricht (standhaft bis ca. 100-110km/h). Bei normalem Wind merkt man gerade mal ein leichtes Rauschen. Gewicht ist mit 3,3kg brutto für mich noch grad so ok, dafür hab ich jetzt ne Festung die fast jedem Wetter trotzt und die mit vielen netten und durchdachten Details aufwartet. Ich sag nur z.B. Regenrinnen über den Apsiden (bei nem richtigen Unwetter sind auch die sicher überlastet, aber wer lässt die Apsiden schon bei so nem Wetter offen?) usw. Die Lüfter möchte ich auch noch besonders hervorheben, wenn man im Zelt eine raucht, sieht man richtig gut, wie es den Rauch nach oben raus zieht. Die Qualität der Materialien und der Verarbeitung ist top.

Oh und wegen der Größe, da könnte man jetzt ewig diskutieren, aber kurz um, für mich ist es groß genug.

Und um euch nicht mit noch mehr Details zu quälen, lass ich es jetzt sein. Wenn jemand Genaueres wissen möchte, kann er mich ja einfach fragen ;)

Fazit: Super Zelt, aber recht teuer - Qualität kostet halt einfach was  ::)
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LuE

« Antwort #13 am: 17. August 2014, 19:30 »
Ich habe ein "Vaude Hogan Ultralight" und bin super zufrieden. Es wurde zwar noch keinen extremen Bedingungen ausgesetzt, aber es ist klein, handlich und gut aufzubauen. Man hat sogar zu zweit darin Platz!
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