Thema: Trekking-Jacke  (Gelesen 3733 mal)

tanileha

« am: 11. Januar 2010, 02:09 »
Hey an alle da draussen

Was ist eurer Meinung nach die beste Jacken-Lösung? Eine Zip-Jacke mit 2-3 verschiedenen layern oder eher eine ohne und dann dafür Fleeces drunter anziehen? Ich bin absolut sprachlos und habe absolut keine Ahnung...

Muss mich da mal drum kümmern und im Moment haben die hier in Whistler bei HH und North Face bis zu 50%-Angebote, sprich, anstatt $500 nur noch $250...echt krass und klasse...

Greetings, Nat
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karoshi

« Antwort #1 am: 11. Januar 2010, 07:20 »
Hi Nathalie,

ich würde es davon abhängig machen, wie das Fleece von der Zip-Jacke einzeln aussieht. Wenn das ok ist, sind beide von Dir geschilderten Lösungen vom Gebrauchswert her absolut gleichwertig.

$500 wäre mir so eine Jacke nicht wert, über $250 könnte man evtl. reden.

LG, Karoshi
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tanileha

« Antwort #2 am: 11. Januar 2010, 07:41 »
Ja aber so Trekking-Jacken sind doch normalerweise in dieser Preisklasse, hab ich gedacht? So HH oder auch North Face, die kosten schon mal zwischen 3 und 500 normalerweise...in der SChweiz... ;-)

Ja ich weiss es eben nicht...und wegen der Dicke habe ich auch keine Idee...und dann muss sie mindestens so gross sein dass ich eben Unterwäsche UND Fleece drunter anziehen kann, gell? So zusagen das Zwiebelschalen-Prinzip dann...

Grüsse. Nat
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karoshi

« Antwort #3 am: 11. Januar 2010, 09:23 »
Das ist ja gerade das Problem, dass die in der Preisklasse sind. ;) Finde ich einfach zu teuer, mit so etwas würde ich mich vielleicht in den Alpen wohlfühlen, aber nicht in den peruanischen Anden. Ich reise seit einiger Zeit nur noch mit Fleece(s), und bei Nässe/Wind ziehe ich eine Regenjacke drüber. Erfüllt den gleichen Zweck und ging auch beim Trekken in Nepal ganz hervorragend.

LG, Karoshi
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tassimaniac

« Antwort #4 am: 11. Januar 2010, 14:31 »
jap, kann karoshi nur zustimmen - und wenn du schon bei vancouver bist dann kauf dir gleich ne Arc'teryx!!!

ciao mic
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tanileha

« Antwort #5 am: 11. Januar 2010, 16:44 »
Was ist das denn? :-)
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Jens

« Antwort #6 am: 11. Januar 2010, 17:14 »
Arc'teryx!

Das ist so der Maybach unter den Ferraris und Porsches  ;D ;D ;D
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cielo

« Antwort #7 am: 13. Januar 2010, 12:33 »
hm, ich dachte da so an fleece und softshell (falls nötig + je nach temperatur noch ein funktionsshirt).

für noch kältere regionen überleg ich noch meine north-face-winterjacke mitzunehmen (ich bin ne frostbeule ;)), aber die ist halt auch mal verdammt groß beim packen :-/ (das geld für eine bessere komprimierbare daunenjacke habe ich nicht). verzichtet ihr gänzlich auf eine dickere jacke?
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Jens

« Antwort #8 am: 14. Januar 2010, 06:35 »
verzichtet ihr gänzlich auf eine dickere jacke?
Ja, das mache ich und wenn es wirklich zu kalt wird, dann sehe ich zu, dass ich mir eine billige Jacke oder Sweatshirt kaufe, die mich warm hält. Ich habe allerdings auch nur einen 35 + 5 Liter Rucksack.
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cielo

« Antwort #9 am: 15. Januar 2010, 00:10 »
verzichtet ihr gänzlich auf eine dickere jacke?
Ja, das mache ich und wenn es wirklich zu kalt wird, dann sehe ich zu, dass ich mir eine billige Jacke oder Sweatshirt kaufe, die mich warm hält. Ich habe allerdings auch nur einen 35 + 5 Liter Rucksack.

ok, ich denke, so werd ich das auch machen. aber manche schreiben ja, dass ihnen das zwiebelschalenprinzip reicht. mir ganz gewiss nicht. hab das heut mal ausprobiert. bedingungen waren etwa wie härtefälle in den anden oder patagonien: um die 0 grad (thermometer zeigte 2 grad plus an, aber eisiger wind). ich hatte zwar keine funktionswäsche an, aber so viel hätte die nicht mehr rausgerissen. also ich hatte ein fleece, ein softshell und eine regenjacke (die letzten beiden wegen dem wind, ok, hat den auch an und für sich abgehalten, aber ich fröstel dann trotzdem sofort, trotz handschuhe etc) an. ich fühlte mich wie das michelinmenschen und die vorstellung so eine weile draußen rumzulaufen beklemmte mich, denn es war arschkalt :(. also werd ich mir lieber einen dicken pulli oder eine billige jacke kaufen und die dann weitergeben wenn es wieder wärmer wird :).
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tanileha

« Antwort #10 am: 15. Januar 2010, 01:13 »
Ich hab heute so eine Artx-wie auch immer angeschaut und die war schon spitzenmässig. Aber ist sie's auch wert? Verdammt teuer...anders kann ich es nicht sagen... :-\
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Jens

« Antwort #11 am: 15. Januar 2010, 05:46 »
Schlecht wird die Jacke nicht sein, aber die Frage ist ob sie dir soviel Geld wert ist ::)
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tanileha

« Antwort #12 am: 15. Januar 2010, 06:34 »
Mein Problem ist dass ich nicht weiss was ich auf einer Weltreise benötige...nachher werde ich schlauer sein und sagen: super gemacht, das war's Wert oder ich werde sagen, die hätte ich nicht gebraucht...
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karoshi

« Antwort #13 am: 15. Januar 2010, 08:21 »
Schau mal auf die Rucksack-Packliste, wenn da keine Trekkingjacke draufsteht, dann brauchst Du wahrscheinlich auch keine. ;)

Es kann Dich natürlich niemand daran hindern, trotzdem eine mitzunehmen. In Südamerika würde ich mich damit aber nicht wirklich wohlfühlen. Außerdem sind gerade diese Jacken unglaublich sperrig im Rucksack. Ein warmer Pullover aus Alpacawolle kostet auf dem Markt in Peru/Bolivien weniger als €10.

LG, Karoshi
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Jens

« Antwort #14 am: 15. Januar 2010, 09:18 »
Also, ich war zwar auch noch nicht auf Weltreise, aber wenn ich sehe mit was ich allem auf meiner ersten Reise mitgeschleppt habe (Tasche mit bestimt über 120 L) und jetzt ist es ein Rucksack mit 35+5 L, dann kann ich Karoshi nur zustimmen. Ich würde auch lieber einen billigen Localpullover oder Jacke kaufen und den dann, wenn ich ihn nicht mehr brauche jemanden schenken. Es gibt gerade in 2/3 Weltländern Leute die sich über sowas freuen. Wenn ich jetzt immer nach Afrika bin, dann hab ich schon nur meine alten Sachen mitgenommen und die dann nach Gebrauch verschenkt. Die waren alle noch super, aber lagen ewig unbenutzt bei mir im Schrank.
Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mir das Geld sparen und bedarfsgerecht billig zu kaufen. damit unterstützt du noch die Einheimischen und sparst noch CO2 ein.  ;D
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