Thema: Malarone in Bangkok erhältlich?  (Gelesen 2987 mal)

Marion

« am: 20. September 2009, 11:10 »
Hallo zusammen!

Ich plane eine 4-monatige Reise nach Südostasien (Thailand, Laos, Kambodscha, Myanmar, Vietnam etc.) und möchte mir Malarone gerne in Bangkok kaufen um Kosten zu sparen. Nun die Frage: Ist Malarone bzw. ein Medikament mit identischer Wirkstoffzusammensetzung in Bangkok erhältlich? In anderen Foren habe ich gelesen, dass es Malarone dort nämlich nicht gibt.

Kann mir jemand einen Tipp geben? Falls das Medikament in Thailand anders heißt: wie ist der Name?

Danke schonmal im Voraus!

Viele Grüße
Marion
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djmuh

« Antwort #1 am: 20. September 2009, 14:29 »
Hallo Marion,

bei mir hat die gesetzliche Krankenkasse (TK) neben den Kosten für Impfungen auch die Kosten für Malrone übernommen. Somit gibt es da nach meiner Erfahrung keine Kosten zu sparen.

LG

djmuh
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Marion

« Antwort #2 am: 20. September 2009, 15:29 »
Hallo djmuh,
also bei mir hat die gesetzliche Krankenverischerung bisher noch nie Malarone bezahlt. Alle Ärzte, bei denen ich war, haben das auch so bestätigt. Vielleicht ist das ja abhängig vom Bundesland ...? Die Info ist mir jedenfalls total neu. Habe ein Privatrezept bekommen, das muss ich selber zahlen - und das kostet fast 60 EUR für 12 Malarone Tabletten ...

Gruß
Marion
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djmuh

« Antwort #3 am: 20. September 2009, 20:49 »
Hey Marion, 

es ist richtig, dass es Malrone nur auf Privatrezept gibt und die gesetzlichen Kassen das grundsätzlich nicht übernehmen. Mit den Reiseimpfungen verhält es sich ja nicht anders. Mittlerweile sind viele Kassen aber soweit, dass sie lieber die Impfkosten und die Kosten für einige Medikamente übernehmen, anstatt nacher die Behandlung zahlen zu müssen. Dafür musst du aber zunächst in Vorleistung treten und dann die Rechnung mit der Bitte um Erstattung hinschicken.

Hast du denn schon mal mit deiner Krankenkasse telefoniert?

LG

djmuh
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Marion

« Antwort #4 am: 20. September 2009, 23:32 »
Hi djmuh,

auf die Idee bin ich tatsächlich noch nicht gekommen, ich dachte, das wird rundweg abgelehnt. Aber probieren kann ich's ja mal. Danke für den Tipp!

Gleich noch ne Frage – an alle: Mein Hausarzt hat mir empfohlen, Malarone die vollen 4 Monate als Prophylaxe zu schlucken. Das bisschen Nierenschädigung sei ja nicht so schlimm wie Malaria zu kriegen. Ich halte mich tatsächlich öfter mal in Malaria Hochrisikogebiten auf (Khao Sok Nationalspark, Nordthailand, Mekong etc.), allerdings außerhalb der Regenzeit. Ich habe mich jetzt eher zu Malarone Stand-By und intensivem Mückenschutz entschieden. Was meint Ihr dazu?

Gruß
Marion
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Jens

« Antwort #5 am: 21. September 2009, 05:51 »
Hallo Marion,

dein Hausarzt wird bestimmt ein super Arzt sein, aber vier Monate Malarone nehmen............ Ich bin kein Arzt, daher gebe ich dir da keine Empfehlung aber ich würde mal bei einem Tropenarzt vorbeischauen und mich bei diesem langen Zeitraum auch zum Standby entscheiden. Hausärzte in Deutschland haben zu 95% keine richtige Ahnung von Malaria, da sie diese nicht behandeln und zu Fortbildungen gehen sie daher auch nicht. Denke noch einmal über einen Tropenarzt nach......

....und noch eins, vier Monate sind 120 Tage ....... da wirst du arm ::)
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Marion

« Antwort #6 am: 21. September 2009, 21:15 »
Hallo Jens,
leider gibts in Karlsruhe keinen Tropenarzt, und ich hab leider keinen einzigen Tag  Urlaub mehr übrig um noch nach Frankfurt oder sonstwohin zu fahren. Ja, okay, hört sich wie ne faule Ausrede an... is aber leider so.

Ich denke, es gibt zwei Optionen: Malarone Dauer-Prophylaxe oder Malarone Stand-By. Da mir meine Nierenfunktion heilig ist, tendiere ich zur letzteren Lösung. Ich glaube, der Tropenarzt kann mir da auch nicht viel mehr sagen...

Gruß
Marion
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Jens

« Antwort #7 am: 21. September 2009, 21:23 »
ICH HABE MAL IM TROPENISTITUT IN HAMBURG ANGERUFEN UND DIE WAREN SEHR HILFREICH..... probiere es mal
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Marion

« Antwort #8 am: 21. September 2009, 23:00 »
Hallo Jens,
danke für den Tipp. Dachte, da müsse man auf jeden Fall persönlich hin. Aber telefonisch könnte ich's echt auch mal probieren!

Gruß
Marion
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Tags: malarone malaria