Umfrage

Rucksack oder Umhängetasche

Rucksack ist besser
15 (75%)
Umhängetasche ist besser
5 (25%)
keine Meinung
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 20

Thema: Daypack - Tagesrucksack oder Umhängetasche  (Gelesen 7384 mal)

Jens

« am: 10. Februar 2009, 11:13 »
Hallo Zusammen,

ich würde gerne mal die Profis zu diesem Thema hören. Wenn ich mit meinem Rucksack (40 l - 65 l) unterwegs bin, finde ich einen Tagesrucksack immer recht unbequem zu tragen. Daher habe ich mir gedacht, dass eine Umhängetasche doch gar nicht so schlecht sein würde. Hier mal ein Exemplar http://www.globetrotter.de/partner/partner.php?ident=69e5893d127d2658&page=/de/shop/detail.php?mod_nr=nf_34781&k_id=0407&hot=0 Vorteil wäre da auch, dass ein Netbook reinpasst und sonst alle Kleinigkeiten, die Tasche umhängen kann, wo dann auch der Arm drüber liegt. Praktisch wäre natürlich noch, wenn man es hinbekommt eine Art Schloss dran zu bauen.
Wie ist eure Meinung dazu, Vor- und Nachteile ???
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karoshi

« Antwort #1 am: 10. Februar 2009, 11:46 »
Hallo Jens,
ich habe mich für den Tagesrucksack entschieden, weil ich damit auch mal kurze Touren machen kann. Sagen wir mal, eine Wanderung mit einer Übernachtung. Das Problem, wie man einen Tagesrucksack tragen soll, wenn man schon einen großen Rucksack auf hat, ist mir bekannt. Aber auch eine gute Lösung: http://weltreise-info.de/packen/handgepaeck.html.

LG, Karoshi
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Cheffe

« Antwort #2 am: 10. Februar 2009, 12:08 »
hallo,

also ich würde glaube ich im Urlaub keine  Umhängetasche nehmen, da man die erstens schwere sichern kann und zweitens schlingert die einem immer am Hintern lang. Ich benutze soeine Tasche als Student und bin viel damit in der Stadt unterwegs. Für seltene Einsätze ist das okay, aber im Urlaub müsste ich das nicht haben. Zugegebenermaßen ist meine Umhängetasche aber wohl auch nicht für den Reisezweck gedacht. Die verlinkte macht einen solideren Eindruck.

Ich habe mir für meine zukünftigen Reise den Velocity 12 von Jack Wolfskin zugelegt und hoffe er bestätigt den sehrguten ersten Eindruck... eigentliuch ist es ein Bikerucksack und kann mit einem Trinksystem ergänzt werden. Ich nutze ihn aber ohne...er ist zwar aus Nylon, hat aber eine sehr schnell und einfach anbringbare Regenhülle dabei. Das Volumen ist laut Hersteller nur 12 Liter, allerdings macht er erstens auf mich den Eindruck als wären es mehr...zweitens hat er außen ein abclipbares Fach für den Helm, in welches aber problemlos Jacke und/oder Fleece gepackt werden können, so spart man dieses Volumen im Innenraum. Ich nehme an, dass es 12 Liter sind, wenn man in das Extrafach innen den Wassertank eingebaut hat. Dadurch das ich das nicht mache habe ich also im Hauptfach eine Unterteilung, vorne drauf ist eine lange Tasche für den Schnellzugriff und eben diese Helmfach. Insgesamt glaube ich reicht der Platz für bis zu 2 Übernachtungen problemlos. Er wiegt 660g und scheint gute Trageriemen zu haben, die sogar, weil es ja ein sporttauglicher Rucksack ist gut Lüften. Ein weiteres Manko: der Brustriemen ist, wie fast immer, unbelüftet...nehme an er wird bei wärme unangenehm sein. Gut, ich habe ihn noch nicht im Tageseinsatz gesehen, habe aber einen guten Eindruck von ihm und glaube er gefällt mir.
Erstanden habe ich ihn (scheint ein Auslaufmodell von 2008 zu sein) bei ebay...bevor ihr mich steinigt...bei Globetrotter ist er nicht (mehr?) im Programm... Regulärer Preis im Laden ist 49,95...ich habe ihn incl. Versand für etwa 35 bekommen...

Würde ihn im Laden mal ansehen...hatte mehrere auf dem Rücken, der gefiel mir am besten...
Werde mal berichten, wenn ich wieder da bin, wie sich der Rucksack so geschlagen hat

Hoffe ich konnte ein bissl helfen.
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Jens

« Antwort #3 am: 10. Februar 2009, 12:38 »
Das Problem, wie man einen Tagesrucksack tragen soll, wenn man schon einen großen Rucksack auf hat, ist mir bekannt. Aber auch eine gute Lösung: http://weltreise-info.de/packen/handgepaeck.html.

LG, Karoshi
Danke Karoshi,

habe deine Seite natürlich gelesen ;), du schreibst, dass du einen 40 l Rücksack hast, damit will ich auch los. Was hast du für ein Daypack?
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karoshi

« Antwort #4 am: 10. Februar 2009, 12:42 »
Ich habe einen Tatonka Magpie. Kann ich empfehlen.

EDIT: Habe gerade gesehen, dass er sogar im Sonderangebot ist für den halben Preis. ;D

LG, Karoshi
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laCriiis

« Antwort #5 am: 10. Februar 2009, 13:22 »


Also, das ist ein Thema, über welches ich mir auch schon den Kopf zerbrochen habe - und ich werde mich nun ganz verwegen auf die Seite der Umhängetasche schlagen, harrharr  ;D. Den VOrteil eines Tagesrucksackes sehe ich ganz klar darin, dass man jenachdem damit auch kleinere Trips machen kann. Da hört es aber auch schon auf - ich bin ein absoluter Umhängetaschenmensch und trage selten einen Rucksack. Die Vorteile einer Umhämgetasche auf reisen sehe ich in folgenden Punkten: in Gegenden, in denen ich überfalltechnisch aufpassen muss, kann ich die Tasche nach vorne oder auf die Seite, mit einem Arm drüber, nehmen, ohne dass es so doof aussieht wie mit einem Rucksack. Der Fotoapparat ist viel schneller und einfacher erreichbar, ich muss den Rucksack nicht dafür abschnallen. Je nach Tasche viel Platz, die Jacke kann u.U. über die Tasche gelegt werden. Mit dem grossen Backpack zusammen kann eine Umhängetasche viel besser getragen werden. Generell fühle ich mich ziemlich wohler mit einer Tasche, ich denke, dass ich schneller merken würde, wenn sich jemand daran zu schaffen machte!!!

Ja - das war also mein Senf zu dieser Debatte, schlussendlich ist es wohl jedem seine eigene Sache, mit welcher Option er sich wohler fühlt!!

Ach ja, ich gedenke, eine Tasche von Timbuk2 zu kaufen - diese gibt es in jeden erdenklichen Farben und Formen, wunderbar!!!
http://www.timbuk2.com/tb2/products/home?gclid=CPXmtdf30ZgCFcST3wodABHO0Q

Grüsse aus der unglaublich stürmischen Schweiz... chriga
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Bea

« Antwort #6 am: 10. Februar 2009, 19:59 »
Dann will ich mich auch mal einmischen. ;)

Ich habe einen Trekkingrucksack, bei dem das Deckelfach in ein kleines Daypack umzufunktionieren ist und das ist absolut praktisch! Natürlich passen da keine Massen sein, aber es ist ja auch ein "Day"-Pack: Eine dünne Regenjacke, Trinkflasche, ein bißchen was zu beißen, Digi und eine dünne Fleecejacke gehen rein. Einziger Nachteil: Die Tragegurte sind nicht wirklich komfortabel, aber da ein Daypack ja meistens auch nicht schwer ist, belastet es die Schultern nicht. Und ich brauche nicht zusätzlich zum großen Rucksack noch einen zweiten mitschleppen.

Witzigerweise bin ich "im Alltag" sonst auch eher der Umhängetaschentyp.
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Dumeklemmer72

« Antwort #7 am: 23. August 2009, 14:00 »
Hallo Leute,

also ich bin bekennender Rucksackträger. Sowohl auf Reisen wie auch im Alltag. Ich glaube derzeit besitze ich ca. 7 Rucksäcke für jeden Einsatzbereich einen. Daher fällt mein Vorum klar für den Tagesrucksack aus. In Kombination mit Trekkingrucksack würde ich einen Bikerrucksack empfehlen. Diese sind schön schmal und somit auch noch bequem vorne am Bauch baumelnd zu tragen. Darüber hinaus besitzen sie auch meist einen kleinen Hüftgurt, einen Brustgurt und haben gute Kompressionsmöglichkeiten (praktisch auch zum Ankoppeln an den Trekkingrucksack). Sinnvoll kann auch ein Trinksystem sein (Vermeidet Müll, schwerpunkttechnisch ist das Wasser an bester Position untergebracht).

Ein Kompromiss zwischen Daypack und Umhängetasche können auch dieser dreieckigen Taschen sein, welche man sich mittels eines querr verlaufenden Bandes umhängt und mit einem Hüftgurt fixiert. Die genaue Bezeichnung hierfür kenne ich nicht. Damit war ich aber mal in Mexiko unterwegs. Leider nach kurzer Zeit der Reisverschluss geplatzt. Ansonsten war das Ding Okay. Die Teile sind inzwischen aber auch aus der Mode und schwer erhältlich (Eastpack war damals der führende Hersteller).

Soviel zum Thema

Schöne Grüße

Dumeklemmer
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eli

« Antwort #8 am: 16. November 2009, 16:55 »
hallo leute

sagt mal bitte eure meinung dazu: es gibt diese großen rucksäcke an die man den dazu passenden kleinen außen befestigen kann wenn man mit gesamtem gepäck unterwegs ist, und abmachen kann wenn man den großen im hostel hat.
scheint mir sehr sinnvoll und praktisch. gibt es nachteile?
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karoshi

« Antwort #9 am: 16. November 2009, 19:52 »
gibt es nachteile?

Ja, die gibt es:

  • Ich kann mir keinen Anwendungsfall vorstellen, wo ich wirklich beide Gepäckstücke zusammen aufbewahre. Nicht einmal im Taxi, und ganz sicher nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. In dem kleinen Rucksack sind Dinge, an die ich dran muss und/oder auf die ich besonders gut aufpassen will: Reiseführer, Wasser, Pullover, Kamera...
  • Wenn ein relativ volles Daypack hinten auf dem großen Rucksack drauf geschnallt ist, ist er kaum noch zu tragen, weil ziemlich viel Gewicht (sprich: Papier, Flüssigkeiten, Technik) sehr weit vom Körper weg kommt.
  • In engen Umgebungen (Züge, Menschenmengen) hast Du eine eingeschränkte Beweglichkeit, weil Du mit dem Ding ständig irgendwo anstößt.
  • Die Verbindung zwischen Rucksack und Daypack ist bei vielen Modellen eine Sollbruchstelle.

LG, Karoshi
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White Fox

« Antwort #10 am: 16. November 2009, 22:32 »
Ich mag Rucksäcke viel lieber - man hat die Hände frei und es geht in der Regel auch mehr rein. Außerdem hat man weniger das Gefühl etwas mit tragen/ mit sich rum zu schleppen (finde ich jedenfalls).
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eli

« Antwort #11 am: 16. November 2009, 23:26 »
gibt es nachteile?

Ja, die gibt es:

  • Ich kann mir keinen Anwendungsfall vorstellen, wo ich wirklich beide Gepäckstücke zusammen aufbewahre. Nicht einmal im Taxi, und ganz sicher nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. In dem kleinen Rucksack sind Dinge, an die ich dran muss und/oder auf die ich besonders gut aufpassen will: Reiseführer, Wasser, Pullover, Kamera...
  • Wenn ein relativ volles Daypack hinten auf dem großen Rucksack drauf geschnallt ist, ist er kaum noch zu tragen, weil ziemlich viel Gewicht (sprich: Papier, Flüssigkeiten, Technik) sehr weit vom Körper weg kommt.
  • In engen Umgebungen (Züge, Menschenmengen) hast Du eine eingeschränkte Beweglichkeit, weil Du mit dem Ding ständig irgendwo anstößt.
  • Die Verbindung zwischen Rucksack und Daypack ist bei vielen Modellen eine Sollbruchstelle.

LG, Karoshi



okay, danke für die antewort, hatte ich nicht bedacht
lg eli
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karoshi

« Antwort #12 am: 17. November 2009, 15:23 »
Ein Kompromiss zwischen Daypack und Umhängetasche können auch dieser dreieckigen Taschen sein, welche man sich mittels eines querr verlaufenden Bandes umhängt und mit einem Hüftgurt fixiert. Die genaue Bezeichnung hierfür kenne ich nicht.

Ich kenne auch nur die englische Bezeichnung: Messenger Bag.

LG, Karoshi
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