Thema: Vietnam-Kambodscha-Laos in 3 Wochen - Bitte um Planungshilfe  (Gelesen 1383 mal)

Blkg38889

Hallo an alle

Ich habe im Dezember 3 Wochen für die 3 Länder geplant, ich weiss dass es sportlich wird, aber das wäre eine vorgefertigte Gruppentour auch.
Da ich lieber nach meiner eigenen Zeit reise und das sehen und fotografieren möchte, was mich interessiert, habe ich beschlossen, selbst zu organisieren. Bin sehr reiseerfahren, jedoch kann es immer anders kommen, als man denkt und daher hoffe ich, dass Ihr mir sagen könnt, was realistisch machbar ist.

So sieht der Plan aus:

02.12.      Hanoi Ankunft
03.12.      Hanoi Stadtbesichtigung
04.12.      Halong Bay
05.12.      Halong Bay
06.12.      Flug Da Nang, 2-3 Übernachtungen
07.12.      Hoi An Tagesausflug
08.12.      Hue Tagesausflug
09.12.      Flug Saigon, Stadtbesichtigung, 2-3 Übernachtungen
10.12.      Mekong-Delta Tagesausflug
11.12.      Tunnel-System Tagesausflug
12.12.      Flug nach Phu Quoc
13.12.      Phu Quoc
14.12.      Phu Quoc
15.12.      Flug nach Phnom Penh, Stadtbesichtigung
16.12.      Flug nach Siem Reap
17.12.      Siem Reap, Angkor Wat
18.12.      Siem Reap, Angkor Wat
19.12.      Flug nach Vientiane
20.12.      Vientiane
21.12.      Flug nach Luang Prabang, Stadtbesichtigung
22.12.      Flug Luang Prabang - Hanoi - Deutschland (abends)

Gern würde ich 4 Tage auf Phu Quoc haben - wo könnte/ sollte ich Abstriche machen?
Habe schon überlegt, Laos ganz rauszulassen, aber wenn ich schon einmal in der Nähe bin...?

Danke vorab für eure Tipps & LG!!
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Vombatus

« Antwort #1 am: 26. September 2016, 22:46 »
Vielleicht etwas zu hart, aber das ist nicht "sportlich" das ist ohne genaue Vorbereitung nahzu unmöglich.

Was heißt "sehr reiseerfahren"? Du hast schon öfters solche Trips gemacht? Wenn ja, warum dann die Nachfrage ob das möglich ist. Solltest du mit "Reiseerfahrung" eigentlich wissen?

Du musst alles selbst organisieren, dazu noch Alltäglichkeiten von der Geldbesorgung über Tickets, Unterkünfte, Touren, Wäsche, Recherche, Datenverwaltung dann das eigentliche Besichtigungsprogramm … dazu noch Pausen, Essen, Schlafen.

Gruppentouren schaffen das nur, weil sie bereits vorher alle Transporte, Verpflegungsstops und Unterkünfte organisiert haben. Also nicht abhängig sind von dem öffentlichen Transportsystem.

Wenn du in Vietnam Tagesausflüge buchst wirst du sowieso einen halben Tag erstmal durch Souvenirläden geschleift und vorbestimmte Restaurants gekarrt. Wenn du den Transport selbst organisierst geht dafür auch Zeit drauf. Und Zeit hast du nicht. Du brauchst auch nicht glauben, dass die Busse, Züge und Flugzeuge so pünktlich sind wie du es dir vielleicht vorstellst (und zu den Zeiten) und du dann vielleicht einen Tag im Bus oder am Flughafen verbringst ohne dich einen Meter zu bewegen.

Das Mekongdelta ist schon eine Tagesreise vom Saigon entfernt, wenn du davon etwas sehen und erleben möchtest musst du dort übernachten. Selbes würde ich für Hue und Hoi An sagen.

Wegen Vientiane und Luang Prabang nach Laos für 2-3 Tage. Total verrückt. Wie war das noch mit der Reiseerfahrung?

Die Flüge nach SOA sind wirklich nicht teuer (Deine 8 Flüge in V-K-L kosten wahrscheinlich mehr). Verteile die Reise doch auf 2-3 Jahre und investiere etwas Zeit für dich und das Land. Du wirst viel mehr sehen und mit besseren Fotos nachhause kommen, als mit den 0815-Schnappschüssen die ALLE anderen Touristen aus dem selben Winkel machen.

Was interessiert dich denn? Das was du schon gesehen hast (in Büchern, Blogs, Filmen) und nun auch sehen möchtest? Oder das Land? Oder … einfach die Herausforderung das einfach durchzuziehen?

Okay, du kannst die Reise machen wie du möchtest, keiner wird dich hindern. Mein Tipp: Ein Land in 3 Wochen. Ich befürchte von den meisten anderen wirst du auch nicht viel anderes hören. Ich bin darauf gespannt.
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GschamsterDiener

« Antwort #2 am: 26. September 2016, 22:54 »
Bin sehr reiseerfahren....

Nein, bist du nicht, sonst würdest du nicht so etwas Absurdes hier anbieten.
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Nocktem

« Antwort #3 am: 27. September 2016, 07:54 »
also reiseerfahren....
hust.....
also ich würde dir rein für 1 land deine 3 wochen empfehlen und bei vietnam ist das sogar schon viel zu wenig...
wenn du durchhetzen willst in 3 wochen sind auch laos und kambodscha machbar zumindest wenn du dich auf die hauptsehensürdigkeiten beschränkst sprich angkor evtl phnom penh in kambodscha und in laos z.b. vientianne und luan prabang, landschaftlich evtl noch vang vienne oder / und die 4000 inseln sonst wärst du zu gehetzt und bist später nicht erholt sondern geschlaucht von deinem urlaub.
man kann zwar auch mehr machen aber das artet dann immer mehr aus und nervt nur noch. und mein genanntes für laos und kambodscha sind schon sehr viele dinge in der kurzen zeit, sprich das wäre schon ein strammes programm......
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #4 am: 27. September 2016, 10:18 »
Muss meinen "Vorrednern" widersprechen, der Trip ist auf jeden Fall machbar, auch ohne Herzinfarkt. Eine Beobachtung, die ich immer wieder auf meinen Reisen gemacht habe, ist, dass viele Backpacker denken, dass a) slow travel das einzig Richtige ist, b) jeder das gleiche "kleine" Budget hat, c) die Toleranz ggü Reisenden mit einem größeren Budget und entsprechend etwas anderem Reisestil häufig gering ist.
Wenn Blkg schreibt, dass er/sie? sehr reiseerfahren ist, dann sollte man das vielleicht erst einmal so hinnehmen. Woher kommt die Arroganz dies anzuzweifeln? Ich würde übrigens von mir behaupten, dass ich sehr (sehr) reiseerfahren bin, und ich wage zu behaupten, dass die Reise easy machbar ist und einen guten Flavor für SEA gibt. Es muss natürlich gut durchgeplant sein, aber das ist ja der Grund, warum Blkg hier um Hilfe bittet.
So, und nun zum Wesentlichen. Meine Änderungsvorschläge:
-   Da Nang würde ich auslassen und direkt nach Hoi An weiter und dort ein paar Tage chillen und schnabulieren
-   Hue muss für einen Tagesausflug auch nicht zwangsläufig auf die Agenda
-   Mekong Delta würde ich mit Übernachtung machen
-   Phnom Penh ggf. auslassen
-   Auch Vientiane in Anbetracht der  Zeit ggf. auslassen und lieber einen Tag länger in Luang Prabang
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GschamsterDiener

« Antwort #5 am: 27. September 2016, 11:58 »
Naja, wenn Geld und Sinn und Zeitpolster keine Rolle spielen, gibt es hier nicht viel zu diskutieren: Flüge buchen, vor Ort Fahrer buchen (anders sind die ganzen Transfers nicht zu bewältigen), fertig.
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Blkg38889

« Antwort #6 am: 27. September 2016, 13:13 »
An alle erstmal vielen Dank für die Zeit, die Ihr euch für Eure Antworten genommen habt.

Gleichzeitig muss ich erschrocken feststellen, mit welcher Feindseligkeit einem hier begegnet wird, wenn man doch lediglich um Hilfe bittet. Wenn man nichts Konstruktives sagen kann/ möchte, darf man es gern sein lassen, denn ansonsten hilft das niemandem. Ausser vielleicht dem, der solche Überheblichkeiten für das eigene Ego benötigt, zu welchem Zweck auch immer.

Reiseerfahren bin ich sehr wohl und ich habe schon öfter solche Trips gemacht, nur eben nicht in diesen Ländern, und das ist der Grund, warum ich eure Erfahrungen zu Hilfe ziehen wollte. Natürlich würde ich lieber 6 Monate Zeit haben, aber diese Ära ist vorbei, und nun habe ich eben nur die 3 Wochen und möchte mich auf das konzentrieren, was in der Zeit machbar ist und doch so viel wie möglich bietet.

In erster Linie also ein dickes Dankeschön an BeenAroundTheWorld für die ernsthafte Hilfestellung. Dann schaue ich mir das nochmal genauer so an.


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Vombatus

« Antwort #7 am: 27. September 2016, 14:22 »
Ist doch gut, dass hier viele Meinungen zustande kommen. Arrogant und feindselig ist hier bestimmt nichts gemeint.

Den kritischen Stimmen geht es vielleicht eher um Qualität statt Quantität. Wenn du eben schon mal da bist und "nur" 2 Tage eingeplant hast, dazu keinen Zeitpuffer, dann ist eine Chance vertan oder der Zeitplan hinüber. Sollte ich auf meine Zweifel hinweisen oder sagen, alles klar, ganz esay, locker machbar? Möchtest du nur eine Seite hören oder verschiedene Meinungen? Glaubst du nicht, dass wir hier auch schon unsere Erfahrungen gemacht haben? Oder denkst du ernsthaft, wir erfinden etwas für unser Ego und gegen deine Reisepläne?

Würdest du dich ärgern, wenn du z.B. in der Halong Bucht unterwegs bist und in der Zeit gerade schlechtes Wetter ist du aber nicht noch ein, zwei Tage länger bleiben kannst? Mich würde es ärgern, wenn ich schon mal da bin.

Wenn du alle Flüge und Unterkünfte im Voraus buchst und nur eine längere Verzögerung rein kommt wirst du dich vielleicht auch ärgern und vielleicht Zeile streichen müssen, die du gerne gesehen hättest. Kannst du damit leben? Auch wenn die Flüge verfallen? Und das nur, weil jemand sagt, alles klar, esay machbar?

Wenn du die Flüge und Unterkunft kurzfristig buchst kann es aber sein, dass in der Hauptreisezeit gewünschte Flüge oder Unterkünfte ausgebucht sind und du andere Abflugzeiten in kauf nehmen musst. ggf. Vorort auf Zimmersuche gehen, was mehr Zeit und nerven kosten kann.

Gerade wenn man reiseerfahren ist, unterstelle ich, dass man weiß, dass nicht immer alles nach Plan läuft. Egal ob Wetter, Transport, Ausrüstung, Motivation oder Gesundheit.

Wie war dass denn bei euren Reisen? Wie waren eure Erfahrungen speziell in SOA?
Ist immer alles 100% nach Plan gelaufen?

Aber klar. Es kann auch alle super gut laufen. Eine Garantie gibt es aber nicht. Ich denke schon, dass es hilfreich ist darauf aufmerksam zu machen, dass der Plan nur steht, wenn du viel Geld und Vorbereitung investierst. Gerade in diesen Ländern wo alles etwas langsamer geht.

Wie viel kostet ein Flug von Siem Reap nach Luang Prabang, bzw. Vientiane nach LP, und der Flug von dort nach Hanoi? Keine Ahnung, ich schätze zusammen so um die 300€ + Visum (ausser du bist Schweizer) + Unterkunft + Verpflegung und Transport. Für 2-3 Nächte. Sagen wir alles zusammen 380€ um Luang Prabang und vielleicht Vientiane gesehen zu haben? Und was hat man dann gesehen? Wenn es dir das Wert ist. okay. Und je nachdem was für Flüge du gebucht hast, brauchst du im schlimmsten Fall Mehrausgaben für ein multy entry Visum für Vietnam, wenn du nochmal nach Hanoi fliegst und den Transit verlassen musst. (Falls das so ist?) Würde Laos (so toll es ist) weglassen und mehr Zeit für andere Ziele investieren. Zum Beispiel eher eine Insel in Kambodscha, statt Vietnam. Das wäre aber auch mit mehr Fahrerei verbunden.

Vielleicht kannst du auch einfach mal etwas genauer beschrieben wie du die Reise vorplanst und die Dinge angehen möchtest.

Welche Reiseerfahrungen hast du wo/wie gesammelt? Hattest du ähnlich straffe Reisen? Sind es eher Fotoreisen? Buchst du eher Touren oder machst das auf eigene Faust? Kann ja auch sein dass du viel in Erste-Welt Länder unterwegs warst, dazu noch ein Mietwagen hattest? Oder viele Kurzreisen? Oder, oder, oder …
Dann können wir deine Reiseart vielleicht auch besser einschätzen und es kling nicht so arrogant.

Vom Budget her schätze ich hast du genug eingeplant.
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Sulawesi

« Antwort #8 am: 27. September 2016, 15:53 »
Wie war dass denn bei euren Reisen? Wie waren eure Erfahrungen speziell in SOA?
Ist immer alles 100% nach Plan gelaufen?

Ja, Südostasien ist mit Ausnahme von entlegenen Ecken in Indonesien einfacher zu bereisen wie Europa, klappen tut eigentlich alles. Trotzdem vergeigt man mit rumreisen einfach nur unglaublich viel Zeit und Geld, die/das man besser nutzen kann. 5 Tage an einem Ort sollte das Minimum sein.
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Blkg38889

« Antwort #9 am: 27. September 2016, 21:58 »
Es kommt immer auf die Art und Weise an, wie Kritik angebracht wird. Einen Unwissenden gleich erstmal zu zerreissen und inhaltlose Kommentare zu geben, à la "reiseerfahren...hust" oder "Nein, bist du nicht, sonst würdest du nicht so etwas Absurdes hier anbieten.", war für den Anfang alles andere als förderlich.

Daher: Genau auf solche Tipps war ich aus, was tatsächliche Reisezeiten zwischen den Destinationen angeht (offenbar ist Google Routenrechner unzuverlässig), und etwaige Störfaktoren wie Flugcancellations, die im Dezember wohl nicht unüblich sind, wie mir gerade auch gesteckt wurde.
Schlechtwetter kann man allerdings nie vorausplanen und dann muss man halt einfach mal mit der Enttäuschung leben. Das ist mir lieber, als auf Risiko nur 5 statt 10 Attraktionen einzuplanen, nur um ggf. noch Puffer zu haben und mich dann evtl. doch irgendwo zu langweilen, weil es dort nicht mehr zu sehen gibt. Vorausbuchen möchte ich auf jeden Fall, da es Hochsaison ist und Flüge 1. teurer und 2. teilweise nicht mehr verfügbar sein können.

Also, ich sehe ein, dass ich die Route offensichtlich zu optimistisch veranschlagt habe. Mir geht es allerdings nicht darum, zu "driften" und mehrere Tage an einem Ort zu verbringen, wie sich das jemand mit unbegrenzter Zeit erlauben kann, sondern schon effizient das rauszuholen, was machbar ist. Es soll also kein Erholungsurlaub werden, sonst würde ich einfach auf die Malediven fliegen. Ich möchte schon viel Abwechslung und eben nicht 1-2 Jahre später noch mal zurückkommen müssen, um das nachzuholen, was ich jetzt nicht geschafft habe. Dann mache ich lieber Abstriche und konzentriere mich auf das Wichtigste. Wer weiss denn, wieviel Lebens- bzw. Reisezeit noch bleibt?!

Ich war, nur als Bsp., letztes Jahr 3 1/2 Wochen von Chile nach Ecuador inkl. 5 Tage Galapagos unterwegs (ebenfalls allein). Da war ich schon fast jeden Tag woanders, aber so wollte ich das auch, bzw. bekam ich nicht mehr Urlaub, und bereue auch nicht, nicht mehr Zeit an bestimmten Orten verbracht haben zu können. Es war eben von Anfang an so geplant.
Ich habe vor ein paar Jahren auch 2 Jahre lang in Australien verbracht, da war genug Zeit, einfach mal hier und da anzuhalten, solange es mir gefiel. Oder 3 Monate in Neuseeland. Durch China bin ich 3 Wochen mit einer geführten Tour unterwegs gewesen, da ging es aber individuell auch nicht so leicht, wie ich mir das in V-K-L erhoffe.
Das waren übrigens nicht all meine Reiseerfahrungen, sondern nur eine kleine Auswahl...dies als Info für gewisse Kommentatoren hier.

Ich habe mir für die gesamte Route Flugverbindungen und -preise herausgesucht. Preislich finde ich das alles ok, natürlich hast du Recht, für die 2 Städte in Laos lohnt sich die Teilkostenrechnung nicht wirklich. Andererseits wäre ich immernoch weitaus günstiger dabei, als bspw. mit Berge & Meer o.ä. und hätte es dann auch mal gesehen. Dass das nicht wirkliches Reisen ist, ist mir schon klar, aber wie gesagt, Zeit ist begrenzt.

Idealerweise hätte sich der Plan genauso umsetzen lassen, wie ich beschrieben habe, das sind also schon meine Vorstellungen.

Werde noch mal schauen, wo ich Puffer einbauen muss, falls wirklich etwas gecancelt wird.

Noch ein paar Sachen konkreter:
Hue - wirklich nicht lohnenswert? Hatte überlegt, irgendwie (Bus, shared Taxi) hochzufahren, und dann mit dem Zug zurück nach Da Nang, da diese Strecke ja eine der Schönsten im Land sein soll. Ist das an einem Tag machbar? Da Nang hatte ich mir nur als Hub zwischen Hue und Hoi An herausgesucht, wegen schnellerer Anbindung auch für An- und Abreise.

Phnom Penh kann ich wohl wirklich auslassen. Mekong-Delta: welcher Ort ist besser, oder ist es im Grunde ähnlich? Dann würde ich den nehmen, der näher an Ho Chi Minh ist. Übernachtung mach dennoch Sinn, wenn man schon vor 6 Uhr da sein muss.

Was würde Luang Prabang den Vorzug gegenüber Vientiane geben?

Danke nochmals für eure Hilfe, ich weiss sie trotz der anfänglichen Missstimmigkeiten zu schätzen :)

LG
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Vombatus

« Antwort #10 am: 27. September 2016, 22:35 »
Danke für die ausführlich Antwort.

Persönlich fand ich Hue jetzt nicht so gut. Würde das halt "mitnehmen" wenn ich sowieso vorbei komme, extra anreisen würde ich nicht im Nachhinein.

Dagegen fand ich Phnom Penh für 1-2 Tage ganz interessant. Die Geschichte und den Königspalast. Der definitiv besser erhalten ist als der in Hue ;-) Andere hingegen mögen PP wieder nicht.

Wenn du mit passenden Schlagwörtern in der "Suche" suchst findest du neben Berichte und Ansichten zu PP auch (pro/contra) zu Vientiane.

LP hat ein Touristengetto, von Flüssen (Mekong und Nebenarm) umgeben. Ein paar schöne Tempel. Tolle alte Architektur, ruhige Straßen, viele Blumen und eine echt schöne chillige Stimmung zum entspannen. Ansonsten noch Ausflugsziele in der Umgebung, einen ewig großen Nachtmarkt mit gutem Essen. Zudem ist es ein Hub für die Boote nach Thailand. Ach … und dann noch das etwas unmenschliche Mönche Füttern für Touristenkameras. Furchtbar.
Es gibt so viel mehr zu sehen in Laos, aber das ist das Selbe wie mit Heidelberg oder Neuschwanstein. Mir hat es dort aber auch gefallen. Vientiane ist hauptsächlich ein Durchgangsort. Auch ein paar nette Orte am Fluss, Tempel, Buddhas, bietet im Vergleich zu LP aber wenig Charme.

Im Mekongdelta gibt es den bekannten "floating market". (Vielleicht gibt es auch mehrere davon?) den Ort dazu habe ich nicht im Kopf. Der Markt wirkt auch irgendwie eher wie ein Touristenspektakel. Ist aber eine nette Bootstour außenrum. Das wars. Du musst schon weiter "rein" und mehr Touren machen/Zeit investieren um tatsächlich mehr zu sehen.

Vielleicht wäre es ja schön, statt Ausflug nach Hue, mit dem Boot von Saigon nach PP zu fahren.

So viel zu meiner Meinung, andere sehen das anders.
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GschamsterDiener

« Antwort #11 am: 27. September 2016, 22:42 »
Sorry zunächst mal, mein Kommentar war viel zu grob. Aber anscheinend hast du nicht nur bei mir den falschen Nerv getroffen.

Mein konstruktiver Vorschlag für Transport-, Kosten- und Zeitoptimierung:

1. Dreh alles um. Flieg' über Bangkok nach Luang Prabang. Luang Prabang gilt als die schönste Stadt (eher ein Dorf) in SOA, die Umgebung ist auch fein, allerdings ist es schon sehr touristisch (alles, was du vorhast, wird sehr seeehr touristisch und kommerzialisiert sein; du wirst dich auf der Rennstrecke der Backpacker befinden).

2. Flieg direkt nach Siem Reap (es gibt Direktflüge). Vientiane finde ich persönlich zwar sehr nett, aber du musst dich auf die Highlights fokussieren. Nimm ein Tuk Tuk, mach alles antizyklisch, dann hast du in 2 Tagen die meisten wichtigen Tempel gesehen.

3. Nütze die Nächte als Reisezeit! Nimm den Nachtbus von Siem Reap nach Phnom Penh. Die Stadt soll vergleichsweise cool sein, war ich aber nicht.

4. Nimm den Nachtbus von Phnom Penh nach Saigon. Mach hier dein Programm in der Umgebung.

5. Flug Saigon-Phu Quoc-Da Nang (Umsteigen in Saigon). Mach auf der Insel, was du machen willst.

6. Da Nang: Ich verstehe den Hub-Gedanken, aber bleib in Hoi An, diesem Disneyland für Touris.

7. Nimm den Zug nach Hue, wenn du unbedingt möchtest. Es wird in Hue regnen. Die Zitadelle der Stadt ist "na ja", weil schlecht erhalten. Der Reiz in Hue sind die Kaisergräber in der Umgebung, die du mit Tour/Motorrad in einem Tag gut erkunden hast. Habe ich erwähnt, dass es regnen wird?

8. Flieg von Da Nang direkt nach Haiphong. Da bist du in der Nähe der Ha Long-Bucht. Spul dein Programm ab.

10. Transport nach Hanoi. Stadterkundung bis zum Flug.

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Vombatus

« Antwort #12 am: 27. September 2016, 22:52 »
… Habe ich erwähnt, dass es regnen wird?

Bei mir hat es übrigens damals auch geregnet …  ;D … aber nicht die ganze Zeit. Der Himmel war immer grau.


EDIT:
Nachtrag zu Ankor Wat. Weiß nicht, ob das noch so ist?
Damals konnte man am Abend ab ? 16/17 Uhr das Ticket für den/die nächsten Tag(e) kaufen und bereits am selben Abend auf das Gelände, um dort den Sonnenuntergang zu sehen.
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vester

« Antwort #13 am: 20. Oktober 2016, 13:03 »
Hi,

ich war letztes Jahr im November für drei Wochen in derselben Region und meine Tour sah wie folgt aus:

Ankunft in Bangkok inkl. 3 Übernachtungen, mit dem Bus nach Siem Reap (4 Übernachtungen und 3-Tagesticket für Angkor) und dann nach Hanoi geflogen. Dann hatte ich insgesamt 2 Wochen Zeit, um in HCMC anzukommen, weil von dort mein Heimflug ging. Die Strecke habe ich fast komplett mit Nachbussen zurückgelegt, die ich sehr empfehlen kann. Dadurch verliert man auch keine Zeit für diese lange Strecke. Stopps habe ich dann in Hanoi selbst (inkl. 2 Tagen Ha-Long Bay), Hue, Hoi An, Nha Trang und HCMC inkl. Tagesausflug zu den Cu Chi Tunneln gemacht. Diese Strecke war gut möglich aber insbesondere zum Schluss habe ich mir schon regelmäßig gewünscht, noch eine Woche mehr Zeit zu haben, um überall 1-2 Tage länger bleiben zu können. Auch Da Lat, Phu Quoc oder der Norden wären noch schön gewesen, aber eben nicht mehr möglich. Bereuen tue ich dennoch nichts und die Reise hat Lust auf mehr gemacht: im Mai ging es gleich wieder nach SOA und es war sicherlich nicht das letzte Mal :)
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Sherry

« Antwort #14 am: 03. November 2016, 21:11 »
Die Strecke habe ich fast komplett mit Nachbussen zurückgelegt, die ich sehr empfehlen kann. Dadurch verliert man auch keine Zeit für diese lange Strecke.

Puh, die Nachtbusse in Vietnam gehören zu meinen schlimmsten Reiseerfahrungen  ::) Zeit habe ich dadurch außerdem auch noch verloren, da ich mich nach der Ankunft immer erst einmal erholen musste  ;D

Und zu Hue: Diese Stadt hat es in unseren Charts auf die Nr. 1 der schrecklichsten Orte geschafft, die wir je gesehen haben...
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