Thema: Sprachschule in Salta, Argentinien gesucht  (Gelesen 628 mal)

Leolona

« am: 24. Juni 2016, 20:09 »
Hallo zusammen,

ich werde bald für drei Monate Süd-/Mittelamerika besuchen und würde dabei gerne etwas Spanisch lernen. Die Region Salta finde ich in Argentinien von den Beschreibungen super interessant und könnte mir vorstellen, dort für 3-4 Wochen eine Sprachschule zu besuchen. Leider finde ich absolut keine Empfehlungen / Adressen - weder im Reiseführer noch im Internet. Kann mir jemand was empfehlen?

Außerdem überlege ich, vielleicht zu Beginn 3 Wochen eine Sprachschule in Salta zu besuchen und dann zum Schluss der Reise nochmal 2 Wochen eine Sprachschule in Mexiko - Was meint ihr dazu? Erfahrungen? Tipps?

Ich bin auf eure Antworten gespannt, denn das lange Suchen und dann doch nichts finden, frustriert mich langsam ...

Lieben Dank und schöne Grüße aus Stuttgart
Leona
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GschamsterDiener

« Antwort #1 am: 24. Juni 2016, 20:48 »
Das argentinische Spanisch ist sehr "speziell", preislich dürfte Unterricht in Argentinien auch teurer sein. In Argentinien lernt man auch eher in Buenos Aires. Wenn du offen für Alternativen bist, wäre gar nicht so weit weg Sucre (Bolivien), ein sehr günstiges und nettes Sprachenzentrum. Da hätte ich sogar einen tollen Kontakt.
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Vombatus

« Antwort #2 am: 25. Juni 2016, 00:37 »
Ja, würde auch eher vorschlagen, nicht in einem Stück 3 Wochen Sprachschule zu machen, zu diesem Thema habe ich und andere auch schon diverse Erfahrungsberichte und Meinungen im Forum gepostet. Wenn du ohnehin bis hoch (Mexiko) möchtest, solltest du eher kleine Schritte machen, z.B. in Bolivien, Ecuador, Guatemala … Du kannst dir in der Suche und den passenden Schlagwörtern einiges zum Thema spanisch lernen heraussuchen. Weniger ist mehr. 
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Jef Costello

« Antwort #3 am: 27. Juni 2016, 02:32 »
Lern ruhig mehr als 3 Wochen Spanisch, du wirst deutlich mehr Spaß in Südamerika haben und bleibst für die Einheimischen nicht nur der dumme Gringo. Salta kann ich dir nicht empfehlen, geh lieber nach Rosario Cordoba oder eben nach Buenos Aires.
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Vombatus

« Antwort #4 am: 27. Juni 2016, 14:35 »
Naja, Jef, du hast über ein Jahr Zeit für Süd- und Mittelamerika, Leolona hat „nur“ 3 Monate. Sollte sie dann den Unterricht nicht lieber auf mehrere Stationen verteilen und dazwischen gelerntes in der Praxis anwenden. Ansonsten ist schon fast ein drittel der Reisezeit weg, man hat aber nur einen Ort gesehen. Am besten lernt sie schon ein paar kleine Basics bevor es losgeht.

PS. Wo steckst du eigentlich gerade?
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Jef Costello

« Antwort #5 am: 28. Juni 2016, 15:54 »
Für mich war's halt immer am schönsten wo länger zu bleiben...ob jetzt Buenos Aires oder Rio. Die vielen kleinen Zwischenstops sind für mich oft nur als Sightseeing in Erinnerung geblieben, aber wenn ich wo für länger war hatte ich immer tolle Leute kennengelernt und einen Heidenspaß gehabt.
Hab auch viele kennengelernt die nur 3-4 Monate hatten und trotzdem einen Monat Sprachkurs gemacht haben!

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Ich sollte gerade eigentlich auf der Isla del Sol sein, da es aber gerade die ganze Nacht durchschneit und geregnet hat wird das heute wohl nichts. Plane mit einem Monat in Peru (will bis Huaraz) und werde dann im August für zwei Monate nach Kolumbien fliegen. :) Ecuador lasse ich wohl aus, da der Cototpaxi geschlossen ist und ich jetzt für die Galapagos kein Geld ausgeben möchte.
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Bobsch

« Antwort #6 am: 29. Juni 2016, 07:25 »
Ich plädiere auch für Sucre. Hier kannst du super ein paar Wochen zubringen. 2 Wochen Sprachkurs finde ich Minimum. Wenn du 3 Wochem Zeit abknapsen kannst/möchtest, umso besser.

Grüße
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trine konfetti

« Antwort #7 am: 03. Juli 2016, 20:13 »
Das argentinische Spanisch ist sehr "speziell", preislich dürfte Unterricht in Argentinien auch teurer sein. In Argentinien lernt man auch eher in Buenos Aires. Wenn du offen für Alternativen bist, wäre gar nicht so weit weg Sucre (Bolivien), ein sehr günstiges und nettes Sprachenzentrum. Da hätte ich sogar einen tollen Kontakt.

Hey,
Danke für diesen Einblick. habe auch gerade etwas recherchiert (über Buenos Aires)
Ich hätte Interesse an dem Kontakt in Bolivien. Kannst du auch etwas über Preise sagen?
Ich spreche momentan gar kein Spanisch und will nächstes Jahr ca 3 Monate nach Südamerika (Argentinien, Bolivien, Peru, Ecuador). Was wäre denn eine realistische Dauer um Spanisch zu erlernen? Evtl auch mit Vorbereitung in Deutschland (VHS/online)
Tausend Dank für Tipps und Empfehlungen.
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n_rtw

« Antwort #8 am: 03. Juli 2016, 20:36 »
Wie lange du brauchen wirst um spanisch zu sprechen, kann dir wohl kaum einer beantworten, denn es haengt von zu vielen Faktoren ab: wieviel Vorbildung kriegst du hin, kannst du ggf schon franzoesisch, wirst du dich nur mit spanisch sprechenden unterhalten oder rutscht du immer wieder ins englische, wie viel Kurs machst du vor Ort, was heisst für dich eigentlich "sprechen", wie schnell lernst du generell, und leider auch wie begabt bist du fuer Sprachen generell...  Ich wuerde bei nur drei Monaten in einem eher touristischen Umfeld nicht zu viel erwarten und schon vorher so viel  wie moeglich Vokabeln lernen. Dann bringt der Unterricht vor Ort auch mehr Fortschritte in kurzer Zeit.

Ich finde, wenn du viel sehen willst (3 Monate vergehen wie im Flug in der Region), sollte mit Vokabeln lernen und 1-2 Wochen vor Ort Sprachschule am Anfang die Basis gelegt sein, damit du gut durch kommst. Viel mehr waere dann, um gut spanisch zu sprechen.
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GschamsterDiener

« Antwort #9 am: 03. Juli 2016, 20:42 »
@Trine: Mein Kontakt wäre nicht Sprachschule, sondern 1:1 Unterricht. Kosten waren ca. 4,5-5 EUR (je nach Wechselkurs) pro Stunde. Faby, meine Lehrerin, spricht 4 Sprachen (auch Deutsch), ist super-geduldig (muss man auch mit mir sein ;) ), hochintelligent und man kann auch privat sehr gut mit ihr plaudern und viel über die bolivianische Gesellschaft und Politik erfahren. Sie wohnt in Sucre ziemlich nahe am Beehive Hostel (auch sehr empfehlenswert).

Ich bin mit ihr auf Facebook befreundet. Wenn du möchtest, kann ich dir per PM die Kontaktdaten zusenden und du machst dir dann den Rest mit ihr aus.

LG
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GschamsterDiener

« Antwort #10 am: 03. Juli 2016, 20:44 »
Für 3 Monate wäre es echt schade, wenn du davon 3 Wochen an einem Ort nur Unterricht nehmen würdest. Ich würde in Deutschland Vokabel vorlernen und dann die Grammatik und Konversation in SA machen, aber für deinen Zeitrahmen eigentlich nicht mehr als 2 Wochen, denn wie gesagt: es gibt viel zu tun und es wäre schade, wenn du einiges fallen lassen müsstest.
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trine konfetti

« Antwort #11 am: 03. Juli 2016, 21:21 »
@Gschamster: Vielen Dank für die Tipps. Ich werde mal in mich gehen was für mich Sinn macht. Ich werde dann sicherlich noch einmal auf deinen Kontakt zurück kommen, das klingt ja wirklich nach einer sehr beeindruckenden Frau!

Lese auch gerade viel darüber dass man in Argentinien mit Englisch besser zurecht kommt als mit dem Dialekt.

Ich halte mich nicht wirklich für Sprachbegabt aber überlege ob ich dann mit Vokabel lernen im vornherein und 1-2 Wochen Sprachlehrer auf ein Level komme mit dem ich mich einigermaßen während der Zeit verständigen.
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GschamsterDiener

« Antwort #12 am: 03. Juli 2016, 22:26 »
Ich halte mich nicht wirklich für Sprachbegabt aber überlege ob ich dann mit Vokabel lernen im vornherein und 1-2 Wochen Sprachlehrer auf ein Level komme mit dem ich mich einigermaßen während der Zeit verständigen.

Das wird schon gut funktionieren, solange du dich traust etwas Spanisch zu sprechen. Die Einheimischen werden sich freuen und dir helfen - insbesondere in Bolivien und Mexiko kommt das gut an.
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Vombatus

« Antwort #13 am: 03. Juli 2016, 22:39 »
Genau, du musst einfach die Scheu/Angst verlieren zu sprechen. Zwei Wochen Privatunterricht, 2 Stunden am Tag + Hausaufgaben und du kommst durch. Ggf. kannst du dir an Zwischenstops immer mal wieder ein paar Tage ein Privatlehrer suchen, zwischen 5-8 USD pro Stunde.

In Touristenhochburgen kommt man sowieso mit englisch durch, aber wenn du am Busbahnhof stehst, oder im kleinen Laden an der Ecke, Taxi fährst oder nach Zimmer schaust, essen bestellst brauchst du einfach Basics.

Das Nötigste steht in der Regel auch in Reiseführern, aber man braucht Übung und ein Gehör damit man die sicher anwenden kann. Fragen stellen. Ort, Zeit, Preis, … Antworten verstehen, selbst zu Antworten. Und wenn du dann noch etwas über dich erzählen kannst, wo du herkommst, wo du hin willst und etwas über dein Leben, Beruf, Familie sind alle glücklich. Und genau das wirst du können, wenn dir nichts anderes (als spanisch) übrig bleibt und du NICHT ständig englisch sprichst.
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trine konfetti

« Antwort #14 am: 04. Juli 2016, 21:07 »
danke für den Zuspruch…

ist mein erstes mal Südamerika also somit die erste wirkliche Chance fernab der Heimat die Sprache wirklich "lernen zu müssen". In Asien ist dies in der Regel eher unmöglich bzw nur sehr schwer, deshalb sollte ich jetzt aber auch echt die Gelegenheit am Schopfe packen.

Bin aber motiviert. Tausend Dank!
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