Thema: 3 Monate "Weltreise" NZ USA  (Gelesen 926 mal)

Coco28

« am: 21. Juni 2016, 21:35 »
Hallo an alle  :)
Mein Freund und ich wollen nächstes Jahr von März bis Juni die Welt erkunden und müssen aufgrund der Wetterverhältnisse gen Osten starten.

Folgendes ist geplant:
Dtl -> Hong Kong oder Bangkok, 1 Woche Aufenthalt als Zwischenstopp
HK -> Christchurch, 4 Wochen Aufenthalt in NZ, Abflug von
Auckland -> Sydney, 1Woche Aufenthalt als Zwischenstopp
Auckland -> Honolulu, 2 Wochen
Honolulu -> Denver, 3 Wochen
Denver -> New York, 1Woche als Abschluss und dann zurück nach Dtl.

Was wir also unbedingt sehen wollen sind Neuseeland und Colorado. Wir wollen aber nicht diese elendig langen Flugstrecken am Stück reisen, sondern zwischendurch Pausen einlegen und Eindrücke sammeln. Zudem sind Direktflüge erheblich teurer.

Habt ihr noch Tipps und Hinweise für mich? Ist es besser Gabelflüge zu buchen oder one-way? Ich habe natürlich schon geschaut und bleibe bei den Flugkosten unter 2000 Eur pro Person. Günstiger ist ja immer besser :) Blöd finde ich eben, dass wir beim entgegengesetzten Fliegen Zeit verlieren, aber NY im März und NZ im Juni ist wohl eher nicht empfehlenswert...
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waveland

« Antwort #1 am: 22. Juni 2016, 10:55 »
Einige willkürliche und subjektive Hinweise:
- Gabelflüge werden euch nicht viel bringen, da ihr ja nur in eine Richtung fliegt. One-ways sind wohl das Mittel der Wahl und 2000€ ungefähr realistisch. Sonst gibt es von Air New Zealand einen vergleichsweise günstigen Round-the-World Tarif, der für euch passen könnte
- Beim Flug nach Osten oder Westen verliert man insgesamt gar keine Zeit (Tipp für Google: Datumsgrenze), höchstens gibt es kleinere Unterschiede in den Flugzeiten aufgrund der vorherrschenden Windrichtungen
- Zu beachten ist m.E. bei dieser eher kürzeren "Weltreise" der Jetlag. Richtung Westen zu fliegen finde ich zumindest deutlich erträglicher und es sind auch eher Tag- als Nachtflüge. Auf der anderen Seite kann man sich mit mehr Nachtflügen die eine oder anderen Nacht in einer Unterkunft sparen und man verbringt weniger Zeit tagsüber unnütz im Flieger (was bei mir persönlich den Nachteil der schlechteren Anpassung an einen neue Zeitzone aber nicht aufwiegt)
- Wenn ihr noch nicht in Asien wart und 1 Woche Stopover in einer Metropole machen wollt, finde ich Hong Kong ideal und besser als Bangkok
- Für New York finde ich März besser als Juni, für Hong Kong auch
- Für Colorado ist März eher schlecht, ausser ihr wollt Skifahren, z.B. der Rocky Mountain NP ist sehr hochgelegen, da wird z.B. Wandern schwierig sein, ausser mit Schneeschuhen. Eine Möglichkeit für März wäre mehr Richtung Südwesten/Colorado Plateau/Moab etc. zu fahren, für eine Nationalpark-Runde im Südwesten wäre Las Vegas der bessere Ausgangspunkt als Denver
- Für NZ wäre aus meiner Sicht schon März besser als Juni, wenn es Juni wird würde ich NZ fast kürzen und evtl. nur die Nordinsel machen
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Coco28

« Antwort #2 am: 26. Juni 2016, 19:20 »
Vielen Dank für die Tipps.
Ich war vor vielen Jahren schon mal ein paar Tage in NY im März und erinnere mich an viel Regen, kalten Wind, Nebel und kühle Temperaturen um 9 Grad. Daher dachte ich, dass Juni besser geeignet ist.
Reichen denn überhaupt 4 Wochen, um Neuseeland einmal zu durchqueren und dabei viel mitzunehmen an Sehenswürdigkeiten etc?

Und mal eine Frage wegen des Budgets: wir haben mit 2000€ im Monat pro Person kalkuliert,  reicht dass für solche teuren Länder, wenn man hauptsächlich in Hostels wohnt und das teuerste der Mietwagen ist? In NY dachte ich wegen der hohen Preise an airbnb, aber ob das soviel günstiger ist...
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serenity

« Antwort #3 am: 26. Juni 2016, 21:44 »
New York - Ich war schon im April, zwei Mal im Juni und zwei mal im August in New York - der Juni war beide Male mit Abstand am besten! Warm, aber nicht zu heiß und überwiegend trocken. Das kann sich natürlich von Jahr zu Jahr ändern - aber NY hat Kontinental-Klima, da kann es im März auch mal schneien.

Nur würde ich generell echt überlegen, ob es Sinn macht, auf so einer Reise die USA mit rein zu nehmen. Es wird euch bei den meisten Auslands-Krankenversicherungen erheblich mehr kosten - und in die USA kann man ja auch mal günstig im Rahmen eines normalen Urlaubs reisen.

Da würde ich mir eher überlegen, eine Woche mehr für NZ zu investieren oder auch für die Ostküste Australiens - denn da reist man nicht einfach mal in einem 7-Stunden-Flug hin!

Bangkok oder Hongkong - ist extrem subjektiv. Bangkok ist im März heiß und schwül (30-35°), aber es regnet noch wenig. Hongkong ist Anfang März warm und schwül.
Grundsätzlich würde ich aber mal schauen, wo ihr günstige Flugpreise bekommt - auch Singapur bietet sich für ein Stopover an, allerdings nicht unbedingt für eine ganze Woche (würde ich auch bei eurer eher kurzen Reisezeit von 3 Monaten nicht unbedingt machen - da reicht für ein Stopover 4 Tage).

Falls ihr wirklich ein günstiges Ticket mit NZ Air bekommt, würde ich zuschlagen - die Airline ist wirklich unglaublich gut! Ansonsten kann man auch oneway nach Asien und dann mit Billig-Fliegern weiter nach NZ - da ist allerdings Bangkok nicht wirklich gut aufgestellt, Richtung Australien/NZ geht es eher von Singapur oder Kuala Lumpur aus.

Neuseeland - im März unbedingt auf der Südinsel anfangen! In 4 Wochen könnt ihr eine Menge sehen - macht euch aber vorher einen Plan. Wir waren 2015 und 2016 jeweils ca. 5 Wochen in NZ unterwegs (hier unsere Route 2015 https://fernwehheilen.wordpress.com/reiserouten/reisen-2015/australienneuseeland/)  - klar, man könnte dort locker 5 Monate verbringen, aber kann auch in 4 Wochen schon eine Menge sehen.

Mit 2000€ pP. kommt ihr auch in NZ gut aus - um die Zeit ist keine Hauptsaison mehr, ihr müsst aber evtl. um Ostern mit Engpässen in den Unterkünften rechnen. Unser Mietwagen (35 Tage, Flughafen Christchurch bis Flughafen Auckland) hat pro Tag ca. 40€ gekostet - geht sicher auch billiger, aber da war eben Vollkasko und hohe Haftpflicht-Abdeckung dabei.

In NZ könnt ihr auch mal auf Stayz nach Unterkünften schauen - ist so ähnlich wie airbnb, aber die Gebühren sind erheblich niedriger.
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michelaufreise

« Antwort #4 am: 27. Juni 2016, 00:39 »
Bucht 2 Mietwagen nicht von einer Insel zu anderen Insel mit nehmen dann wird es Teuer.
Haben für unseren Mietwagen im Dez jan 15 Euro bezahlt pro Tag.
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Coco28

« Antwort #5 am: 28. Juni 2016, 12:02 »
Also USA weglassen...ja da springt mein Freund im Quadrat ;) die Auslandskrankenversicherung verteuert sich um das dreifache, ich weiß. Aber wir wollten für diese Reise einen Kompromiss finden und auch schauen, wo es uns auf der Welt so gefällt (vielleicht für später..? ) Deswegen habe ich mich für NZ entschieden und er für die USA.

Ich habe überlegt, direkt nach NZ zu fliegen, bei staTravel gibt es Angebote für Studenten um die 700 €. Ich habe aber auch das Gefühl je öfter ich nachschaue, desto teurer wird es.
 Würdet ihr alle Flüge und die ersten Nächte im Hostel überall vorbuchen, da die Zeit ja recht kurz ist?

Und ich habe in NZ nach Mietwagen, Mietcamper und Bus geschaut. Der Bus ist ja am billigsten, fährt aber nicht überall hin  und ist vielleicht langsamer (nicht der Touri-Bus, sondern der normale). Auto ist um die 1200 € und Camper wohl so bei 1400€ für zwei Personen. Habt ihr da eine klare Empfehlung? Leider ist ja unser Budget begrenzt. Wir werden zwar nur wenig teure Ausflüge machen (Heli Hike auf dem Gletscher), aber so ganz ohne soll es ja nicht sein.

In den USA sind wir definitiv auf einen Mietwagen angewiesen in CO, da geht schon ein Batzen Geld drauf.
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serenity

« Antwort #6 am: 30. Juni 2016, 17:47 »
Also mit dem Bus würde ich NZ auf keinen Fall bereisen - die fahren 1. nicht überall hin und du bist 2. extrem eingeengt, weil ihr euch strikt an Fahrpläne halten müsst.

Beim Camper könnt ihr nur mit einem "self-contained" Wagen, also mit Toilette und Abwassertank, freedom camping machen - ansonsten kommen zur Camper-Miete noch die Kosten auf den Plätzen dazu. Außerdem kann es ab März schon mal nachts recht kalt werden auf der Südinsel - da hat ein warmes Bett im Hostel/Motel schon so seine Vorteile ...

Kochen kannst du in praktisch allen Hostels und Motels, es gibt auch überall Waschmaschinen und Trockner. Da könnt ihr schon was sparen, wenn ihr öfter mal selber kocht - Essen ist in NZ nicht gerade billig!

Und falls es euch die Entscheidung erleichtert - Bangkok ist sowohl von der Unterkunft als auch von der Verpflegung erheblich billiger als Hongkong. Für das, was du in Hongkong für ein winziges Zimmerchen (oft auch ohne Fenster!) ausgeben musst, kriegst du in Bangkok ein richtig tolles Zimmer! Auch Singapur ist ein eher teueres Pflaster!
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PhiRe

« Antwort #7 am: 10. Juli 2016, 00:15 »
Wir waren gerade für 10 Tage in Neuseeland (Zwischenstop zwischen Asien und Südamerika) und hatten einen kleinen Mietwagen. Von Bussen kann ich dir auch nur abraten. Neuseeland (zumindest m.M) lebt davon dass du stehen bleiben kannst wo es dir gefällt, spontan der eine oder ander Wasserfall mitgenommen werden kann oder aber auch du mit dem Auto ganz einfach zu einem großen und entsprechend günstigeren Supermarkt fahren kannst. All das ist mit dem Bus nicht nöglixh. Ob es wirklich viel günstiger bei zwei Leuten ist weiß ich auch nicht. Wir haben inkl Vollkasko 10€ pro Tag plus Benzin gezahlt und sind über 2000 km gefahren. Hostels schlagen relativ stark mit meist ab 40€ zu Buche. Campen ist da Mit ein bisschen Planubg günstiger da es auch ein paar kostenlose Campingplätze gibt. Es war jetzt schon empfindlich kalt und hat nachts einige Male gefroren, sodass wir froh über unsere warmen Schlafsäcke waren. Deutlich bemerkbar macht sich da auch ob du im Zentrum der Nordinseln oder ganz im Norden bist. Von daher würde ich dir eher zu März raten.

Und wegen Essen: auf den ganz günstigen oder kostenlosen Campingplätzen gibt es häufig nichts außer einer Toilette. Da bräuchtet ihr also (falls ihr keinen ausgestatteten Camper habt) noch Gaskocher + Töpfe und Geschirr. Sea to summit hat dafür eine geniale - leicht und winzig zusammenklappbar - Lösung (x-Serie) wenn auch leider nicht ganz billig.
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Coco28

« Antwort #8 am: 13. Juli 2016, 09:36 »
Okay, also lieber einen Mietwagen. Hast du den vor Ort gebucht oder im Voraus? Und wie kam der günstige Preis zustande?
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einmal-um-die-Welt

« Antwort #9 am: 13. Juli 2016, 10:47 »
Hallo Coco,

vor Ort oder im voraus buchen hängt zum größten Teil von deiner Flexibilität ab.  ;)
Der Preis ist quasi identisch, ist deine Route aber noch nicht fix, dann lieber warten.

Viele Grüße
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PhiRe

« Antwort #10 am: 14. Juli 2016, 19:33 »
Wir hatten den im Voraus online für 3 Tage gebucht und vor Ort auf 10 verlängert. Der Preis ist dann durch die längere Mietdauer unterdurchschnittlich gestiegen. Ist gerade Nebensaison und es war ein kleines Auto mit über 300k auf der Uhr. Unser Vermieter war Lucky rentals. Die holen dich auch am Flughafen ab. Am besten direkt bei den Vermietern buchen, ist ggf. günstiger als über Vermittlerseiten.
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einmal-um-die-Welt

« Antwort #11 am: 18. Juli 2016, 22:08 »
Die Preise auf den Vermittler-Seiten wie cardelmar, tuicars oder billiger-mietwagen sind meist günstiger als direkt bei den Vermietern. Man muss halt nur eine Kaution hinterlegen.
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