Thema: Kanada + USA Roadtrip  (Gelesen 599 mal)

Chrisi88

« am: 13. Dezember 2015, 17:18 »
Hallo liebe Reisefreunde....

Hoffe hier auf eure USA Erfahrungen :)

Ich plane eine 4-wöchige Reise. Hauptsächlich Westküste USA und vorher noch evtl eine Woche Kanada (Vancouver). Mit einem CamperVan.

Die Frage nun, was kann man in einer Woche Kanada so machen? und ist es möglich mit dem CamperVan von Kanada in die USA zu fahren und ihn auch in den USA abzugeben?

Welche Route für die Westküste 3 Wochen ist zu empfehlen? und was wäre das beste Endziel?

Wäre es sinnvoller Kanada einfach ohne Auto zu machen und dann in die USA zu fliegen und dann erst dort ein Auto zu nehmen?

Freue mich über alle Tipps, Tricks, Erfahrungen, Anmerkungen ...

LG

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Michai

« Antwort #1 am: 23. Dezember 2015, 09:04 »
Bin gespannt auf deinen Bericht, wenn es gewagt hast :)
Kanada interessiert mich sehr...

Freundliche Grüße
Michai
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versatile

« Antwort #2 am: 23. Dezember 2015, 16:10 »
Hi,

ich bin vor kurzem nach nem Jahr Kanada wieder zurück, hab lange in Vancouver gelebt, also kann ich dir ppar Tips geben.

Vancouver ist gut ohne Auto machbar, die Northshore Mountains sind alle mit Bahn und Bus zu erreichen, allerdings manchmal mit etwas längeren Fahrten ( 60 - 90 Minuten). Möglichkeiten wären Grouse Mountain, Lynn Valley, Capilano Suspension Bridge (allerdings teuer, Lynn Valley hat auch ne suspension bridge und ist umsonst) , Deep Cove (kann man auch Kayak oder Kanu fahren), Lighthouse Park.
Sonst ist der Stanley Park westlich von Downtown sehr geil, kann man einmal an der seawall rings herum spazieren (2-3 Stunden) oder mitten durch, hier ist auch das Aquarium beheimatet.
Queen Elisabeth Park ist toll, von dort oben hat man nen schönen Blick auf Downtown.
Der Campus der UBC ist riesig und nebenan direkt der Pacific Spirit Park, toll zum joggen oder spazieren und sehr märchenhaft.
Außerdem die ganzen Strände in der Nähe bzw erstrecken die sich in östlicher Richtung bis nach Downtown (von West nach Ost : Wreck Beach (clothing optional :D ) , Spanish Banks, Jericho Beach, Kitsilano Beach )
Man kann noch viel mehr machen, um einiges zu nennen : Granville Island ist ein toller Markt, allerdings etwas teurer ; Museum of Anthropology , Vancouver Art Gallery, Canada Place, Gastown, East Vancouver so um den Commercial Drive uswusf.
Ein Auto wäre sinnvoll wenn ihr bischen außerhalb wandern wollt , zB Lions Binkert Trail, Stawamus Chief, Garibaldi Lake (alles als dayhikes machbar) ... Option wäre evtl ein Auto mieten an einem Tag , da die Strecke dorthin (Sea to Sky Highway) wunderschön ist.
Thema Auto insgesamt: Man kann einen Camper über whicked campers in Van mieten und in LA abgeben, kostet allerdings so ca 85$ pro Tag und hat ne Kilometerbegrenzung soweit ich weiß. Evtl. könntest du mit dem Greyhound nach Seattle und dir dort nen Camper mieten, ob es so etwas gibt weiß ich allerdings nicht.
3 Wochen für die Westküste können reichen, je nachdem wie weit ihr kommen wollt / was ihr alles sehen möchtet. Anhaltspunkte dazu würden helfen.

Meine Highlights waren :
Olympic National Park in Washington State
Highway 101 / 1 runter nach SF bzw weiter nach LA (Oregon ist ein wundervoller State)
SF fand ich nicht so geil, aber kann man schon mal machen wenn man dort ist :D
Weiter bin ich nicht, mein Weg ging dann durch Nevada Richtung Yellowstone und über die kanadischen Rockies zurück..

Auf jeden Fall viel Spaß!!

PS: Also Routen mäßig in 3 Wochen als Vorschlag, Start in Seattle:
-1 Woche mit besagtem Olympic NP bis San Fran an der Küste Hwy 101/1 runter. (evtl Abstecher nach Portland)
-2 Tage SF
-Richtung Las Vegas über Yosemite und Death Valley (9 Tage)
-Dann nach LA paar Tage, Rückflug

PPS: Mach unbedingt Vancouver!!! Die Stadt, die Leute, die Landschaft -> DER Hammer!
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Tharanie

« Antwort #3 am: 30. Dezember 2015, 20:30 »
Kanada ohne Auto ist machbar, aber ziemlich beschissen. ;) Man kommt mit den Greyhound in so ziemlich Stadt, aber das meiste was du sehen willst, liegt nicht in Städten. Vancouver ist natürlich auch ne Welt für sich, wenn du nur in der Stadt bleibst, brauchst du kein Auto. Du kannst, wie schon beschrieben, einfach mit dem Greyhound nach Seattle fahren und dort mieten

Den ganzer Plan hat aber einen entscheidenden Haken: Ein Fahrzeug irgendwo zu mieten und woanders abzugeben kostet richtig Geld...diese Kosten werden in der Regel nicht bei den Tagesraten angezeigt. Ein Beispiel aus eigenere leidvoller Erfahrung: der Aufschlag für Calgary-Vancouver betrug für einen Mittelklassewagen ca. 400 $. Wenn du Glück hast, will irgendeine Vermietung einen Wohnwagen auf der anderen Seite des Landes haben und du bekommst nen guten Deal...in der Regel wirst du das für die Hauptsaison aber knicken können. Kommt also auch irgendwie alles auf dein Budget an. Du kannst alles machen, wenn du es bezahlen kannst. ;)

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Susu

« Antwort #4 am: 30. Dezember 2015, 22:33 »
Jenachdem wie deine Pläne und Ideen inzwischen vorangeschritten sind, würde ich die eine Woche Vancouver + Vancouver Island mit einem Wagen machen und dann rüber in die USA und dort in Seattle wieder einen Wagen mieten und nach Süden fahren.

Hast du dich schon entschieden ob du Wagen oder Camper möchtest?
Camping an der Küste, insbesondere schöne Stell- und Campingplätze direkt am Meer sind insbesondere in Kalifornien inzwischen sehr teuer (zw. SF und LAX für ein Zelt teilweise 45 Dollar!).
In den großen Städten ist es mit Camper äußerst nervenaufreibend bis unmöglich Parkplätze zu finden.

Einwegmieten NACH Kalifornien sind übrigens ohne Aufpreis/Zuschlag (zumindest für Autos, wie es bei Campern ist, weiß ich nicht).
Immer wieder wärmstens empfehle ich dazu www.billiger-mietwagen.de. Aus eigener mehrmaliger Erfahrung ein sehr gutes Portal für Mietwagen in den USA + du hast einen deutschen Vertrag mit einem deutschen Portal.

Je nachdem, was du auf dem Weg nach Süden so machen willst (Stadt oder Natur?) und ob du dann ausreisen möchtest, eignen sich San Francisco, Los Angeles (billigere Flug-Ausreise / größeres Drehkreuz) oder San Diego als Abgabeorte.
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Tharanie

« Antwort #5 am: 02. Januar 2016, 23:49 »
Wie sich das in den USA verhält, weiß ich nicht...ich kann nur für Kanada sprechen und da war es immer schwierig oder teuer woanders abzugeben. Möglicherweise hat sich die Tourismusindustrie in USA an Deutsche angepasst, die den Sommer fahrend im Auto verbringen wollen  ;D

Vancouverisland sollte man übrigens wirklich machen wenns irgendwie geht, aber da muss dann ein Auto her
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