Thema: Myanmar akzeptiert keine US-Dollar mehr  (Gelesen 1596 mal)

serenity

« am: 20. Oktober 2015, 13:36 »
Touristen müssen ab 1. November in Lokalwährung bezahlen

Ab 1. November 2015 dürfen Hotels, Restaurants und Souvenirläden keine Dollar mehr annehmen. Dieser Entscheid der Zentralbank in Yangon vermelden verschiedene Online-Portale. Reisende müssen dann in der Lokalwährung Kyat bezahlen, um diese wieder zu stärken.
Der Kyat hatte wegen der grossen Nachfrage nach US-Dollar im letzten Halbjahr rund 20% gegenüber der amerikanischen Währung verloren. Bisher wurde der US-Dollar im ganzen Land akzeptiert, er galt als eigentliche Zweit-Währung.
Quelle: http://www.travelinside.ch/travelinside/de/notdArchiv.php?we_objectID=35211 und auch http://www.bbc.com/news/business-34578090
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Travelini

« Antwort #1 am: 05. Dezember 2015, 17:06 »
Ist denn jemand momentan vor Ort und kann mir sagen, ob dies so durchgezogen wird? Ich komme am Samstag nach Rangun und müsste ggf. noch vorab Dollarnoten besorgen. Falls man aber ohnehin jetzt alles in Kyat zahlen kann, würde ich darauf gern verzichten.

Ich habe eine DKB-Visakarte, kann ich damit problemlos Geld abheben? Habe schon so viele widersprüchliche Informationen zum Thema Geld in Myanmar gefunden und weiß nicht so recht, wie ich das handhaben soll. Danke Euch für Eure Unterstützung!
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pad

« Antwort #2 am: 05. Dezember 2015, 17:57 »
Ich habe im Sommer 2014 alles mit Kyat bezahlt und immer mit der DKB KK abgehoben. Keine Probleme gehabt.
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Stecki

« Antwort #3 am: 05. Dezember 2015, 18:29 »
Finde ich auch absolut ok. Man zahlt ja bspw. in der Türkei auch nicht mit chinesischen Yuan. Ich habe schon 2011 fast alles in Kyat bezahlt.
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Travelini

« Antwort #4 am: 05. Dezember 2015, 19:27 »
Wow, vielen Dank für Eure superschnellen Antworten! Mir fällt ein Stein vom Herzen  :)
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peka65

« Antwort #5 am: 06. Dezember 2015, 18:01 »
Ich war im Jahr 2000 in Myanmar, da gab es bei Einreise noch einen Zwangsumtausch!
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big360

« Antwort #6 am: 22. Dezember 2015, 13:59 »
Ich fand die Dollars immer sehr gut um größere Beträge zu zahlen. Die Hotels in Myanmar werden schnell teuer (40-60 Dollar pro Nacht)
Wenn Du das alles in Kyat bezahlen musst brauchst Du nen extra Rucksack fürs Geld ;)

An den Geldautomaten in Yangon gab es übrigens auch 10.000 Kyat Scheine, im restlichen Land haben wir max. 5000 Kyat Scheine aus dem Automaten erhalten.
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dapoowinnie

« Antwort #7 am: 23. Dezember 2015, 04:46 »
Die Hotels in Myanmar werden schnell teuer (40-60 Dollar pro Nacht)
Bevor die Leute wieder Budget-Ängste bekommen: Wir haben im November 2014 in einem Monat Myanmar maximal 25$ für ein Zimmer bezahlt (in Maulmine und in Myawaddy). Wenn die Preise da nicht drastisch gestiegen sind ist Myanmar weiterhin ein sehr günstiges Land zum Reisen. Wir haben zu zweit 20€/Tag p.p. ausgegeben exkl. Rückflug für 50€.
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federspiel

« Antwort #8 am: 08. Januar 2016, 04:04 »
@dapoowinnie
Hast du die Übernachtungen immer erst vor Ort gebucht? Tipps für günstige aber gute Unterkünfte?

Danke 😀
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Travelini

« Antwort #9 am: 28. Januar 2016, 12:36 »
Hallo zusammen,

ich bin seit kurzem wieder zurück in Deutschland und immer noch restlos begeistert von Myanmar :) Die Freundlichkeit der Einwohner und die landschaftliche Vielfalt sind ein Traum, ich hätte gern noch mehr Zeit gehabt.

Erst einmal: in Kyat bezahlen ist gar kein Problem, es ist sogar eher schwierig in Dollar zu bezahlen, weil die bei der kleinsten Macke schon nicht mehr genommen werden. Man mit der DKB-Visa auch überall problemlos abheben - aber seid schlauer als ich und vergesst die Karte danach nicht im Automaten, sie wird nämlich erst nach dem Geld zurück gegeben ;)

Ich habe teils online vorab (da Hochsaison war), teils vor Ort gebucht und war auch meist mit 1-2 Freunden unterwegs, so dass wir uns die Kosten teilen konnten. Günstigere Unterkünfte findet man definitiv, wenn man vor Ort schaut, statt online zu buchen. Ich habe max. 20 Dollar (in sehr schicken Hotels), meist so 12, manchmal nur 7 Dollar pro Nacht gezahlt. Und alles andere (Essen, Transport) ist wirklich sehr günstig, so dass man mit 20-30 EUR am Tag hervorragend leben kann!

Sehr hilfreich fand ich übrigens den Stefan Loose Reiseführer. Die neueste Edition ist erst Anfang Dezember rausgekommen, die Infos sind also topaktuell und die Hotelempfehlungen waren sehr gut.
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hummelbee

« Antwort #10 am: 29. Januar 2016, 10:11 »
Bereits letzte Jahr haben viele Privatpersonen lieber Kyat als Bezahlung angenommen als USD. Und in den meisten (größeren) bzw. touristen-typischeren Orten gab es dort bereits Geldautomaten. An diesen haben wir mit der DKB-Visakarte ebenfalls immer problemlos Geld abheben können (die meisten ATMs ziehen eine Gebühr ab, nicht vergessen die Rückerstattung dieser bei der DKB hinterher anzufordern).

Lediglich der ATM am FLugafen in Yangon war außer Betrieb, aber das wurde mittlerweile ja sicher behoben :-P
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koelnerzeilen

« Antwort #11 am: 31. Januar 2016, 09:48 »
War vor sechs Monaten noch im Land und wir hatten überhaupt kein Problem. Sind ohne einen einzigen Dollar im Land angekommen und haben auch keinen gebraucht. Geldautomaten sind reichlich vorhanden und funktionieren prächtig. Ja, das Geld nimmt ein gewisses Volumen ein, aber man braucht keineswegs Plastiktüten um ein paar hundert Euro in Landeswährung zu transportieren. Lediglich an der Westküste (Ngwesaung) war die Infrastruktur noch nicht vorhanden, aber auch das entwickelt sich schnell. Für die tage dort haben wir Bargeld aus Rangoon mitgenommen. Auch Kreditkarten werden mehr und mehr akzeptiert.
Hotels: In Myanmar lohnt es sich bei zb booking.com auch mal auf den hintersten Seiten der Empfehlungslisten zu suchen, es gibt viele gute neue Hotels die noch keine Bewertungen haben und deshalb nicht in den toplisten auftauchen.
Was dünn gesät ist sind Pensionen oder ähnliche günstige Quartiere, verständlich wenn man die Geschichte des Landes betrachtet. Es geht aber durchaus in ländlichen Regionen Privatunterkünfte zu finden oder in einem Kloster um Quartier zu bitten, das muss man aber vor Ort organisieren.

Viel Spaß in einem tollen Land!



Stecki

« Antwort #12 am: 31. Januar 2016, 14:56 »
Die ganze Diskussion ist etwa so überflüssig wie "braucht man in Kuba CUC?" Nein!
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dumbo

« Antwort #13 am: 01. Februar 2016, 05:11 »
Die ganze Diskussion ist etwa so überflüssig wie "braucht man in Kuba CUC?" Nein!

Ja braucht man im Kuba! Für gewisse Museen konnten wir nicht mit MN bezahlen.
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Stecki

« Antwort #14 am: 01. Februar 2016, 11:18 »
Das wären dann Institutionen die ich aus Prinzip meide. Ich habe in 2 Wochen Kuba zumindest keine CUC "gebraucht". Aber nun back to topic.
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