Thema: Bolivien-Route ab La Paz  (Gelesen 1172 mal)

pad

« am: 27. September 2015, 00:30 »
Hallo zusammen
Ich plane gerade meine Bolivien-Route ab La Paz (am Titicaca-See war ich bereits).

La Paz > Cochabamba > ggf. Abstecher in den Torotoro NP > Samapaita und ggf. Amboro NP > Santa Cruz
Ab Santa Cruz ggf. Jesuiten-Missionen Route (empfehlenswert?)
Santa Cruz > Sucre > Potosi > Tupiza > ab Tupiza Uyuni-Tour
Uyuni > Oruru (umsteigen)> Sajama NP > weiter nach Chile und Tacna in Peru

In Sucre oder Santa Cruz möchte ich zudem etwas länger bleiben und nochmals etwas Spanischunterricht nehmen. Das Ganze ist auch (fast) als Rundreise bzw. grosse Schlaufe angelegt, weil ich mich in Tacna mit jmd. treffen möchte. Ab da würde es dann wieder Richtung Chile bis Santiago gehen, obwohl ich mir noch nicht so sicher bin, ob es auf dieser Strecke viel zu sehen gibt.

Jungle und Pampa habe ich mal weggelassen, da ich das in Ecuador bereits für fünf Tage gemacht habe. Pampa hätte mich noch interessiert, die lange Anreise ab La Paz schreckt mich aber etwas ab und die meisten Tiere habe ich wohl in Ecuador schon gesehen.

Macht die Route inkl. Auswahl der Ziele so grob Sinn? Es soll ein guter Mix aus sehr schönen Landschaften und ein paar Städten werden. Hab ich was wichtiges ausser acht gelassen? Ich rechne mal grob mit 1.5 Monaten, bin aber zeitlich recht flexibel.

Bin offen für alle Tipps! Vielen Dank!
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n_rtw

« Antwort #1 am: 27. September 2015, 15:02 »
Ich wuerde den Torotoro NP auf jeden Fall mitnehmen, war mein Highlight in Bolivien. Die Route klingt vernuenftig, obwohl ich leider nicht im Osten war und nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann.
Ich mag die Staedte im noerdlichen Chile. Antofagasta hat mir z.B. auch sehr gut gefallen. Von dort bis zum Valle de Elqui (oder so aehnlich geschrieben) gibts glaub ich nicht mehr viel touristisch Bekanntes dazwischen,  aber manchmal ist das ja ueberraschend nett.
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pad

« Antwort #2 am: 28. September 2015, 17:07 »
Vielen Dank! Hast du den Torotoro NP auf eigene Faust gemacht oder mit Tour?

Edit: Hab mich inzwischen informiert. Eine Tour ab Cochabamba ist nicht noetig. Hinfahren werde ich mit dem Minivan ab Cochabamba, da gerne bei Tageslicht (Landschaft). Vor Ort gibts Unterkuenfte und Food, aber kein ATM. Fuer Ausfluege in den Park muss man vor Ort lokale Guides nehmen, die aber bei der Gruppenfindung helfen. Sollte alles gut und guenstig machbar sein. Ich rechne mal mit zwei vollen Tagen im Park.

Sind das auch deine Erfahrungen?
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ulmi

« Antwort #3 am: 29. September 2015, 13:16 »
Hallo pad,

paar Tipps:

Bolivien: Takesi-Trek, El Choro-Trek

Chile: Valle del Elqui kann ich bestätigen, Nationalpark Lauca ganz im Norden (über meinen Blog, s.u. kommst Du zu meiner Homepage, wo ich darüber erst vor kurzem berichtet habe), Cajón del Maipo (bisschen Bergwelt mit großem Vorteil, dass es von Santiago in nur 1-2 h erreichbar ist), Valparaiso kannst Du in Tagesausflug von Santiago aus auch locker erreichen, Wenn Du Wein-Fan bist, kannst Du natürlich in der Umgebung von Santiago auch schnell mal Weingüter besuchen.

Grüßle vom ulmi
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waveland

« Antwort #4 am: 21. November 2015, 17:44 »
Hi,

Ich überlege gerade, nächstes Jahr nach Bolivien/Chile zu reisen und hänge meine Frage einfach mal hier dran.

Wieviel Zeit würdet ihr für folgende grobe Route ungefähr einplanen und was sind eure Tipps dazu:
La Paz - (vermutlich per Flug nach) Sucre - Potosi - Uyuni - Salar Tour - San Pedro de Atacama - (mit Mietwagen nach) Arica - (Flug nach) Santiago de Chile
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pad

« Antwort #5 am: 21. November 2015, 18:51 »
Hier mal mein Vorschlag.
Die Angaben sind netto-vor-Ort-Zeiten:

La Paz 3d
Sucre 2-3d
Potosi 1-2d
Uyuni-Tour 3-4d
San Pedro und Umg. 2-3d
Mietwagen Tour hab ich nicht gemacht, würde sagen 3-4d
Arica selbst 1d
Santiago 3d
Ggf. noch Abstecher nach Valparaiso 2d

Wenn du nicht so viel Zeit hast, könntest du wohl den Mietwagen-Teil weglassen und stattdessen direkt nach Santiago. Die Gegend ist sicher sehr schön, aber viel Altiplano mit Lagunen und all dem drum und dran hast du auch schon um Uyuni und San Pedro. Wenn du mehr Zeit hast liesse sich sicher noch mehr einbauen.
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Vombatus

« Antwort #6 am: 21. November 2015, 22:48 »
Sehe das wie pad. ggf. musst du einen Tag in Uyuni dazu rechnen, je nachdem wann du ankommst und die Tour klar machst. Wobei man auch im Hinterkopf behalten muss, dass es schon ein krasser Sprung ist, von mitteleuropäischer Höhenlage auf 3-4000 Meter. Lieber ruhig angehen lassen, damit man sich an die Höhe gewöhnen kann.
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Kama aina

« Antwort #7 am: 24. November 2015, 15:13 »
Da gebe ich Vombatus Recht!
Wenn man nicht weiß wie sein Körper auf die Höhe reagiert, dann würde ich mehrere Tage Akklimatisierung einplanen und den sanfteren Anstieg wählen!
Mir hat der Spaß zwei tolle Tage in Copacabana beschwert! :-)
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pad

« Antwort #8 am: 24. November 2015, 16:27 »
Ich stimme vollkommen zu, darauf weisen auch alle Reiseführer hin. Nach der Ankunft in La Paz sollte man es erst mal sehr ruhig angehen. Man spürt die Höhe sehr gut, wenn man die steilen Gassen hochgeht in La Paz. Sucre liegt schon ein grosses Stück tiefer.

Wer überland von Peru her kommt (z.B. von Cusco), sollte keine grösseren Probleme haben. Arequipa hingegen liegt änlich hoch wie Sucre.

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Kama aina

« Antwort #9 am: 24. November 2015, 19:06 »
Ja selbst da habe ich meine Probleme bekommen! In Cusco fing es bei mir an, obwohl wir recht viel Zeit für die Akklimatisierung hatten.
Wichtig ist hier wirklich auf seinen Körper zu hören. Und wenn es nicht nach 2-3 Tagen weg geht, dann wird es auch mal schnell lebensgefährlich. Und es wäre schade seine Reise wegen sowas abbrechen bzw. umändern zu müssen.
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