Thema: Berge besteigen auf einem Backpacker trip  (Gelesen 884 mal)

Reisenoob

« am: 02. Juni 2015, 14:25 »
Hi Leute,

es bieten sich einem ja unterwegs genug Möglichkeiten: die geführte Besteigung von irgendwelchen Gipfeln mit lokalen Führern. Oft auch ohne Vorkenntnisse möglich aber dafür natürlich recht teuer.
Macht ihr sowas, bzw welche Gipfel habt ihr mitgenommen? Wie sieht es eurer Erfahrung nach mit der kurzfristigen Planung solcher Trips aus?
Ich als begeisterter Bergfreak finde das eigentlich schon ne super Sache und will das jetzt auch endlich mal machen. Im Oktober bin ich mal wieder in Argentinien und habe mir den Vulkan Lanín vorgenommen.
Freue mich auf eure Meinung.
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White Fox

« Antwort #1 am: 02. Juni 2015, 19:47 »
Ich habe schon mehrere Gipfel auf meinen Reise bestiegen, z.b. Villarrica (mit Führer), Mount Kosciuszko (natürlich ohne), ... Man kann das alles sehr kurzfristig machen bzw. arrangieren. Ob man einen Führer braucht hängt im Prinzip von 2 Faktoren ab:

1) Wie erfahren man ist im Bergwandern/-steigen
2) Wie schwierig der Berg ist

Wenn du erfahrener Bergsteiger in den Alpen bist kannst du auch außerhalb Europas mehr alleine wagen.

Bergwandern auf großen Reisen ist in jedem Fall super und ich wünsche dir viel Spaß!
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DavidM

« Antwort #2 am: 09. Juni 2015, 12:16 »
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Touren relativ kurzfristig buchbar sind. Was langfristig natürlich geplant werden sollte, ist eine ausreichende Akklimatisierung bei Bergen > 5000m, sonst kann es ernsthafte Konsequenzen haben.

Habe zwei 6000er in Bolivien und ein paar "kleinere" Berge in Ecuador bestiegen. Fand geführte Touren super, da ich selbst nicht in den Bergen aufgewachsen bin und mich nicht als Bergsteiger bezeichnen würde. Und wirklich teuer fand ich die Touren auch nie.

Berge besteigen war auf meinen Touren eines der coolsten Dinge und werde ich definitiv wieder machen!
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Moehli

« Antwort #3 am: 09. Juni 2015, 14:24 »
Sehe ich genauso wie David: Die meisten Touren sind kurzfristig buchbar, wobei man eher Zeit für die Akklimatisierung einplanen sollte. Gerade in der Atacama-Wüste war es wohl relativ einfach 5.000er zu besteigen (geführt). Ich habe es nicht gemacht, aber einige Reisebekanntschaften schon. Im Nachhinein habe ich es etwas bereit es nicht gemacht zu haben.

Der Kilimandscharo war uns aber z.B. zu teuer, da kostet allein jeder einzelne Tag im Nationalpark 80 USD p.P. Gebühr + Guide + Übernachtung + Verpflegung... :-\

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