Thema: 3 Monatiges Praktikum in Nicaragua  (Gelesen 508 mal)

Leoń

« am: 27. Mai 2015, 05:01 »
Hallo alle zusammen,
ich wollte mich nach Erfahrungen erkundigen. Ich würde gerne eine Auslandspraktikum in Leoń (Nicaragua) machen. Dies würde über eine Organisation laufen (unit word).Ich hab mich die Wochen erkundigt, und ziemlich viel einschüchterndes gelesen. Unzählige Krankheit, welche über Mückenstiche übertragen werden, Erdbeben, Taxientführungen, Einbrüche ...
Ich interessiere mich trotz allem für Südamerika , ich würde gerne neue Eindrücke gewinnen und Erfahrungen sammeln.
Zu mir persönlich sollte ich vllt, erwähnen, dass ich nicht so wie die meisten hier eine pack bag Abenteuerin bin, ich bin 21 Jahre und war bis jetzt wirklich ausschließlich in sicheren Ländern, sprich Europa und Amerika.

Ich würde mich unglaublich über eine Antwort freuen, und bedanke mich schonmal im vor heraus.
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santiago

« Antwort #1 am: 29. Mai 2015, 13:17 »
Da kann ich dir ein bisschen helfen. Ich hab vor 11 Jahren (da war ich etwa in deinem Alter) für 2 Jahre in León gelebt und war seitdem immer wieder mal in Nicaragua, zuletzt im April dieses Jahr.

Also León ist eine sehr schöne alte Kolonialstadt und DIE Studentenstadt Nicaraguas. León ist im Zentrum bzw. zentrumsnah sehr sicher, auch Abends / Nachts. Hin und wieder bebt die Erde (kein Erdbeben, auf Spanisch heißt das temblor), aber eben nicht so stark, dass etwas passiert (zumindest die letzten Jahre). Von Taxientführungen wüsst ich nix, das geht dann eher in die Legenden und Sagen. Wenn, dann will jemand dein Geld/Uhr/ was auch immer wenn du spätnachts die falschen Leute triffst (ist aber in Berlin oder so genauso, oder?) und du gibst es dem Räuber und basta.

León ist im März/April wohl eine der heißesten Gegenden Nicaraguas, dafür bist du aber auch mit dem Bus in einer halben Stunde am Strand.
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karoshi

« Antwort #2 am: 29. Mai 2015, 17:45 »
So wie santiago habe ich León auch kennen gelernt: schön, heiß, sicher, studentisch. Aber ohne Temblor und ohne Räuber.

Managua ist eine ganz andere Hausnummer, da sind alle Vorsichtsmaßnahmen angebracht, und am besten meidet man die Stadt ganz. Das löst viele Probleme, bis auf eins: Man muss, wenn man in Nicaragua von A nach B will, oft durch Managua durch.
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