Thema: Südamerika in 8 bis 10 Wochen - was geht alles?  (Gelesen 2343 mal)

SaraPeter

« am: 21. März 2015, 15:00 »
Hallo zusammen,

meine Freundin und ich planen ab diesem August als ersten Teil unserer halbjährigen Weltreise eine ca. 2-monatige Tour durch
Südamerika.

Mit der Planung sind wir noch einigermaßen überfordert mit der Frage, was in ca. 10 Wochen mit ca. 2500-3000 Euro pro Person so alles möglich ist. Wir werden mit dem Rucksack unterwegs sein und hauptsächlich in Hostels übernachten, wenn möglich wollen wir nicht den billigsten/unsichersten Bus nehmen. 

Geplant haben wir ungefähr folgende Wunsch-Route:

ARGENTINIEN
- Start in Buenos Aires (hier nur 3-4 Tage)

URUGUAY (ca. 10 Tage)
- Uruguay (Colonia/Montevideo/Punta Del Este)
- Iguazu

BRASILIEN
- Rio de Janeiro und Costa Verde (ca. 2 Wochen)
- Brasilia (3-4 Tage)
- Cuiaba & Pantanal (1 Woche)
- Porto Velho (3-4 Tage)

PERU
- Iquitos & Amazonas (1 Woche)
- Lima (3-4 Tage) / die restlichen Ziele an der peruanischen Westküste würden abhängen von der übrigen Zeit, im Zweifelsfall
gehts von Lima direkt mit dem Bus nach Santiago de Chile)
- Cusco
- Arequipa

CHILE
- San Pedro de Atacama
- Santiago de Chile  (von hier gehts weiter nach Neuseeland)


Am unsichersten in der Planung bin ich mir eigentlich mit den Busverbindungen von Brasilien nach Peru. Ich tippe mal, dass die
Gegend zwischen Porto Velho in Brasilien und Iquitos ziemlich weit vom Schuß ist und es evtl. schwierig wird, hier ohne riesigen Zeitaufwand von A nach B zu kommen. Hat hier jemand Erfahrung und war da vielleicht schonmal?

Die zweite, nicht so gravierende Unsicherheit ist, ob das alles für maximal 10 Wochen zuviel, zu stressig und zu teuer ist. Die
Strecke oben ist aber das Maximum dessen, was wir uns anschauen wollen, und die jederzeit mögliche Alternative ist, den Weg nach Santiago de Chile einfach abzukürzen. Immerhin werden wir danach noch dreieinhalb Monate in Australien und Südostasien reisen, dafür sollten noch genug Nerven und 'gute Laune' übrig bleiben.

Andererseits war ich schonmal für 6 Wochen gefühlt sehr entspannt in Argentinien und Brasilien unterwegs und habe dabei auch um die 7000 km hinter mich gebracht, ohne großen Streß. Diesmal wären es um die 12000 km, einige Strecken davon in vermutlich weniger zivilisierten Gebieten.

- was haltet ihr von der Route, in 10 Wochen, um die 2500-3000 Euro pro Person? machbar oder zu stressig?

- was sind so die gängigsten Busrouten von Brasilien über die Anden nach Peru bzw. Chile, um unsere Tour abzukürzen?

- kennt jemand einigermaßen verlässliche Internetseiten zu Fernbus-Strecken in Brasilien und Peru? 

Uns würde es wohl ziemlich weiterhelfen, zu unseren Plänen mal die Meinung von Leuten zu hören die schon öfter in Südamerika unterwegs waren, insofern danke schonmal für eure Antworten!

Beste Grüße,
Peter.
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White Fox

« Antwort #1 am: 21. März 2015, 19:11 »
Ich kenne nur einige Ziele auf deiner Strecke, grundsätzlich denke ich schon, dass es machbar ist. Ich würde allerdings einige Flüge einplanen. Das Budget erscheint mir etwas knapp, ich war vor 2 Monaten in der Gegend unterwegs und mein Tagesbudget für Argentinien/Brasilien/Chile war ca. 60 Euro.
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Fidelino

« Antwort #2 am: 22. März 2015, 05:59 »
Ich finde, Du lässt auf Deiner Südamerika-Reise zu viel aus!
Lieber mehr Zeit mitnehmen und ordentlich was machen. Du überspringst einiges.
Und wenn Du nicht mehr Zeit hast, würde ich mich auf einzelne Regionen konzentrieren.
Alles n bischen, aber nix richtig, finde ich nicht passend.

Ich war im letzten7 Monate dort und es war irgendwie zu wenig.
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White Fox

« Antwort #3 am: 22. März 2015, 06:24 »
Ich finde, Du lässt auf Deiner Südamerika-Reise zu viel aus!
Lieber mehr Zeit mitnehmen und ordentlich was machen. Du überspringst einiges.
Und wenn Du nicht mehr Zeit hast, würde ich mich auf einzelne Regionen konzentrieren.
Alles n bischen, aber nix richtig, finde ich nicht passend.

Ich hab's ja selber auch nicht viel anders gemacht. Und meine australische beste Freundin hat damals auch innert 7 Wochen Inka-Trail, Amazonas-Tour, Argentinien und Antarktis-Kreuzfahrt gemacht. Vielleicht hat Peter (voraussichtlich) nur einmal im Leben die Chance diese Südamerika-Tour zu machen, dann heißt eben pick & choose. Ich weis ja, dass wir Deutsche eher zum langsamen Reisen neigen und das auch gerne weiter empfehlen (ist ja auch nicht verkehrt), aber ich kenne genauso viele Amerikaner/Kanadier/Australier die machen 2 Monate in Südamerika, 2 Wochen in Neuseeland, 2 Tage Kroatien und haben trotzdem Spaß. Außerdem muss ich sagen, dass man oft erst unterwegs bemerkt, wieviele von den vorgeschlagenen Reiseorten man eigentlich genauso gut auslassen kann.
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Fidelino

« Antwort #4 am: 22. März 2015, 08:51 »
Joa, ich bin nu wirklich nicht langsam unterwegs, dennoch empfinde ich das als deutlich zu wenig.
Und gerade wenn man nur einmal im Leben hinkommt, dann würde ich es irgendwie "richtig" machen.
Ich würde ungern einmal dort gewesen sein und mir denken "ach hätte ich bloß dies und das noch gemacht".
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Mooni

« Antwort #5 am: 22. März 2015, 13:30 »
Hallo.

Ich war selbst noch nicht in Brasilien, habe mich dazu aber schon ausführlich informiert, da es eines meiner Wunsch Ziele für die Zukunft ist. Ich kann hier also nur meine Recherche weitergeben.

35-40€ pro Tag sind für Argentinien/Brasilien eher wenig, vor allem wenn ihr so eine straffe Route habt und sehr weite Strecken zurücklegt.
Die Busse sind auch teuer (vor allem wenn ihr Komfort wollt) und die Strecken weit.
Als Beispiel: Brasilia - Cuiaba dauert 22 Stunden und kostet 50€,
Cuiaba - Porto Velho sogar 24 Stunden für ähnlichen Preis.
Für meine Recherchen habe ich http://www.buscaonibus.com.br/ genutzt - aber vielleicht ist dir dieses "Problem" ja auch schon bewusst, wenn du bereits in Brasilien warst.

Ich bin mir nicht sicher, was eure Schwerpunkte sein sollen? Ist der Amazonas ein absolutes Must do?
Der normale Transport läuft dort über das Schiff bzw Flugzeug, Busfahrten gibt es nur selten.

Ihr könnt über Porto Velho mit dem Boot nach Manaus fahren und von dort dann weiter zur Grenze nach Tabatinga(Brasilien) / Leticia (Kolumbien) / Santa Rosa (Peru). Von Santa Rosa geht es dann per Boot weiter nach Iquitos. Man kann jeweils wählen zwischen slow boat und speedboat. Auf Slow boats hat man normalerweise seine eigene Hängematte um auf dem Deck zu schlafen, es gibt aber auch wenige Zimmer.  Mit dem slow boat scheint jede dieser drei Etappen ca. drei Tage zu dauern, speedboat schneller aber dafür teurer.
Ab Iquitos wäre dann die Möglichkeit nach Lima zu fliegen oder sich weiter mit dem Boot bewegen Richtung Pucallpa (nochmal 3-4 Tage). Ab da gibt es dann Busse nach Lima (20 Stunden).

Die Boote fahren alle nicht täglich und ich denke man muss da mit einem lockeren Zeitplan rangehen. Ich stelle mir das als großes Abenteuer vor, aber ob das für euch mit eurem straffen Zeitplan das richtige ist vermag ich nicht zu sagen.

Zu den Bootsfahrten gibt es auch schon Threads im Forum,
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=2638.0
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=7734.0

Alternativ ist die Route über Bolivien, dann könntet ihr in Peru eine Schleife fahren - aufgrund der Zeit dann aber ohne Iquitos.
Siehe hier: http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=4620.0

Plant ihr bisher alles auf dem Landweg? Flüge in Südamerika sind teuer, aber die Strecken sind auch sehr weit. Da würde ich an eurer Stelle nochmal abwägen wie das Budget auf die weiten Strecken sich aufgehen soll - und Schwerpunkte setzen bzw. kürzen.
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arivei

« Antwort #6 am: 22. März 2015, 14:23 »
Ich finde auch, dass es etwas viel ist (gehöre aber auch zu den glücklichen, die über 7 Monate in SA hatten).
Ich würde an eurer Stelle Buenos Aires und Uruguay auslassen.

- Ein günstiger Flug nach Rio (oder evtl auch Salvador mit Condor, paar TAge dort, dann weiter nach Rio - Inlandsflüge in Brasilien sind oft nicht teurer als der Bus)
- Rio - Curitiba - Iguassu
- dann (per Flug) nach Brasilia und weiter durchs Mato Grosso bis Porto Vehlo und dann weiter mit Boot etc. wie Mooni schon sagte. Mir wäre das Risiko etwas groß - wir haben z.B. in Trinidad, Bolivien mal 4 Tage gewartet, bis ein Boot nach Guayaramerin fuhr und dass hat dann wegen Niedrigwasser 9 Tage! gebraucht.
Besser wäre es wohl in Guayara-Mirim nach Bolivien überzusetzen und dann von hier nach La Paz (ist aber recht abenteuerlich, rechne mit schlechten Bussen (wie meist in Bolivien) und teilweise angsteinflösenden Manövern der Fahrer - dauert ca. 2 Tage, Zwischenstopp in Rurrenabaque möglich - schwärmen viele von, ich kenns persönlich nicht)
(- Alternative: von Brasilia nach Cuiaba und dann wieder runter nach Corumba und hier nach Bolivien, durch den wilden Osten bis La Paz mit ein paar Stops in Santa Cruz, Potosi etc.; Bolivien ist m.E. das beste Land in Südamerika und ich finde es schade, dass ihr es nicht eingeplant habt. Wie gesagt, wir lieben Bolivien, waren 2.5 Monate dort, und sind deshalb etwas voreingenommen :))

- Dann weiter nach Cusco und ohne Lima (fand ich so naja) und Iquitos (sehr weiter Umweg) wieder nach Süden.

Zu Nordchile kann vielleicht jemand noch was anderes sagen, aber ich fand es beim durchfahren recht öde. Ich glaube, ohne eigenes Fahrzeug oder organisierte Touren ist es hier schwierig. Gefühlt ist die argentinische Seite besser erschlossen und einfacher zu bereisen und sehenswerter. Aber dafür werdet ihr wahrscheinlich sowieso nicht mehr viel Zeit haben...

Auf jeden Fall eine schöne Reise!
arivei

arivei

« Antwort #7 am: 22. März 2015, 14:44 »
Noch ein Nachtrag:
während in Argentinien 1000km mit dem Bus schon mal in ca. 12h geschafft sein können darfst du im Amazonas Gebiet mit deutlich mehr rechnen. Nicht alle Straßen sind gut ausgebaut, ein Regen kann da schon mal große Schäden anrichten und manche Strecken schwer-/unpassierbar machen.
Rechne min. 24h (In Peru und Bolivien in den Anden oder im Amazonas z.T. nochmal deutlich mehr). Dann schau dir deine Strecken nochmal an und überleg dir, ob du wirklich so und so viele Tage von den 2 Reisemonaten rein im Bus verbringen willst... Es kommt dazu, dass man bei entsprechender Piste auch nicht schlafen kann und dann erstmal Erholung von der Anreise braucht...

Vombatus

« Antwort #8 am: 22. März 2015, 16:14 »
Ja, da spalten sich die Geiser … Kann beide Richtungen verstehen, tendiere aber zu Fidelino und arivei.
Am Schluss ist es mehr wert ein Land erlebt zu haben als ein paar Städte hier und da in verschiedenen Ländern. Klar, wenn man den "Nervenkitzel" haben will und man sich dafür entschieden hat. Warum nicht, wenn man aber schon mal Zeit hat, dann lieber richtig.

War sowohl schnell unterwegs (2005) in 6 1/2 Wochen – 12 000 Kilometer – durch Brasilien. Davon war ich 240 Stunden NUR im Bus gesessen = 10 Tage. Dann heist es auch mal tagelang an unendlichen Soja-Monokulturen zu rollen. Busfahrten von 6-12 Stunden sind eher kurz, 18-24 normal. Meine längste Bustour waren 72 Stunden vom Amazonas bis ins Pantanal, quer durchs Land. Nur um mal ein Gefühl dafür zu bekommen. Alles ohne Grenzübertritte, die dich jedes Mal Zeit kosten. Und (2011/12)  8 Monate durch Mittel-Südamerika. (Pazifikküste entlang).

Fünf Länder in 10 Wochen mit dem Bus? Ja, das wird stressig. Nur nach Argentinien im BA zu sehen. Ich fand die Stadt ganz schön für 3-4 Tage, bei einer Städtetour okay, aber was ist mit den tatsächlichen Sehenswürdigkeiten die man vielleicht sein leben lang nicht mehr vergisst? Tolle Landschaften, Tierbeobachtungen, die weiten, kargen Landschaften, unterschiedliche Klimazonen …

Zu Uruguay kann ich nichts sagen. Die Wasserfälle gibt es auf der argentinischen und brasilianischen Seite zu bewundern. Wenn ich Zeitnot hätte würde ich Urugay auch auslassen.

In Brasilien würde ich mich für eine Gegend entscheiden oder halt mit Flügen oder tagelangen Busfahrten auseinandersetzen. Muss Brasilia wirklich sein. Wenn ihr Architektur-Fans seit. Okay, ansonsten ist das Preis-Leistung-Weg-Sehenswürdigkeiten-Verhältnis nicht optimal oder?

Was wollt ihr genau in Peru sehen/machen, wie lange insgesamt bleiben? Ein Land mit wahnsinnigen Möglichkeiten, wenn man die Zeit hat oder sich nimmt.

Und auch hier wieder, Bolivien gehört einfach auf den Plan wenn man in SA ist. Dort ist auch alles zu finden was man will, abgesehen von Meeresküste. Spotbillig und ursprünglich, richtige Südamerika-Feeling.

So gesehen würde ich mich in den zwei Monaten auf Nordargentinien (ggf. Teile von Chile), Brasilien (eher Süden), Bolivien, Peru konzentrieren, mit Zielen, die nicht weit weg sind oder angeflogen werden können. Oder mehr Zeit für den Transport einrechnen. Du warst aber ja schon in Argentinien und Brasilien unterwegs … weißt ja was dich in etwas erwartet.

So oder so wird es aber eine tolle Reise, ihr werdet sehen.

Edit: schon öfters im Forum genannt
http://www.plataforma10.com/br/en

ansonsten einfach nach Busgesellschaften / Plattformen googlen
z.B.  https://busportal.pe/en/home
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karoshi

« Antwort #9 am: 22. März 2015, 18:18 »
Meine Variante mit 8-10 Wochen wäre:
  • Start in BsAs oder Brailien (Rio/Sao Paulo)
  • Die nördlichen Teile in Brasilien würde ich aus Zeitgründen weglassen, genauso Iquitos.
  • Über Iguazú und das Pantanal (Corumbá) nach Bolivien rein.
  • Das "Regenwald-Ding" in Bolivien machen (Rurrenabaque, oder mit mehr Abenteuerlust noch weiter nördlich).
  • Über La Paz und den Titicacasee nach Peru rein; je nach Zeit maximal bis Lima rauf.
  • An der Küste entlang nach Santiago, mit ca. einer Woche in Nord-Chile.

Jeweils 2-3 Wochen in einem Land, für Nord-Chile vielleicht etwas weniger. (Den Süden schafft Ihr in der Zeit sowieso nicht.)
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White Fox

« Antwort #10 am: 22. März 2015, 19:36 »
Beim Blick auf die Landkarte ist mir jetzt folgendes aufgefallen: Die meisten Attraktionen im nördlichen Chile liegen wirklich ganz in Norden des Landes. Daher könnte es auch Sinn machen von Bolivien aus (z.b. La Paz) heim zu fliegen als von Santiago. Ich selber war nur eine Nacht in Santiago und habe kein Sightseeing gemacht. Von dem was ich aber gesehen hab denke ich, ich habe nichts verpasst. Die Stadt fand ich nicht sehr angenehm, v.a. im Vergleich zum südlichen Chile (und Argentinien) wo ich direkt davor war...
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SaraPeter

« Antwort #11 am: 24. März 2015, 08:03 »
Danke schonmal für die vielen Antworten! Einige Tips haben mir schon ziemlich weiter geholfen, und unsere Pläne sind um einiges konkreter geworden.
Grundsätzlich haben wir uns erstmal dazu entschieden, nicht schon vorneweg alles festzulegen. Meine Freundin ist das erste mal mit dem Rucksack und wir beide das erste mal ein ganzes halbes Jahr unterwegs. Deshalb denke ich muss die Südamerika-Route eigentlich von den Erfahrungen abhängen, die wir in den ersten paar Wochen machen. Dazu haben wir uns eine relativ einfache Route zurechtgelegt (siehe unten), die auf jeden Fall in 8 Wochen relaxed zu schaffen ist. Aber wirklich fest sind nur der Flug nach Südamerika und der Weiterflug nach Australien, alles was dazwischen passiert sollte auch spontan geändert werden können.


Also der Plan:

- Start in Rio de Janeiro, für die Stadt und die Costa Verde wollen wir uns bestimmt 2 Wochen Zeit nehmen.

- weiter nach Brasilia, das wird bestimmt nur so 3-4 Tage werden.

- ins Pantanal / Cuiaba. Hier könnte sich entscheiden ob wir durch Bolivien weiter nach Peru (Titicaca-See, Cusco, Lima, Nord-Chile, Santiago) fahren oder unserer 'einfacheren' Route folgen:

- Iguacu

- Uruguay (Punta Del Este, Montevideo, Colonia)

- Buenos Aires

- Optional: von BA aus könnte es (ja nach übriger Zeit) nochmal über Salta in die Anden gehen, über S.Pedro de Atacama entweder sogar noch weiter nach Süd-Peru oder zurück nach:)

- Santiago de Chile (Weiterflug nach Sydney)


Für die Option langsam unterwegs zu sein, hätten wir also schonmal einen Plan, und dann kann man auch gut die Strecken zwischen den Zielen oben mit Stops auf der Strecke auffüllen, je nachdem wie lange man an einem Ort bleiben will. Um spontan mehr zu sehen und weiter unterwegs zu sein, können wir entweder schon nach ca.3 Wochen Richtung Bolivien/Peru, oder eben am Ende noch die restliche Zeit ausreizen in Norargentinien / Chile.

Klingt vielleicht ziemlich unentschieden, aber die Route ist eben teil einer 6-monatigen Weltreise. Ich denke man kann da einfach nicht alles sehen (erwarte ich für mich auch nicht), und alles im Detail vorauszuplanen um am ende das intensivste Gesamt-Erlebnis rauszuschlagen (am besten noch für den günstigsten Preis), das kann Tui bestimmt besser.

Insofern ist die genaue Routenplanung sicher gar nicht so wichtig, mit nem offenen Blick findet man überall spannende und interessante Dinge. Der Plan steht schonmal und will gebrochen werden  :P

 
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karoshi

« Antwort #12 am: 24. März 2015, 10:20 »
Den Ansatz finde ich sehr vernünftig. Der Schlüssel ist wohl, die Nordschleife über Iquitos zu streichen, denn wenn Ihr erst mal auf dem Weg dorthin seid, gäbe es kaum noch Alternativen oder Abkürzungen, die nicht mit teuren Flügen verbunden wären.

So habt Ihr nach der Reinschmeck-Phase noch die Möglichkeit, das Abenteuer zu dosieren. Beide Routen sind in der Zeit machbar und lohnen sich. (Die Variante über Bolivien würde ich bevorzugen.) Und selbst wenn Ihr in Bolivien feststellt, dass das nichts für Euch ist, gibt es immer noch den direkten Weg nach Salta.
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SaraPeter

« Antwort #13 am: 25. März 2015, 06:35 »
Ja, Amazonien wegzulassen fand ich zwar ziemlich enttäuschend und es ist eibn riesiger Traum von mir, da mal mit dem Schiff unterwegs zu sein und ne Kanu-Tour zu machen, aber ich werde mir das für eine eigene Reise irgendwann mal aufheben.

Ich fühle mich auch wohler, die Erwartungen an unsere Weltreise nicht zu hoch zu setzen, aus Träumen sollen ja keine realen Alpträume werden.

Aber Danke nochmal für die vielen Tipps an euch alle!
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Vombatus

« Antwort #14 am: 25. März 2015, 09:05 »
Tropischen Regenwald und Kanufahrten gibt es nicht nur oben im Amazonasgebiet, das kannst du auch in Bolvien und Peru erleben.

Auch im brasilianischen Pantanal, kannst du unter dem Gebrüll von Brüllaffen, an Kaimanen vorbei herumpatteln, evtl. Riesenotter sehen und Piranhas angeln.

Und dann google mal "bonito brasilien" und schau dir die Bilder an.
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