Umfrage

wem gehen die tuk tuk fahrer auf den geist?

mir gehen sie auf den geist
11 (34.4%)
nö, die machen mir nichts aus
21 (65.6%)

Stimmen insgesamt: 32

Thema: tucktuck faher  (Gelesen 2819 mal)

Nocktem

« am: 21. August 2014, 11:28 »
erliche frage, wem gehen die tuk tuk fahrer nicht auf den geist? also bis gestern hätte ich mich dazu gezählt dann bin ich in siam reap gelandet. ich war hier schon mal vor 3 1/2 jahren und der ort hat sich so gewaltig ins negative verändert. das man mal von tuk tuk fahrer n angesprochen wird ist eine sache, gerne auch alle 20 meter, aber was hier abgeht geht unter keine kuhaut. man kann und das ist ungelogen, wenn man abends unterwegs ist keinen einzgen schritt manchen ohne das einem irgend einer der herren hinterherbrüllt: "you wanna tuk tuk sir? you wanna bumm bumm sir? sir! sir!" gelegentlich auch "you wanna marihuana, sir?" eigentlich müssten sie doch merken das wenn man einem kollegen einen schritt vorher schon ignoriert hat das sie auch ignoriert werden, aber weit gefehlt... nebenher noch das "you wanna masssssssaaaaaaage?" ich hätte mich gestern erlich für einen ruhigen ausgelassenen menschen gehalten aber das hier... tagsüber wird man "nur" alle 5 meter gefragt, eine gewaltige verbesserung wie ich finde... .
was, auser ignorieren, macht ihr um euch die vom hals zu halten?

ich freue mich auf antworten!

ps: nein, das soll keine hetzrede sein, ich weis das die leute arm sind und auch am hungertuch nagen bzw. ums überleben kämpfen, das sollten die leute bitte im hinterkopf haben beim beantworten der frage!!  mir gehen sie ganz speziell hier auf den geist, in bangkok und anderen städten, geht es komplett wie ich finde. daher enthalte ich mich auch beim beantworten der frage.
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NRW

« Antwort #1 am: 21. August 2014, 22:24 »
Klar kann das nervig sein, ob Tuk Tuk Fahrer, Taxifahrer, Tourverkäufer, Schlepper von Hotels...

Das gehört zum Reisen doch irgendwie dazu. Die Menschen leben davon, und wir Touristen brauchen sie viel häufiger als wir denken oder zugeben möchten...

Mich nervts in der Regel nicht, "no, thank you" und fertig...

Wirklich nervig bzw. negativ finde ich nur, wenn man angepackt wird, Taxifahrer versuchen das Gepäck wegzuschleppen, den Weg versperren, nach der Fahrt den Preis verändern möchten, etc.
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Vombatus

« Antwort #2 am: 21. August 2014, 22:44 »
Manchmal wenn man übermüdet ist, aus dem Nachtbus steigt, keinen Plan hat und ein halbes Duzend Leute etwas von einem wollen muss ich mich auch schon mal zusammenreißen.

Mit einem Lächeln und ruhigen Ton kann man Lage am besten klären: "Leute, ich bin müde, komme gerade aus dem Bus und brauche erst Ruhe. Dann schau ma mal … ". Das ist auf jeden Fall besser als – wie so viele es tun – aggressiv zu schreien oder einfach jemand arrogant zu ignorieren. Aber ja. Klar geht mir Dies und Jenes auf die Nerven, versuche es mir aber nicht ansehen zu lassen.

Und natürlich gehört das TukTuk-Thema dazu … eine der vielen Reisegeschichten, je länger man unterwegs ist und je öfter man das erlebt hat, desto gelassener wird man.

Da fällt mir ein, ihr kennt doch sicher diese bedruckten "No tuktuk" T-Shirts? Wer sie nicht kennt das hier "bei der Bildersuche googlen: "T-shirt No tuk tuk".

Ansonsten laufe ich tatsächlich grinsend "no Thanks"-sagend und oder kopfschüttelnd durch die Straßen, auch alle 5 Meter. Macht mir nichts aus.
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MissMojo

« Antwort #3 am: 22. August 2014, 02:16 »
Besonders in Siem Reap ist mir das letztes Mal auch aufgefallen, das war schon heftig. Tuk Tuk, Ladyyyy, Tuk Tuk. Manchmal konnte ich gar nicht aus einem Bus aussteigen weil schon 5 Leute an meinen Rucksack gezerrt haben.

Ich kann es ja verstehen, das macht man nicht weil man Leute nerven will, sondern weil man das Geld braucht. Aber es wirkt halt schon auch so, sehr verzweifelt und darum kann ich nur an jeden der ein paar Extra Dollar in der Tasche appelieren, dass man doch diesen Service in Anspruch nehmen soll.

Leave your money where it does good.

Ps: Ich empfehle Dir Kopfhörer und Musik ;)
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Radlerin

« Antwort #4 am: 22. August 2014, 07:40 »
In Siem Reap hat es mich auch genervt, aber hauptsächlich in dem Touristenviertel. Wobei es ja nicht nur die Tuktuks waren, die ständigen "Massaaaage" - Werber, die einem dann auch noch Zettel vors Gesicht halten, und sonstige Verkäufer, das war dann in der Summe manchmal schon viel.
Allerdings, der Tuk-Tuk-fahrer vorm Hostel kannte uns dann schon und hat auch mal ein Schwätzchen mit uns gehalten, auch wenn wir nie mit ihm gefahren sind. 

Ich sag auch meistens freundlich No thank you oder mache einen Scherz, nur wenn 20 in einer Reihe stehen, dann geh ich nach der dritten Ablehnung auch einfach weiter, find ich auch jetzt nicht unhöflich, denn die können sich ja denken, dass man so schnell nicht seine Meinung ändert.
Wenn mehrere an einem Platz auf Kundschaft warten, kann man auch besser handeln. Dann fährt der Nachbar dann auch mal zu dem Preis, den man vorschlägt.  8)
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Meersburger01

« Antwort #5 am: 22. August 2014, 09:33 »
Hast schon recht, dass Händler und Tuktukfahrer in Siem Reap besonders penetrant sind. Nicht umsonst wurden im Tempelbereich auf dem Boden Linien gemacht, die von den Händlern nicht übertreten werden dürfen. Wenn man seine Ruhe haben möchte, einfach jenseits der Linien bleiben, denn keine der Händlerinnen hat sich getraut, diese Linie zu überschreiten. War jedenfalls 2012 so.
Ich ignoriere die ganz penetranten Händler ganz gut, finde das auch nicht unhöflich. Das Verhalten von Tuktukfahrern und Händlern ist teilweise viel unfhöflicher, insbesondere wenn man angeblich einen so zurückhaltenden Charakter hat ;o)
Wenn ich ein Tuktuk brauche, gehe ich dann auf den zu, der am Wenigsten schreit oder etwas abseits steht.
Lass dich nicht ärgern und genieße deinen Urlaub trotzdem!

Grüße,

Sabine
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Nocktem

« Antwort #6 am: 22. August 2014, 10:19 »
klar geniese ich den urlaub :)
ich war vor knappen 3 1/2 jahren schon mal hier in siam reap und da waren die alle um welten weniger penetrant.

das mit der linie in den tempeln kenne ich auch. damals wurde sich daran gehalten, allerdings ich war heute wieder dort, ganz erlich selbst in den tempeln wurde trotz kontolle einiges feilgeboten was nicht da hingehöhrt.

ich ignoriere sie, wie gesagt, auch aber wenn man auf jedem schritt angesprochen wird und man nicht mal einen zweiten machen kann also erlich.
in anderen städten nervt es mich nicht,weil eben weniger penetrant, aber im speziellen hier....

@ vombatus: nee das shirt habe ich trotz einigen asienaufenthalten noch nie gesehen aber die idee ist genial :) !

@ meersburger01: das mit dem ruhigsten mache ich auch immer meistens sind es dann auch die freundlichsten habe ich so den eindruck
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Radlerin

« Antwort #7 am: 22. August 2014, 13:34 »
In Siem Reap gabs die T-Shirts auch auf dem Markt mit der Aufschrift "No Tuk-Tuk, no Massage"   ;D
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GschamsterDiener

« Antwort #8 am: 22. August 2014, 14:06 »
Ich war im Jänner 4 Tage in Siem Reap und habe das gar nicht so erlebt wie ihr alle hier. Mit Fahrern hatten wir nie Troubles. Etwas lästig waren die verkaufenden Kinder bei den Tempeln, aber die sind eh immer bald zu den japanischen Bustouristen rüber ;) Ich hatte einzig in Vietnam hin und wieder ein paar Belästigungen erlebt, hier vor allem mit mobilen Verkäuferinnen, die nach dem Bezahlen dann den Preis geändert haben, etc. Dann haben die Sachen halt 50 Cent gekostet statt 25, damit konnte ich gut leben.
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Vombatus

« Antwort #9 am: 22. August 2014, 14:18 »
In Siem Reap sind mir (2011) auch nur die Kinder "negativ aufgefallen". An dem Tempeln selbst war gar nichts, weder TukTuk noch Verkäufer? Ich musste sogar andere Reisene anquatschen, um mitfahren zu dürfen, weil keine freien TukTuks da waren :) Verkehrte Welt.
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Nocktem

« Antwort #10 am: 22. August 2014, 20:18 »
ich war 2011 auch das erste mal hier da ging es in der stadt, an den tempeln waren es damals die kinder, heute ist es genau anders herum, die kinder an den tempeln (mit ausnahme von ta prohm) waren so gut wie nicht vorhanden.
wie gesagt ich bin aktuell hier, daher schildere ich es aktuell live aus siam reap :)
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weltentdecker

« Antwort #11 am: 25. August 2014, 11:41 »
In Kambodscha konnten die Tuk-Tuk-Fahrer schon extrem nervig sein. Mein Freund hatte sich auch so ein "No Tuk Tuk" T-Shirt geholt, was bei den Tuk-Tuk Fahrern für so einige Lacher gesorgt hat und eher noch mehr Aufmerksamkeit provoziert hat. Aber irgendwie war es auch lustig.

Wenn wir wo ankamen und direkt bestürmt wurden von wegen "Taxi, Taxi!" "Where do you stay" haben wir einfach ein Fantasiehotel genannt, z.B. "we stay at Coco Loco, it's very new, very nice". Dann waren die alle so verwirrt und haben sich beraten, wo das denn sein könnte, dass wir ungehindert weiter gehen konnten.  ;) Wenn wir gut drauf waren, war es eigentlich immer ne gute Taktik, den Spieß einfach umzudrehen und die Schlepper mit so vielen Gegenfragen zu nerven, dass sie meistens aufgegeben haben.
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Jens

« Antwort #12 am: 25. August 2014, 11:50 »
Du kannst natürlich auch den Spieß umdrehen und das System der Abzocke für dich benutzen. Meistens fahren sie dich zu einem Hostel - Sag einfach du schaust es dir an, wenn es dir nicht gefällt bist du wenigstens da, wo noch viele anderen Hostels sind! Meistens kommst so sehr günstig in die Stadt. Der TukTuk-Fahrer bekommt dann vielleicht was vom Hotelbesitzer und ist schon weg, wenn du nach der Zimmerbesichtigung sagst! NEIN DANKE!

Ansonst, gehst du halt weiter und gut ist! Aufregen tut sich da keiner und das solltest du auch nicht  ;)
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Nocktem

« Antwort #13 am: 25. August 2014, 13:54 »
wie gesagt vor 3 jahren habe ich mich auch nicht so aufgeregt.... naja was solls mir gings die tage eh nicht so besonders evtl liegts auch daran...
n bekannter mit dem ich 2 wochen gereist bin hat sich auch immer den spaß gemacht die tuk tuk fahrer zu fragen wo sie hinwollen und ob er sie gegen geringes endgeld fahren soll:)
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RETPIG

« Antwort #14 am: 25. August 2014, 14:19 »
Viel schlimmer als die Tuktuk Fahrer in Siem Reap waren meines Erachtens nach die bettelnden Kinder in Pnom Penh bei der Flusspromenade. Dort kann man keine 5 Minuten in Ruhe sitzen und was Essen ohne dass gleich 5 Kinder herangestürmt kommen. Dann hatte ich immer so ein schlechtes Gewissen weil ich denen nichts gab (wenn keiner was gibt - hören sie auf zu betteln und gehen vielleicht in die Schule) - und dann schmeckte das Essen auch nicht mehr.
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