Thema: Erste Weltreise - Was geht, was nicht?  (Gelesen 2000 mal)

Plague

« am: 13. Juni 2014, 15:41 »
Routenplanung – was geht, was nicht?

Hallo Freunde der Sonne ;)
Ich plane zurzeit fleißig meine Weltreise, tatsächlich meine erste große Reise, ich bin also der totale Laie, daher stecke ich grade bei der Routenplanung etwas fest und weiß nicht so recht wie ich das anpacken soll. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Hier mal ein paar Eckdaten:

Wann: etwa November 2014
Dauer: 1 – 1 ½ Jahre
Budget: 14000 - 15000 Euronen (all inclusive)
Reisestil: ich bin anspruchslos, daher Low Budget (Hostels & Couchsurfing & evtl Zelten)
Reiseziele: Ich habe hier für euch einfach mal der Vollständigkeit halber alle Länder/Orte herausgeschrieben, die mich interessieren, mir ist natürlich klar, dass ich mit diesem Budget nicht mal annähernd alle bereisen kann aber mit der Länderliste  könnt ihr mir vielleicht besser bei Alternativlösungen helfen ;)
Kursiv: niedrige Priorität / nur kurze Zwischenstopps , Unterstrichen: eher hohe Priorität, alles andere ist irgendwas dazwischen

Indien
Nepal
Myanmar
Thailand
Laos
Vietnam
Kambodscha
Singapur
Bali
Australien
China
Japan
Südkorea
Südafrika

Chile
Peru
Kuba
USA Westküste

Ein paar Details: ich interessiere mich wahnsinnig für Asien, daher will ich mich die meiste Zeit dort aufhalten und auch eine Bankok-Thailand-Laos-Vietnam-Kambodscha-Bankok Surfacestrecke hinlegen. Außerdem würde es mich extrem glücklich machen wenn ich zu China eine kleine Weile Japan und/oder Südkorea auch dazunehmen könnte, auch wenn meine Hoffnungen, dass das klappt eher gering sind xD Afrika könnte ich mit blutendem Herzen verschmerzen wenn das den Rahmen sprengt, allerdings wärs genial, wenn ich Südamerika und ein bisschen USA in der Reise mit unterbringen könnte. Ich arbeite noch bis September bei der Post und werde nach der Reise mit dem Studium anfangen. Ich möchte auf jeden Fall ein Jahr lang wegbleiben, bin aber flexibel, das Ende ist eigentlich sogar total offen, es darf also auch wenn nötig einige Monate länger dauern in denen ich arbeiten gehen könnte, damit ich mir das ein oder andere Land zusätzlich leisten kann.

Jetzt habe ich folgende Fragen: Ich möchte nicht einfach durchrasen und möglichst viele Länder abklappern, sondern 'eintauchen',  daher das wichtigste – nehme ich mir zu viel vor? Mal angenommen ich möchte v.a. Indien + SOA + China + Japan + Australien + Peru + USA bereisen, ist das alles dann überhaupt in meinem Budget? Falls nein, könnte ich noch irgendwie was reißen indem ich unterwegs für ein paar Monate arbeiten gehe? Falls das immer noch nicht hinhaut, was sollte ich weglassen bzw welche  Alternativen gibt es? Welche Reihenfolge der Ziele wäre am sinnvollsten – zeitlich sowie preislich?

Mir brennen noch tausend andere Fragen auf der Zunge, aber belassen wirs erstmal dabei :D

Ich bin für jeden Tipp jetzt schon sehr dankbar! :)
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Mooni

« Antwort #1 am: 13. Juni 2014, 19:33 »
ich würde dir generell empfehlen wenn möglich schon im Oktober zu starten, dann könntest du pünktlich zum Semester Start im Oktober auch wieder zurück sein. viele Studiengänge starten nicht zum Sommersemester bzw selbst wenn hättest du schnell mehrere Monate Leerlauf, das halte ich für nicht so attraktiv.

Grund dieser Vorbemerkung ist dein knappes Budget, das wohl nicht viel länger als ein Jahr reichen wird.
um das Aber besser einschätzen zu können, solltest du mal schreiben wo du wie lange bleiben möchtest?

nur für Peru lohnt es sich meiner Meinung nach nicht nach SüdAmerika zu fliegen, ähnliches mit der Westküste der USA.
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Oliver13

« Antwort #2 am: 13. Juni 2014, 19:57 »
Hi,
Ich seh dass genauso mit den USA und Peru...
Jeweils ein eigener Kontinent und dann nur ein Land/ eine Region?
Du musst bedenken wenn du jetzt z.B zuerst ach Asien reisst und dort dann deine Lieblingsländer anschaust braucht du von dort einen Interkontinentalflug nach Amerika und dann nach Peru, d.h zwei teure Fluge mit großer Distanz...

Mein Vorschlag wäre schau dir in ruhe Asien an so 6-9 Monate und mach dann die restliche Zeit Peru und nimm noch ein zwei andere Südamerikanische Länder hinzu.. dann lohnt sichs auch und von dort zurück nach good old germany :D

Kannst natürlich auch Amerika und evtl Kanada genauer erforschen wird dann aber wesentlich teurer...
Aber trotzdem bestimmt schön ;)

Und von Japan kann ich eher abraten... ich war zwar noch nicht dort, soll aber selbst mit einem komplett anspruchslosen Reisestil sehr teuer sein, da eigentlich alles (vorallem Transport) sehr teuer ist. Hab neuich in nem Hostel ein japanisches Pärchen auf Weltreise kennen gelernt und die haben bestätigt dass man so ca. 100€ pro Tag braucht (hab ich mal wo gehört).

Viel Spaß beim weiter Planen :) mich wirds ab Januar 2015 wohl auch nach Asien verschlagen, vllt trifft man sich ja ;)
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GschamsterDiener

« Antwort #3 am: 13. Juni 2014, 20:36 »

Und von Japan kann ich eher abraten... ich war zwar noch nicht dort, soll aber selbst mit einem komplett anspruchslosen Reisestil sehr teuer sein, da eigentlich alles (vorallem Transport) sehr teuer ist. Hab neuich in nem Hostel ein japanisches Pärchen auf Weltreise kennen gelernt und die haben bestätigt dass man so ca. 100€ pro Tag braucht (hab ich mal wo gehört).


Japan hat den Ruf, sehr teuer zu sein, ist es aber aktuell gar nicht so sehr. Dort herrscht seit Jahren Deflation und der Yen wertet ggüber dem Euro stark ab. Ich habe vor einem halben Jahr inkl. dem teuren JR Pass, einigen Eintritten und ohne zu hungern ca. 60 EUR/Nacht ausgegeben. Wenn man mit Bussen reist und die günstigeren Hostels bucht, kommt man gut mit 40-45 EUR/Nacht aus, also europäisches Niveau. Ganz zu schweigen davon, dass man für sein Geld gute Qualität bekommt. Die Hostels sind super, das Fast Food vom 7/11 ist gar nicht übel, die Menschen freundlich und der Transport modernst und zuverlässigst. Japan lohnt sich sehr. Man kann die Reise auch sehr günstig z.B. von Kuala Lumpur oder Singapur aus einstreuen - als Erholung vom lauten und schmutzigen Südostasien ;)
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waveland

« Antwort #4 am: 13. Juni 2014, 21:00 »
Also Südafrika wirst du wohl als erstes streichen müssen, das passt einfach auch Flugtechnisch kaum rein. Wie schon geschrieben, wird sich Südamerika nur wegen Peru und ein bischen Chile nicht lohnen. Da wirst du noch mehr Schwerpunkte setzen müssen.

Von Japan würde ich auch nicht abraten. Ist sehr interessant und ich habe auch schon vor der Finanzkrise (2005) weniger Geld ausgegeben, als ich vorher dachte. Man muss nur etwas mehr planen, damit man bzgl. Transport etc. im Rahmen bleibt. Einfach z.B. in den nächsten Shinkansen-Zug zu steigen geht ins Geld, aber z.B. in Kyoto oder Tokyo kann man auch sehr viel entdecken, ohne dass man gleich wieder den Transport in eine andere Stadt zahlen muss. Vernünftige Hostels sind auch vorhanden und ein preisgünstiges (aber gutes) Restaurant, Imbiss oder ähnliches zu finden, ist selten ein Problem. (Die Kommunikation mit den Japanern schon eher, aber das gehört dazu ;).)
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Leelawadee

« Antwort #5 am: 13. Juni 2014, 21:25 »
USA sind ziemlich teuer! ich plane auch gerade die Feinheiten meiner Route, und habe für USA mit 150€ pro Tag gerechnet. Dazu muss ich sagen, dass ich jetzt erstmal mit Übernachtungen in Motels oder Hostels rechne und eher selten in Restaurants essen will. Aber ich denke, dass auch die Eintrittspreise für die Nationalparks und der Transport teuer sind. Man braucht wohl doch eher einen Mietwagen, um von A nach B zu kommen, mit Greyhound usw. scheint man doch eher eingeschränkt.
Vielleicht kannst du in Australien work & Travel machen, und damit etwas von den ebenfalls teuren Kosten dort (auch da rechne ich mit 150€/Tag) reinholen.
Kombiniere doch SOA (lange) mit Australien/NZ (kurz) und noch Ecuador, Peru + Bolivien.
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arivei

« Antwort #6 am: 14. Juni 2014, 01:57 »
Unser anfänglicher Plan sah vor der Weltreise auch so äääähnlich aus. Angedacht war Soa - Australien/NZ - Soa - Nepal - (Nord)Indien - südliches Afrika - Südamerika. Asien war 2 mal dabei weil es mit den Flügen günstiger gewesen wär als AUS-Südafrika, und weil es dann für die einzelnen Länder mit der Reisezeit besser gepasst hat. Flugpreistechnisch bei guter Recherche eine ganz passable Sache (nach Soa 300-400EUR, nach China Return 150-200???- Australien return 200-400, nach Nepal 100-150, indien-Südafrika so ab 260, Afrika - Brasilien ca. 450 und nach Hause von Peru oder Ecuador ab 350 aber eher um 450/500)Das wär evtl. auch für dich eine Option. Oder eben von Indien direkt nach Südamerika. Letztenendes sind bei uns leider Nordindien und Afrika zugunsten von einem Monat daheim und länger Südamerika weggefallen, aber naja, das kann man nachholen.

Das Budget ist nicht üppig, gerade wenn du alleine unterwegs bist. Ich würde mich meinen Vorgängern anschließen und empfehlen die USA wegzulassen. 2 gute Gründe dafür: Die Krankenversicherung wird ein gutes Stück teurer, die höheren Flugkosten (uU kostet ein Flug von Nord - nach Südamerika so viel wie ein Return-Flug aus Europa!) Lässt du das weg kannst du aber schon etwa 1,5 Jahre gut was anschauen.

Was wir so gemacht haben und was das gekostet hat (ich würde unsere Ausgaben aber nicht als Planungsgrundlage nehmen, unser Budget war durchschnittlich 1000EUR/Monat/Pers. ohne Ausrüstung und Flüge und wir sind eben dann doch mit (viel) weniger ausgekommen :), kannst du auf unserem Blog nachlesen.

Ich wünsch dir noch viel Spaß beim basteln an der Route!

Plague

« Antwort #7 am: 14. Juni 2014, 07:05 »
Vielen Dank schonmal für die Antworten (:

Also ich habe vor möglichst mindestens ein Jahr nur zu Reisen, das zusätzliche halbe Jahr war tatsächlich möglichst als Arbeitszeit eingeplant, da mir die 15000 bestimmt knapp werden. Ob das nun im Ausland geschieht oder in Deutschland passieren muss werden mein Geldbeutel und mein Glück mir sagen müssen, ich plane jetzt für ein Jahr Reisen und wenn ich mir dann noch ein paar Monate mehr leisten kann, umso besser.

@Mooni: Ja, das mit dem Sommersemester ist wirklich ein echtes Problem. Das ist auch der Grund dass ich gesagt habe, möglichst so lange verlängern dass ich nicht so einen langen Leerlauf habe. Das Problem ist, dass ich mit 15k nicht grade weit komme, daher sind 1 ½ Jahre eher nicht möglich, deswegen meinte ich auch, ob ich mich mit ca 6 Monaten Arbeiten gehen  vielleicht noch Überwasser halten kann, eine Bekannte hat mit dem gleichen Budget nach einem Jahr reisen z.B. noch ein halbes Jahr in Chile gearbeitet. Das dürfte schwer werden, ich muss mich darauf einstellen dass das nix wird, aber ich gebe noch nicht auf. Ich habe keine große Lust drauf, mich unterwegs auch noch um mein Studium zu kümmern und mehr oder weniger ausm Flieger raus in die Uni rein zu stürzen, da würde ich mich irgendwie durch die Reise hetzen, immer mit dem Studium im Hintekropf und das will ich eigentlich nicht ;) Zur Not muss halt die Post wieder als Übergangsjob herhalten bis das Wintersemester losgeht, ich werde nach der Reise eh ein bisschen Geld brauchen :D Das Timing ist leider richtig blöd, und wenn alles nix hilft, werd ichs eh so machen müssen wie du sagtest.

Dass SA und NA nicht klappt habe ich mir fast gedacht, wär auch zu schön gewesen :D Kanada und USA für ein paar Monate zu erkunden sprengt garantiert meinen Geldrahmen total, auch wenn ich so als Abschluss wahnsinnig gern noch auf oberflächlichen Touri gemacht und die großen Städte an der Westküste von LA nach SD abgeklappert hätte. Aber das kann und muss ich wohl auch aufs nächste Mal verschieben und als extra Reise planen, so ungeduldig ich auch bin :D Die 3 Monate SA und 9 Monate Osten sind aber eine gute Alternative, vielleicht krieg ich mit zusätzlich arbeiten in Australien  ja doch noch Japans ins Programm, und wenns nur Tokyo sein wird.
Allerdings hab ich mich über SA noch gar nicht soo gut informiert muss ich gestehen, da muss ich nochmal gucken – ein paar von euch waren doch sicher schon dort, könnt ihr mir schöne (möglichst günstige) Orte und Länder um Peru rum empfehlen? (: Ecquador und Bolivien klang schonmal gar nicht übel. Argentinien und Chile hätten mich auch gereizt, aber vor allem Chile wird wohl eher wieder teurer sein und von der Lage her sind die Länder ja eher zu groß für nur 3 Monate oder?

@arivei: Danke für die Tipps mit den Flügen! Die haben mir sehr weitergeholfen! Deinen Blog hab ich mir mal abgespeichert, danke!

@Oliver13: Klingt gut, meld dich wenn du in Asien bist haha :D

Jetzt wo ich das alles weiß kann ich auch meine Zeiten pro Land und meine Route besser planen, ihr habt mir schonmal sehr geholfen, danke!
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Bobsch

« Antwort #8 am: 14. Juni 2014, 08:49 »
USA sind ziemlich teuer! ich plane auch gerade die Feinheiten meiner Route, und habe für USA mit 150€ pro Tag gerechnet. Dazu muss ich sagen, dass ich jetzt erstmal mit Übernachtungen in Motels oder Hostels rechne und eher selten in Restaurants essen will. Aber ich denke, dass auch die Eintrittspreise für die Nationalparks und der Transport teuer sind. Man braucht wohl doch eher einen Mietwagen, um von A nach B zu kommen, mit Greyhound usw. scheint man doch eher eingeschränkt.
Vielleicht kannst du in Australien work & Travel machen, und damit etwas von den ebenfalls teuren Kosten dort (auch da rechne ich mit 150€/Tag) reinholen.
Kombiniere doch SOA (lange) mit Australien/NZ (kurz) und noch Ecuador, Peru + Bolivien.

Also da kannst du dein Tagesbudget nach meiner Erfahrung getrost halbieren oder sogar noch mehr reduzieren. Wir waren vor etwa 3 Wochen für 10 Tage in den USA. Wir haben uns einen Mietwagen genommen, sind etwa 5000 Kilometer gefahren und haben zahlreiche Nationalparks und Stateparks besucht. Die Parks konnten wir leider nicht in einer Ausführlichkeit besuchen wie wir es gerne getan hätten, aber das ist ein anderes Thema.
Wir haben pro Person keine 50€ pro Tag ausgegeben und wir haben uns durchaus einiges gegönnt, v.a. beim Einkaufen! Wenn du dir natürlich alleine einen Mietwagen nimmst und alleine den Sprit bezahlen musst, so würde das Tagesbudget vermutlich auf etwa 60€ ansteigen. Allerdings musst du bedenken, dass wir auch nur 10 Tage im Land waren. Ein kurzer - und damit meist "intensiverer" - Aufenthalt treibt meistens die Kosten in die Höhe.

Wir haben etwa die Hälfte der Zeit in Motels geschlafen und die andere Hälfte der Zeit in den Parks gezeltet oder auf den sehr praktischen "Rest Areas" im Auto geschlafen. So kann man in den USA viel Geld sparen. Wenn du vorhast mehrere Parks zu besuchen, so solltest du dir definitiv den "America - the beautiful Pass" zulegen. Dieser kostet 80 USD und du hast unbegrenzt Zutritt zu allen Nationalparks und Stateparks (ausgenommen Stateparks in Californien). Je nachdem wann du die Reise antrittst, könnte ich dir meinen Pass noch günstig vermachen.

Also ich denke wenn man die USA für längere Zeit bereist, sich dann vielleicht ein günstiges Auto kauft, viel in der Natur unterwegs und selber kocht, dann kann es ein relativ günstiges Reiseziel sein (natürlich nicht wie Asien). Was wirklich ins Geld geht sind die Städte, da dort v.a. die Unterkünfte und öffentliche Verkehrsmittel bzw. Parkgebühren sehr teuer sind.

Grüße
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Plague

« Antwort #9 am: 17. Juni 2014, 09:33 »
Das ist ja interessant Bobsch!
So verlockend das aber auch klingen mag, ich schätze mit meiner geplanten Städtetour von LA runter nach SD werd ich mit so wenig Geld nicht weit kommen zumal ich dann länger als nur 10 Tage geblieben wäre ;) Die USA Reise werde ich mir für das nächste mal aufheben, aber danke für den Tipp mit dem Pass! Den werd ich sicher brauchen, wenns soweit ist.

Meine neu gesteckten Ziele sehen jetzt folgendermaßen aus:

Indien, Nepal, China, (evtl Japan), Thailand, Myanmar, Laos, Vietnam, Kambodscha, Malaysien, Singapur, Chile oder Ecquador, Bolivien, Peru.

Meint ihr das geht eher in mein Budget?
Ungefähr geplant waren jetzt bis zu neun Monate den östlichen Teil abzuklappern und die restliche Zeit Südamerika zu machen. Oder meint ihr diese neue Route macht es mir möglich doch länger als ein Jahr unterwegs zu sein? Z.B. indem ich einfach mehrere Monate z.B. in Australien bleibe und da arbeiten gehe? Das wär natürlich aufgrund meines suboptimalen timings wegen studium etc noch superer. Wobei Australien trotz jobberei immernoch ziemlich teuer ist und dann ists noch nicht einmal sicher ob ich einen Job bekomme, ist ja nicht grade so, dass die auf mich warten. Mir geht es aber hauptsächlich darum, ein paar Monate ohne große Unkosten dranhängen zu können, das heißt, ich erwarte nicht, viel dazuverdienen zu können (wenn das geht, umso besser), aber auch nicht für die Lebenserhaltungskosten trotz Job noch aus der Reisekasse draufzahlen müssen - abgesehen von diversen Aktivitäten, Eintritten etc natürlich.

Eine weitere Option für eine Verlängerung der Reisezeit wäre für mich, auch Australien wegzulassen. Ehrlich gesagt hat Down Under ein wenig seinen Reiz für mich verloren, einerseits wegen der Kosten, aber vor allem auch weil es mir für diese Reise etwas zu westlich ist. Obwohl das Land natürlich wunderschön ist und ich werde Australien garantiert mal noch bereisen wenn ichs in dieser Reise nicht tue.
Was meint ihr, sind das zwei Optionen? Oder träume ich zu viel? :D

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Markus--

« Antwort #10 am: 21. Juni 2014, 19:05 »
vlt. eine ganz andere Idee: du reist jetzt durch komplett nur durch Asien bis dein Geld aus geht (Indien, China Südostasien etc.) und dann sparst du erneut Geld und nach deinem Bachelor gehts dann nach Südamerika bevor anfängst zu arbeiten/der Master startet.  Das spart Geld und du hast den Kontinent gut kennen gelernt. Ich weiß nicht ob du spanisch kannst, aber z.b. gerade in Südamerika ist es sehr hilfreich!
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