Thema: "Mit offenen Karten" - kurzweilige ARTE-Dokus bei youtube, Bsp. Myanmar  (Gelesen 912 mal)

Viche

Hallo zusammen,

während meiner Recherche zu SOA bin ich auf folgendes Material von ARTE gestoßen: Die Sendung heißt "mit offenen Karten", in jeder Folge wird ein geopolitisches Thema besprochen, und zwar in den unterschiedlichsten Winkeln des Planeten. Sie sind sehr kurzweilig und um die zehn bis 15 Minuten lang.
In diesem konkreten Fall ist es ein Zweiteiler über Myanmar, der bspw. die Konflikte der Grenzregionen zum Thema macht. Damit versteh ich jetzt auch, warum es derzeit wohl nicht möglich ist, direkt von Myanmar nach Laos einzureisen (siehe etwa diesen Thread: http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=10049.0 ) oder warum einige Regionen generell nicht bereisbar sind. Sicherlich kann man die Infos auch im Internet nachlesen oder den Reiseführer studieren. Aber wenn es schon so hübsch aufbereitet ist; warum nicht? =)
Der Link führt auf die Folge "Ein birmanischer Frühling" (1/2): http://www.youtube.com/watch?v=0YpgoMRKJ6w

Ich habe das Thema jetzt mal unter "Allgemeine Diskussionen" aufgemacht, weil ich nichts passendes gefunden habe.

viel Spaß beim Informieren!
Viche
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Dreamed

Werde ich mir demnächst also anschauen. Vorfreude :)

Gehst du nach Burma? Warst du schon dort?
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Vombatus

Filme über Reisen, Länder, Kulturen sind auch immer gerne hier gesehen:

http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=1544.0
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bunt-reisen

danke für den tipp! ARTE ist sowieso top und kannte diese doku reihe davor noch nicht!
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Raupfaungkira

Danke für den Link. Wenn es um Dokumentationen zu den Themen Geschichte / Kultur / Reise / Natur geht seh ich auch sehr gern ARTE (und 3SAT).
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Jenny_far_away

Super Zusammenfassung, natürlich etwas oberflächlich, aber bei 2x 12min auch nicht anders machbar. Aber es gibt einem eine schöne Übersicht bevor man in das Land reist.

Schade, dass hier nur sehr wage angedeutet wird, wie sehr China Myanmar ausbeutet. Allein durch die Gaspipeline haben Hunderte Familien ihre Häuser und Felder verloren und natürlich, wie es die chinesische Art ist, keinen Ersatz bekommen. Außerdem liefern die Chinesen veraltete und völlig überteuerte Technik nach Myanmar und die Menschen dort realisieren nur sehr langsam, dass sie sich nicht nur von den Chinesen immer mehr abhängig machen, sondern auch völlig von Ihnen ausgenutzt werden. Nun ja andere Länder sind da nicht anders, aber die Chinesen haben es doch immer wieder drauf die Menschen im großen Stil und sehr gezielt übers Ohr zu hauen und die Welt schaut zu und begreift erst viel zu spät was passiert ist. Sieht man ja auch in anderen Ländern (Laos, weiten Teilen Afrikas, Australien usw.) Nun ja kein Wunder, dass zumindest die Bevölkerung die Chinesen nicht leiden kann.
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