Nicht genug informieren

Je mehr Du weißt, desto weniger musst Du planen. Längerfristige Pläne funktionieren in Entwicklungsländern sowieso selten, deshalb sind zuverlässige und aktuelle Informationen das A und O.

So bist Du in der Lage, flexibel zu reagieren, und landest seltener in einer Sackgasse. Es macht einfach keinen Spaß, an einem Dienstag festzustellen, dass der Bus, mit dem man in den nächsten Ort fahren will, nur einmal pro Woche fährt — und zwar montags.

Information macht die Reise wertvoll. Natürlich kannst Du nie alles wissen. Ich mag gar nicht daran denken, an wie vielen schönen und interessanten Dingen ich schon achtlos vorbei gelaufen bin, weil ich einfach nicht wusste, dass es sie gab. Aber vieles habe ich eben doch gefunden, weil ich vorher meinen Reiseführer gewälzt oder mit anderen Reisenden abends beim Bier Tipps ausgetauscht hatte. Die besten Informationen bekommst Du übrigens von Einheimischen, also lautet die Devise: Kontakte knüpfen! Touristen-Informationsbüros und Postkartenständer (auch wenn letztere gerade zusammen mit der Postkarte aussterben) sind als erste Anlaufstelle allerdings auch nicht zu vernachlässigen.

Last not least: wer keine Ahnung hat, ist leichte Beute für Betrüger und Abzocker, die genau das ausnutzen.

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