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Archiv für die Kategorie „Live von Unterwegs“

Chinesische Hupsignale decodiert

Mittwoch, 7. Oktober 2009
  • Eimal kurz: “Hast Du mich gesehen?” In vielen Situationen verwendet, z.B. für Fußgänger, die die Straße betreten wollen; wenn man in den Gegenverkehr gefahren ist, und der nicht sofort ausweicht; wenn man einen anderen Verkehrsteilnehmer links oder rechts mit hoher Geschwindigkeit überholen will.
  • Zweimal kurz: “Vorsicht!” Oder übersetzt: Du hast mich nicht gesehen, pass gefälligst auf!
  • Dreimal kurz: “Tu das lieber nicht!” Wer dabei ist, sich und andere in Gefahr zu bringen, wird von chinesischen Verkehrsteilnehmern dieses Zeichen bekommen. Jeder Chinese wird dann sofort erstarren und erst einmal den Blick um 360 Grad schweifen lassen. Wäre das nicht so, würde es heute nicht über eine Milliarde von ihnen geben.
  • Ein- oder zweimal lang: “Ich nehme mir die Vorfahrt.” Oder: Ich habe zuerst gehupt, also richten sich alle nach mir.
  • Mehrmals sehr lang: “Hijo de Puta!” (Die Chinesen können kein Spanisch, aber sie meinen es genauso. Wobei in Südamerika die Tonfolge aus 3 kurzen und 2 langen Tönen besteht — Lautmalerei eben!)

Going the Extra Mile

Donnerstag, 13. August 2009

Nicht erst seit “The Beach” ist es ein viel diskutiertes Thema unter Backpackern, dass die vielen,oft mit relativ großem Budget reisenden “Kurzurlauber” (und das ist alles unter 2 Monate) die Paradiese dieser Welt in Scharen heimsuchen und innerhalb kurzer Zeit in einen Vergnügungspark mit Holtelburgen, Souvenirshops und gesalzenen Preisen verwandeln. Früher oder später wird alles, was schön, leicht erreichbar und ungefährlich ist, von diesen Menschen vereinnahmt.

Eine gute Strategie, wie man als “armer” Backpacker trotzdem durchkommt, ist: die Extrameile gehen. Da, wo die meisten stehen bleiben, einfach weiter gehen. Ideal ist, wenn das unbequem, langwierig oder wirklich schwierig ist. Auf diese Art lassen sich die Massen immer noch abschütteln. Und nein, sie haben noch nicht alle Paradiese versaut.

Ein schönes Beispiel, was man durch etwas persönlichen Einsatz sein ganz persönliches Paradies finden kann, habe ich im Blog von Susan und Tim gefunden. Was würdest Du lieber machen: Lake Louise oder Lake O’Hara?

Vaterlandslose Gesellen

Sonntag, 9. August 2009

Als Deutscher ist man (für uns oft überraschenderweise) in vielen Reiseländern ein gern gesehener Gast. Aber manchmal hat diese Staatsangehörigkeit nicht nur Vorteile. Genau wie sich US-Amerikaner oft als Kanadier ausgeben, kann es auch für uns besser sein, das Vaterland zu verleugnen. Ein paar Beispiele finden sich im Blog von Caro und Heiner, die unterwegs so einige Beobachtungen gemacht haben.

Warum man die Wahltermine im Auge haben sollte

Dienstag, 23. Juni 2009

Dass man als Reisender nicht ganz unabhängig von den allgemeinen Ereignissen im Reiseland ist, ist ja eigentlich relativ klar. Besonders die Urlaubszeiten und Feiertage der einheimischen Bevölkerung sind zwar auf der einen Seite manchmal mit faszinierenden Festen verbunden, stellen aber auf der anderen Seite auch oft eine gewaltige Beeinträchtigung beim Reisen dar, weil öffentlicher Transport, Hotels oder Restaurants durch Millionen von “Locals” blockiert werden. OK, es ist ihr Land. Man muss sich eben drauf einstellen und gegebenfalls Kompromisse machen. Dafür stehen in jedem Reiseführer die nationalen Feiertage drin.

Noch eindrucksvoller, aber leider nicht immer ganz so vorhersehbar, sind politische Ereignisse. (weiterlesen…)

Eine Begegnung mit der Polizei

Dienstag, 9. Juni 2009

Heute gibt es aus der Reihe “Live von Unterwegs” mal einen Bericht aus Afrika. Tanja und Kim berichten von einem kleinen “Zusammenstoß” mit der Polizei in Simbabwe. Wenn nur alle Verkehrsdelikte so günstig zu regeln wären!

Zugfahren in Indien

Donnerstag, 4. Juni 2009

Gerade habe ich per Zufall einen, wie ich finde sehr treffenden, Bericht über Zugfahren in Indien gefunden. Wie wahr, wie wahr!

Ist es noch Masochismus, oder schon Genuss?

Mittwoch, 20. Mai 2009

Caro und Heiner sind gerade in Thailand unterwegs. Da gibt es viele Dinge, die man mit dem menschlichen Körper anstellt, die bei uns nicht so stark verbreitet sind. Viele davon sind nicht unbedingt für Reisende zu empfehlen, aber eine bemerkenswerte Ausnahme gibt es doch. Seht selbst!

Panflötenterror auf Video

Mittwoch, 29. April 2009

Wer interessiert daran ist, wie die Südamerikaner auch feiern können, wenn nicht gerade Karneval in Rio ist, der sollte sich mal dieses Video anschauen:

http://projekt365.wordpress.com/2009/04/18/live-und-in-farbe/

Ein Tag in der US-Botschaft

Mittwoch, 29. April 2009

Auch wenn Susan und Tim noch gar nicht losgefahren sind: den ersten Eintrag in der Kategorie “Live von Unterwegs” haben sie sich redlich verdient mit dem Bericht über die Beantragung ihrer USA-Visa.

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